7. April – hoch hinauf und tief hinunter

Das erste richtige Frühlingswochenende hat es dann gleich so gut mit uns gemeint: ca 15 Solawistas kamen bei bestem T-Shirt-Wetter auf dem Acker zusammen – und die eine oder der andere hat sich den ersten Sonnenbrand geholt. Aber dafür haben wir beim ersten “offiziellen” regelmäßigen Arbeitseinsatz auch einiges an Erde bewegt, hunderte Schrauben eingeschraubt und alle Stellen, wo die Folie am Gestänge scheuern könnte, mit Filz beklebt. Leider war es zu windig, um auch die Folie aufzuziehen – dafür wird ggf. kurzfristig aufgerufen, wenn die Wetterbedingungen stimmen. Wenn genügend helfende Hände da sind, ist das eine Sache von ca 2 Stunden, lässt sich also auch mal nach Feierabend erledigen – ist ja schon lange hell abends 😉

Und Maik hat außerdem noch die Zeit gefunden, im Freiland Spinat, Karotten, Zwiebeln, Mangold, rote Beete, Radisechen und Rucola zu säen.

So, und hier  ein paar fotografische Eindrücke:

24. März – die beiden Folientunnel stehen (fast)!

Ein langer und anstrengender Arbeitseinsatz liegt hinter uns. Ab 10 Uhr haben sich zwischenzeitlich über 20 Menschen auf unserem Acker zusammengefunden. Danke an alle fleißigen und ausdauernden Helfer*innen!!! Bei sonnigem Wetter, das so langsam den Frühling spüren lässt, haben wir 54 Bodenanker für 2 Folientunnel gesetzt, die Bögen aufgebaut und beim längeren Tunnel auch schon ALLE Gestänge gesetzt und verschraubt. Yippieh! Die Gestänge beim 2. Tunnel dranzuschrauben, ist jetzt nur noch ein Klacks, das erledigen wir beim 1. offiziellen Samstags-Arbeitseinsatz am 7. April so quasi nebenbei ;-). (Aber keine Sorge, es wird genug zu tun geben)

Hier ein paar Impressionen davon, was ihr heute verpasst habt …

20. März – Bodenanker, Bauwagen und neue Gärtnerin

Auch wenn oder gerade weil es in den letzten Wochen nix Neues vom Acker gab, gibt es jetzt ordentlich was zu berichten:

1. Die Bodenanker für die Folientunnel sind fertig gestellt und wurden gestern angeliefert. Das Versprechen, mehr auf Gerätschaften zu setzten als auf Muskelkraft ,wird schon hier umgesetzt. Dank eines Ankerbohrers müssen wir nicht 52 Löcher per Spaten ausheben :o) Trotzdem muss jemand den Ankerbohrer betätigen und das Gestänge einsetzten. Am Samstag, den 24.03. treffen wir uns ab 11 Uhr zum Arbeitseinsatz (hoffentlich zum letzten Mal so kurzfristig). Wichtig und sehr hilfreich sind Akkubohrmaschinen für Metall sowie Schraubenschlüssel. Je mehr, desto schneller. Ab April beginnen dann unsere regelmäßigen Arbeitseinsätze jeden 1. und 3. Samstag im Monat.

2. In einen dieser Arbeitseinsätze werden wir unser neues Lager aufhübschen. Wie sich schon angekündigt hat, möchte unser Nachbar dieses Jahr weder Wasser noch einen Abstellraum zur Verfügung stellen. Als Lager haben wir nun einen immerhin dichten Bauwagen für ‘nen schmalen Taler ergattert. Wir spendieren ihm noch einen neuen Anstrich und tadaa  – so gut wie neu! Für die Wasserversorgung müssen nur noch an ein paar Stellschrauben drehen. Die ist aber auch gesichert.

3. Das x in unserem Gärtner*innen-Duo Maik+x hat ab sofort einen Namen. Die zweite Arbeitskraft ist gefunden: Conny aus Duisburg wird Helges Platz im Duo übernehmen. Mitte April beginnt ihr Arbeitsvertrag bei der Solawi Niederrhein e. V. Conny stellen wir in einem der nächsten Hofbriefe genauer vor. Die neuen Pioniere, die Maik noch nicht kennengelernt haben, können hier nachlesen, wer denn da für sie werkelt und Gemüse anbaut.

24. Februar – aus eins mach zwei

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir das reparierte Gestänge auf dem frisch gegrubberten Acker ausgelegt und zusammengesteckt. Da die Bodenanker leider nicht rechtszeitig fertig geworden sind, haben wir die Stangen aber erstmal nur hingelegt. Im kommenden Wirtschaftsjahr weden wir 2 kürzere Folientunnel im rechten Winkel zueinander aufstellen und hoffen, dass sie dadurch dem Wind keine Angriffsfläche bieten. Aber da wir richtig viele waren, trotzten wir dem heftig kalten Wind noch länger und haben gleich auch noch den Abstell- und den Abholraum aufgeräumt.

20. Februar – neues Logo und fehlende (Wo)manpower

Wer sich die Website, die Facebookseite oder die neuen Formulare schon angeschaut – und den Ernteantrag im besten Fall auch schon ausgefüllt – hat, wird das neue Logo entdeckt haben :o) Obwohl wir unser altes Logo liebgewonnen hatten, haben wir uns für einen Wechsel entschieden. Das alte Logo war nicht vektorisiert, d. h. es konnte nicht vergrößert werden. Schon auf DIN A4 wurde es pixelig. Für Informationsstände o. ä. sollte das Logo aber schon in ausreichender Größe sichtbar sein und da uns ein Design-Student Hilfe angeboten hat, haben wir die Gelegenheit genutzt. Neben der Menschengruppe erinnert noch die Tomate an unser altes Logo. Dafür ist jetzt ein Smiley versteckt. Schon gefunden?

Vielleicht ist jemanden auch aufgefallen, dass der Hofbrief seit einigen Wochen mit einem Namen weniger endet. Thomas hat leider seinen Posten im Vereinsvorstand niedergelegt. Auch unsere Facebook-Fee Michaela und das Finanzgenie Eike werden die Aufgaben, mit denen sie bisher den Verein unterstützt haben, aus persönlichen Gründen nicht mehr wahrnehmen. Zum einen werden uns die Drei als Menschen fehlen. Über die letzten Monate haben wir viel zusammen erlebt und die Grundsteine für die Solawi gelegt. Zum anderen fehlt es nun an Manpower, Verbesserungen zu realisieren.
Die Palette reicht von wenig zeitintensiven Aufgaben über einmalige Projekte bis zu kreativen Tätigkeiten, von Urlaubsvertretung für Facebook- und Internetseite, Beträgen für den Hofbrief, Planung einer Komposttoilette oder Betreuung von Informationsständen bei Veranstaltungen. Neben den Arbeiten auf dem Acker gibt es also noch viele andere Betätigungsfelder. Wenn ihr euch vorstellen könnt mitzutun, kommt beim Arbeitseinsatz am 24. oder während der nächsten Sitzung am 27. in der Stockumer Schule auf uns zu oder ruft an oder mailt…

Für den Arbeitseinsatz “Bodenanker für Folientunnel” am kommenden Samstag sieht die Wettervorhersage bislang gut aus. Es ist aber nun mal erst Dienstag. Am Freitag gibt es nochmal eine Nachricht, ob die Prognose gehalten hat :o)

16. Februar – Was gibt’s Neues im neuen Wirtschaftsjahr?

Liebe Solawi-Pioniere,

wie bei jeder Veranstaltung findet sich ein Grüppchen vor Beginn am verabredeten Ort ein und bereitet den Raum vor. Jedes Mal ist die Anzahl der Sitzgelegenheiten ein beliebtes Diskussionsthema. “Brauchen wir noch mehr Stühle?” – “Quatsch, das ist doch jetzt schon zu viel.” – “Wir machen hier noch eine zweite Reihe, das reicht dann dicke.” – und schwupps stellt jemand ganz optimistisch eine dritte Reihe dazugestellt. So auch am vergangenen Mittwoch. Und wie jedes Mal ist es immer wieder eine Überraschung, dass die Stühle wirklich alle besetzt sind. So viele bekannte Gesichter und ein paar neue haben sich in der Stockumer Schule eingefunden, um zu hören, wie das vergangene Jahr gelaufen ist und wie es weiter geht. Wie versprochen, werden diejenigen, die nicht dabei sein konnten, hier auf dem laufenden gehalten:

Zum Wirtschaftsjahr 2017/2018: wir haben als Verein die Gemeinnützigkeit erhalten und trotz der hohen Anfangskosten durch die Neubeschaffung aller Geräte und des Folientunnels kostendeckend gewirtschaftet.

Änderungen zum Wirtschaftsjahr 2018/2019: wegen der Gemeinnützigkeit wurde die Beitragsordnung dahingehend geändert, dass alle Personen, die einen Ernteanteil zeichnen, auch Vereinsmitglied sind, solange sie Gemüse beziehen. Der Vereinsbeitrag erhöht die Kosten der Ernteanteile (75 bzw. 40 € pro Monat) nicht. Außerdem wurde für die Planungssicherheit eine Kündigungsfrist eingeführt. Wer nicht jeweils bis zum 30.11.2018 formlos per Mail oder Brief informiert, dass er seinen Ernteanteil nach dem 28.02.2019 nicht weiter beziehen möchte, bei dem verlängert sich der Antrag für das nächste Wirtschaftsjahr (also dann bis zum 29.02.2020). Wir und vor allem unsere Gärtner brauchen Planungssicherheit für das kommende Wirtschaftsjahr.

Soviel zum formellen Teil. Aus dem ersten Jahr haben wir gelernt, sodass es auch in der Umsetzung Neuigkeiten gibt:

Bekanntlich gab es auf dem Acker immer genug Arbeit und die Aufrufe zu den Arbeitseinsätzen waren oft sehr kurzfristig. Maik und seine neue Unterstützung werden die Pflanzen weiter voneinander entfernt setzten, damit der grobe Beikraut-Beseitigungsprozess mit eine Motorhacke durchgeführt werden kann.

Zusätzlich finden jeden 1. und 3. Samstag im Monat von April bis Oktober von 10 bis 12 Uhr Arbeitseinsätze statt. Hintergrund: Wenn wir unseren Folientunnel wieder aufgebaut haben, wird das Gärtnerjahr für Maik + x 2018 später enden und 2019 früher beginnen. Die Unmengen an Überstunden, die Maik und Helge im vergangenen Sommer angehäuft haben, hätten einer längeren Anbauphase mit Folientunnel diesen Winter im Wege gestanden. Immerhin muss trotz der kühleren Temperaturen im Folientunnel bewässert werden, etc. Deswegen halten wir die Arbeitseinsätze bei. Apropros Folientunnel: Am 24.02.2018 ab 10 Uhr werden die Verankerungen für die neuen Folientunnel gesetzt. Das Gestänge des Folientunnels konnte Michael reparieren, die Stangen haben jetzt aber zwei unterschiedliche Längen. Es wird also einen höheren und einen niedrigeren Tunnel von jeweils ca. 30 Metern Länge geben. Die beiden Tunnel werden wir so errichten, dass sie auch stehen bleiben können, wenn in 2019/2020 ca. 2/3 unseres Ackers für den Bau einer Pipeline benötigt wird. Christian Hülsermann steht im Kontakt mit der Firma, die die Pipeline baut und stellt uns frühzeitig für das Freilandgemüse eine andere Ackerfläche auf der gegenüberliegenden Seite des Rosenwegs zur Verfügung. Das wird aber nicht vor dem Wirtschaftsjahr 2019/20 passieren. Jetzt bleibt erstmal alles wie gewohnt.

Wie gewohnt steht die Wasserversorgung auf der Kippe. Unser Nachbar hat bereits angedeutet, dass er uns kein Wasser mehr zur Verfügung stellen möchte. Wenn er wirklich bei dieser Aussage bleibt, haben wir aber schon Plan B und C :o)

Neuigkeiten vom Tinthof gibt es natürlich auch – zum einen bietet der Tinthof Eier nur noch über die Hühneraktie an: http://www.tinthof.de/dateien/huehner.html.
U
nd wer sich den Tinthof mal genauer anschauen möchte, hat am 21.04.2018 ab 11 Uhr die Gelegenheit an einem geführten Rundgang teilzunehmen.
In Bezug auf die Solawi gibt es eine Überarbeitung des Kühlschrankkonzeptes im Verteilraum. Wer Produkte des Tinthofes erhalten möchte, kann diese vorab bestellen, am Abholtag steht dann eine Kiste mit den gewünschten Produkten im Kühlschrank bereit. Zum Ende eines Quartals schreibt Heike dann eine Rechnung über das ganze Quartal, sodass die direkte Barzahlung entfällt.

Puuuh, so viel zu tippen und zu lesen gab es schon lange nicht mehr. Jetzt bleibt nur noch auf den Antrag für Ernteanteile hinzuweisen; Link und PDF dürfen gerne an interessierte Personen weitergegeben werden :o)

Genießt das Wochenende und die Sonne, die hoffentlich beim Arbeitseinsatz am 24.02. genauso schön scheint.

Viele Grüße
Euer Vorstand
Nicole, Peter, Rainer und Noreen

4. Februar – Vorbereitungen für das neue Wirtschaftsjahr 2018/19

Liebe Solawi-Pioniere,

die Vorbereitung für den 14. Februar laufen. Wer zwischenzeitlich mal im Tinthof-Hofladen war, wird das Plakat gesehen haben.

Wir treffen uns am Mittwoch, den 14. Februar um 19 Uhr in der Stockumer Schule, Schafstege 41 in Voerde.

Eingeladen sind alle Solawistas des ersten, aber auch Interessent*innen für das kommende Wirtschaftsjahr. Nach einem kurzen Resümee des vergangenen Jahres werden ein paar Formalien, Maiks Pflanzplanung sowie ein Ausblick auf das kommende Jahr vorgestellt. Obwohl Interessent*innen natürlich willkommen sind, soll es aber keine ausdrückliche Infoveranstaltung werden, um das Konzept ‘Solidarische Landwirtschaft’ vorzustellen. Aber der Vorstand ist nach der Veranstaltung noch ansprechbar und kann dann hoffentlich alle noch offenen Fragen beantworten :o)

Ab diesem Tag können auch neue Anteile für das Wirtschaftsjahr 2018/19 gezeichnet werden! Bekanntlich endet ja das aktuelle Wirtschaftsjahr am 28. Februar. Wenn ihr im neuen Wirtschaftsjahr weiterhin dabei bleiben möchtet, muss ein neuer Antrag ausgefüllt werden.

18. November – aufgeräumter Acker und Gärtner im Winterschlaf

Am Niederrhein herrscht jetzt wieder vornehmlich das typische usselige Novemberwetter, die Temperaturen sind meist einstellig – und die erste Erntesaison unserer Solawi neigt sich dem Ende zu. Das Gemüse wächst nicht mehr so schnell, um jede Woche für alle einen vollen Erntekorb zusammenzustellen. Darum haben wir an diesem Wochenende die Ernte ausfallen lassen. Dafür werden unsere Gärtner am nächsten Wochenende aus dem Vollen schöpfen: neben Rote Bete und Rettich werden dann wohl auch Sellerie, Grünkohl, verschiedene Kräuter und (zugekaufte) Kartoffeln aufs Abholen warten.

Auf dem Acker steht auch noch einiges an Wintergemüse, der Brokkoli, Rosenkohl und auch der Lauch wachsen noch – und wenn es nicht einen fetten Kälteeinbruch gibt, ist auch für den Dezember noch Gemüse zu ernten.

Das wird dann aber auch die letzte Ernte in diesem Jahr sein, die unsere Gärtner Helge und Maik zusammenstellen, bevor sie in den mehr als wohlverdienten Winterschlaf gehen! Der Acker ist aufgeräumt (Folientunnel …), Aufrufe zum Unkrautjäten gibt es in diesem Jahr auch keine mehr 😉

Im neuen Jahr, so spätestens ab Anfang Februar, werden für die Gärtner die Planungen und Vorbereitungen für das neue Wirtschaftsjahr beginnen, dann wird sicher wieder mehr als genug zu tun sein.

Für den erweiterten Vereinsvorstand ist leider kein Winterschlaf vorgesehen – wir setzen uns jetzt an die Organisation des Wirtschaftsjahrs 2018/2019, denn im Februar sollen ja die Anteile dafür gezeichnet werden. Wir hoffen natürlich, dass viele Pionier*Innen auch im nächsten Jahr dabei sein werden, aber sicher wird die eine oder der andere aus den unterschiedlichsten Grüpnden nicht mehr mitmachen. Also wird es ab dem Winter sicher wieder Infoveranstaltungen geben. Auch der Finanzplan für nächste Jahr will erstellt sein, die Organisation von Arbeitseinsätzen, Abholung, Depots usw. lässt sich immer optimieren, und und und …

Also auch den Winter über wird es immer mal wieder Neuigkeiten per Mail, Facebook oder auf unserer Homepage geben, aber vielleicht nicht mehr ganz so regelmäßig. Ich wünsche jedenfalls allen Solawistas, Vereinsmitgliedern und sonstigen Leser*Innen von “Neues vom Acker” eine schöne Vorweihnachtszeit.

 

 

1. November – Gemüsewünsche und viel Feedback

Heute gibt es mal wieder einen recht langen Beitrag mit den Ergebnissen der Gemüsewünsche und der Umfrage vom Erntedankfest. Zu allererst aber ein herzliches Danke schön an Claudia für die tolle Unterstützung bei der Ernte am vergangenen Freitag.

Und jetzt geht’s mit den Ergebnissen der Gemüsewünsche fürs nächste Jahr weiter. Vor einigen Wochen haben wir alle Solawistas ja gebeten, uns eure Wünsche mitzuteilen, damit diese in der Planung für das kommende Wirtschaftsjahr berücksichtigt werden können. Das kam dabei heraus:

generell: beim Anbau mehr auf alte Sorten achten

Mehr:
Bohnen – Stangenbohnen oder andere
die sehr leckeren Möhren
Erbsen
Paprika
Auberginen
Kartoffeln
Zwiebeln
Kräuter
Sellerie
Salatköpfe
andere Salatsorten wie Postelein
Feldsalat
Gurken/Salatgurken
Schwarzwurzeln
Blumenkohl
Brokkoli
Spinat
Endivien
Grünkohl

Weniger:
Rote Beete
Mangold
Rüben
Rotkohl
Sellerie
Chicorée

Außerdem haben wir endlich die Rückmeldungen vom Erntedankfest zusammengefasst. Die Rückmeldungen sind größtenteils positiv und einzelne heben sich teilweise gegenseitig auf wie der Wunsch nach mehr und nach weniger Mangold :o) Wir nehmen natürlich alle eure Anmerkungen auf und werden daraus Verbesserungen entwickeln.

Als ungut wurde vermerkt, dass man immer mit seinem schlechten Gewissen kämpfen müsse, weil man keine Zeit habe, zum Jäten zu kommen! Und manchmal käme schon Neid auf, dass die ½ Anteile nicht immer so tolle Gemüse hatten wie die ganzen. Und natürlich, dass man nun den Folientunnel wieder aufbauen müsse.

Anmerkung vom Vorstand: Ein schlechtes Gewissen braucht man nicht haben. Auf der Mitgliederversammlung wurde das Thema ja bereits diskutiert. Lösungsvorschläge sind in Arbeit :o)
Wenn die ganzen Anteile andere Gemüsesorten bekommen, die die halben (noch) nicht bekommen, liegt es daran, dass z. B. nicht der ganze Porree gleichmäßig reif geworden ist. Ein, zwei Wochen später stand dann genug Lauch für alle bereit.
Ja, der Folientunnel :´( aaaaber Michael konnte alle verbogenen Stangen reparieren, sodass wir im kommenden Jahr dann zwar einen etwas kürzeren, aber wieder funktionsfähigen Tunnel haben werden :o) Das Gestänge soll im Übrigen noch vor dem Winter wieder aufgebaut werden – wir halten euch auf dem Laufenden, wann da mit einem Arbeitseinsatz zu rechnen ist.

Bei den Verbesserungsvorschlägen wurde vermerkt, dass die Arbeitseinsätze ein wenig früher angekündigt werden sollten, wenn es irgend möglich ist.
Bevor dann zum Winter umgepflügt wird, könnten die Solawistas zur Nachernte einladen.
Ansonsten kamen einige Vorschläge/Wünsche zur Orga: Abholung verbessern, Fahrgemeinschaften z. Acker/Abholungen bilden, eine Doodle Alternative und Namensaufkleber für die Vornamen beim nächsten Solawi-Fest.
Und ein Wunsch für die weitere Zukunft: wenn wir irgendwann genug Arbeitskraft übrig haben, adoptieren wir noch eine Streuobstwiese.

Anmerkung vom Vorstand: Die Arbeitseinsätze frühzeitig anzukündigen wurde auch in persönlichen Gesprächen erwähnt. In unserem aktuellen Lehrjahr war es wirklich in den meisten Fällen sehr kurzfristig. Für das kommende Jahr nehmen wir das in unsere Planung mit auf. Wir haben ja auch gelernt, dass es immer etwas zu tun gibt :o)
Alternativen zu den Doodle-Umfragen werden auch erarbeitet und die Nachernte läuft.

Aber das positive Feedback überwog deutlich. Hier die Zusammenfassung in drei Zitaten:
“Grundsätzlich finde ich die SoLaWi klasse, komme super mit unserem Depot klar und auch die Hofbriefe sowie die sonstige Organisation klappt super! Dafür vielen Dank an den Vorstand für euer Engagement!”
“Der gute Geist von Demeter ist spürbar!!”
“Das Beste: Mutig sein, ins kalte Wasser springen und schwimmen!”

Generell beschäftigten sich die “Gut”-Rückmeldungen mit
– Vielfalt und Qualität des Gemüses
– Möglichkeit und “sanftem Zwang”, endlich mal wieder was anderes zu kochen
– den Hofbriefen und der Erweiterung der Rezeptesammlung durch die Hofbriefe. (Alle diese Rezepte wurden dann natürlich auch auf die Internetseite solawi-niederrhein.de/rezepte gestellt.)
– nette Gärtner und viele nette Menschen kennenlernen zu können

Hühnerprojekt auf dem Tinthof geht in die 2. Runde

Hühnerherde des TinthofsIm März 2018 werden wieder neue Hühner in den mobilen Hühnerstall einziehen. Dann dauert es ca. 4 Wochen bis die ersten Eier gelegt werden. Im April 2018 beginnt die “Ausschüttung” der Eier: Pro Woche werden die Eier bereitgestellt und können von den Hühneranteilsinhaber*Innen abgeholt werden.
Nun gibt es also wieder die Möglichkeit, Anteile an der Hühnerherde des Tinthofs zu zeichnen. Die Zeichnung der Anteile ist ab sofort möglich.

* einmal bezahlen und 17 Monate lang Eier abholen ( ca. 5 Eier/Woche)

* wissen, von wo die Eier kommen und wie die Tiere gehalten werden

* flexible Abholung von Freitag morgens bis Montags abends, die Eier können
nach Absprache auch im Solawi-Raum bereitgestellt werden

* Infos rund ums Huhn und Hühnerhaltung

Bei Interesse einfach per Telefon (02855 – 308489), E-Mail oder persönlich im Hofladen melden. Nähere Informationen auch auf der Homepage
Der nächste Infotermin ist am Samstag, dem 09.12.2017 um 11 Uhr. Treffpunkt: hinten bei den Hühnern 🙂