KW 27
Ernte: Salat, Gurken, Fenchel, Porree, Zucchini und Petersilie, Brokkoli für den ganzen Anteil.
Ein paar Impressionen vom letzten Ackereinsatz:
2 Tage, 2 Gärtner und 3 Helferinnen = eine Seite des Solawi-Ackers komplett wildkrautfrei. Und das ist wahrscheinlich das letzte Mal in diesem Jahr, dass auf dieser Seite Wildkraut rausgemacht werden musste! Denn die Kulturen sind mittlerweile so groß, dass, selbst wenn sich jetzt wieder Wildkräuter aussäen, sie es nicht schaffen werden, die Kulturen zu überwuchern. Und wenn es wächst, macht das auch nichts, denn wenn die Kulturen abgeerntet sind, soll der Acker ja nicht nackt bleiben. Dann schützt das Wildkraut den Boden vor Erosion.
Abdul hat in den letzten 2 Wochen in beiden Folientunnels alle Tomaten hochgebunden und ausgegeizt und alle Paprika angestäbt. Die Paprikapflanzen hängen nämlich schon so voll mit richtig dicken Früchten, dass die Pflanzen sonst auf dem Boden liegen würden.
Kartoffelkäfer auf den Auberginen und Kartoffeln – Gloria 1200 hilft. In dieses Sprühgerät kommt Pfefferminzsud, den mögen die Käfer nämlich gar nicht.
KW 26
Ernte: Salat, Aubergine, Gurken, Fenchel, Ruccola, Porree, Zucchini, Schnittlauch und Basilikum
Die ersten Quartiere sind schon wieder leer (da wo Salat, Radieschen und Kohlrabi standen) und da kommt jetzt der Spitz-, Rot- und Blumenkohl aus der “Kinderstube” im Glasgewächshaus rein, für die Ernte im Herbst.
Für die neuen Kulturen ist in den nächsten Wochen noch jäten angesagt, aber sonst ist ab jetzt ernten, ernten, ernten die Hauptaufgabe.
KW 25
Ernte: Gurken, Porree, Kohlrabi, Salat, Rucola, Fenchel, Schnittlauch und Pfefferminze.
Die Unwetter diese Woche mit Starkregen und Hagel haben unseren Acker zum Glück verschont und der Deichbruch an der Emscher konnte gerade noch so verhindert werden.
Aktuell haben wir ja lecker Kohlrabi in der Ernte. Diese tolle Knolle ist es wert, sich ein bisschen mit ihr zu beschäftigen. Einige Fakten habe ich hier zusammengetragen – und hier findet ihr auch ein paar Rezepte.
Dieses Jahr ist in der KW 25 der Johannistag – zu diesem für Gärtner*innen und Landwirt*innen wichtigen Datum habe ich in den letzten Jahren schon häufiger geschrieben – für alle hier zum Nachlesen.

Das meiste ausgesäte Gemüse ist inzwischen vom Glasgewächshaus in die Folientunnel und auf den Acker gewandert – also ist dort wieder Platz für neue Aussaat. Jetzt ist der Kohl dran (Grün-, Weiß-, Rot-, Rosen-, Wirsing…), damit wir auch im Herbst noch prima Ernte haben können.
Gerade hatten wir uns mit einer Gruppe daran gemacht, Salat und Kohlrabi vom Beikraut zu befreien, da ließ uns ein lautes Summen und Brummen wieder innehalten. Einem unserer Bienenvölker wure der Stock zu eng und plötzlich war die Luft über dem Acker mit 20- oder 30.000 Bienen bevölkert, die sich kurze Zeit später an einem Ast am Waldrand sammelten. Wenn ein Bienenstock zu voll wird, entscheidet sich die Königin irgendwann zu schwärmen und durch die von ihr verbreiteten Duftstoffe lockt sie ihren Schwarm mit sich. Im alten Bienenstock bleiben einige Jungköniginnenpuppen zurück – und diejenige, die dann als erste schlüpft, wird die neue Königin des Stockes. Die alte Königin dagegen gründet mit ihrem Schwarm einen neuen Staat an neuem Ort, z. B. in einem alten Baum (leider inzwischen sehr selten) oder in einem neuen Imkerkasten.





In der Ernte vergangenges Wochenende gab’s ja auch Dicke Bohnen – hier ein paar Infos:
Die Ernten werden nun wieder sehr viel 


Am Samstag fand auch unsere erste Vegane Feldküche statt. Auch wenn es noch kein richtiges Kochen war, und erstmal auf Salatsaucen und Dips zu mitgebrachtem Brot hinauslief. Die vegane Feldküche findet aber auf jeden Fall ab jetzt immer im Anschluss an den Ackereinsatz statt. Außerdem gibt’s ganz frisch eine eigene Facebookgruppe, auf der auch alle Rezepte zu finden sind, z. B: die leckeren Dips von Samstag:
die sogenannten Geiztriebe später entwickeln als der Haupttrieb, dabei aber mehr Blattmasse und weniger Blüten bilden, tragen sie auch kleinere Früchte – sie “geizen” also mit ihren Erträgen. Ohne Ausgeizen werden diese Seitentriebe mit der Zeit immer länger und hängen unter dem Gewicht der Früchte stark herab. Außerdem entsteht dadurch viel zusätzliche Trieb- und Blattmasse, die wiederum dann die Pflegearbeiten und die Ernte erschwert.