1. November – Gemüsewünsche und viel Feedback

Heute gibt es mal wieder einen recht langen Beitrag mit den Ergebnissen der Gemüsewünsche und der Umfrage vom Erntedankfest. Zu allererst aber ein herzliches Danke schön an Claudia für die tolle Unterstützung bei der Ernte am vergangenen Freitag.

Und jetzt geht’s mit den Ergebnissen der Gemüsewünsche fürs nächste Jahr weiter. Vor einigen Wochen haben wir alle Solawistas ja gebeten, uns eure Wünsche mitzuteilen, damit diese in der Planung für das kommende Wirtschaftsjahr berücksichtigt werden können. Das kam dabei heraus:

generell: beim Anbau mehr auf alte Sorten achten

Mehr:
Bohnen – Stangenbohnen oder andere
die sehr leckeren Möhren
Erbsen
Paprika
Auberginen
Kartoffeln
Zwiebeln
Kräuter
Sellerie
Salatköpfe
andere Salatsorten wie Postelein
Feldsalat
Gurken/Salatgurken
Schwarzwurzeln
Blumenkohl
Brokkoli
Spinat
Endivien
Grünkohl

Weniger:
Rote Beete
Mangold
Rüben
Rotkohl
Sellerie
Chicorée

Außerdem haben wir endlich die Rückmeldungen vom Erntedankfest zusammengefasst. Die Rückmeldungen sind größtenteils positiv und einzelne heben sich teilweise gegenseitig auf wie der Wunsch nach mehr und nach weniger Mangold :o) Wir nehmen natürlich alle eure Anmerkungen auf und werden daraus Verbesserungen entwickeln.

Als ungut wurde vermerkt, dass man immer mit seinem schlechten Gewissen kämpfen müsse, weil man keine Zeit habe, zum Jäten zu kommen! Und manchmal käme schon Neid auf, dass die ½ Anteile nicht immer so tolle Gemüse hatten wie die ganzen. Und natürlich, dass man nun den Folientunnel wieder aufbauen müsse.

Anmerkung vom Vorstand: Ein schlechtes Gewissen braucht man nicht haben. Auf der Mitgliederversammlung wurde das Thema ja bereits diskutiert. Lösungsvorschläge sind in Arbeit :o)
Wenn die ganzen Anteile andere Gemüsesorten bekommen, die die halben (noch) nicht bekommen, liegt es daran, dass z. B. nicht der ganze Porree gleichmäßig reif geworden ist. Ein, zwei Wochen später stand dann genug Lauch für alle bereit.
Ja, der Folientunnel :´( aaaaber Michael konnte alle verbogenen Stangen reparieren, sodass wir im kommenden Jahr dann zwar einen etwas kürzeren, aber wieder funktionsfähigen Tunnel haben werden :o) Das Gestänge soll im Übrigen noch vor dem Winter wieder aufgebaut werden – wir halten euch auf dem Laufenden, wann da mit einem Arbeitseinsatz zu rechnen ist.

Bei den Verbesserungsvorschlägen wurde vermerkt, dass die Arbeitseinsätze ein wenig früher angekündigt werden sollten, wenn es irgend möglich ist.
Bevor dann zum Winter umgepflügt wird, könnten die Solawistas zur Nachernte einladen.
Ansonsten kamen einige Vorschläge/Wünsche zur Orga: Abholung verbessern, Fahrgemeinschaften z. Acker/Abholungen bilden, eine Doodle Alternative und Namensaufkleber für die Vornamen beim nächsten Solawi-Fest.
Und ein Wunsch für die weitere Zukunft: wenn wir irgendwann genug Arbeitskraft übrig haben, adoptieren wir noch eine Streuobstwiese.

Anmerkung vom Vorstand: Die Arbeitseinsätze frühzeitig anzukündigen wurde auch in persönlichen Gesprächen erwähnt. In unserem aktuellen Lehrjahr war es wirklich in den meisten Fällen sehr kurzfristig. Für das kommende Jahr nehmen wir das in unsere Planung mit auf. Wir haben ja auch gelernt, dass es immer etwas zu tun gibt :o)
Alternativen zu den Doodle-Umfragen werden auch erarbeitet und die Nachernte läuft.

Aber das positive Feedback überwog deutlich. Hier die Zusammenfassung in drei Zitaten:
„Grundsätzlich finde ich die SoLaWi klasse, komme super mit unserem Depot klar und auch die Hofbriefe sowie die sonstige Organisation klappt super! Dafür vielen Dank an den Vorstand für euer Engagement!“
„Der gute Geist von Demeter ist spürbar!!“
„Das Beste: Mutig sein, ins kalte Wasser springen und schwimmen!“

Generell beschäftigten sich die „Gut“-Rückmeldungen mit
– Vielfalt und Qualität des Gemüses
– Möglichkeit und „sanftem Zwang“, endlich mal wieder was anderes zu kochen
– den Hofbriefen und der Erweiterung der Rezeptesammlung durch die Hofbriefe. (Alle diese Rezepte wurden dann natürlich auch auf die Internetseite solawi-niederrhein.de/rezepte gestellt.)
– nette Gärtner und viele nette Menschen kennenlernen zu können

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