20. Februar – neues Logo und fehlende (Wo)manpower

Wer sich die Website, die Facebookseite oder die neuen Formulare schon angeschaut – und den Ernteantrag im besten Fall auch schon ausgefüllt – hat, wird das neue Logo entdeckt haben :o) Obwohl wir unser altes Logo liebgewonnen hatten, haben wir uns für einen Wechsel entschieden. Das alte Logo war nicht vektorisiert, d. h. es konnte nicht vergrößert werden. Schon auf DIN A4 wurde es pixelig. Für Informationsstände o. ä. sollte das Logo aber schon in ausreichender Größe sichtbar sein und da uns ein Design-Student Hilfe angeboten hat, haben wir die Gelegenheit genutzt. Neben der Menschengruppe erinnert noch die Tomate an unser altes Logo. Dafür ist jetzt ein Smiley versteckt. Schon gefunden?

Vielleicht ist jemanden auch aufgefallen, dass der Hofbrief seit einigen Wochen mit einem Namen weniger endet. Thomas hat leider seinen Posten im Vereinsvorstand niedergelegt. Auch unsere Facebook-Fee Michaela und das Finanzgenie Eike werden die Aufgaben, mit denen sie bisher den Verein unterstützt haben, aus persönlichen Gründen nicht mehr wahrnehmen. Zum einen werden uns die Drei als Menschen fehlen. Über die letzten Monate haben wir viel zusammen erlebt und die Grundsteine für die Solawi gelegt. Zum anderen fehlt es nun an Manpower, Verbesserungen zu realisieren.
Die Palette reicht von wenig zeitintensiven Aufgaben über einmalige Projekte bis zu kreativen Tätigkeiten, von Urlaubsvertretung für Facebook- und Internetseite, Beträgen für den Hofbrief, Planung einer Komposttoilette oder Betreuung von Informationsständen bei Veranstaltungen. Neben den Arbeiten auf dem Acker gibt es also noch viele andere Betätigungsfelder. Wenn ihr euch vorstellen könnt mitzutun, kommt beim Arbeitseinsatz am 24. oder während der nächsten Sitzung am 27. in der Stockumer Schule auf uns zu oder ruft an oder mailt…

Für den Arbeitseinsatz “Bodenanker für Folientunnel” am kommenden Samstag sieht die Wettervorhersage bislang gut aus. Es ist aber nun mal erst Dienstag. Am Freitag gibt es nochmal eine Nachricht, ob die Prognose gehalten hat :o)

16. Februar – Was gibt’s Neues im neuen Wirtschaftsjahr?

Liebe Solawi-Pioniere,

wie bei jeder Veranstaltung findet sich ein Grüppchen vor Beginn am verabredeten Ort ein und bereitet den Raum vor. Jedes Mal ist die Anzahl der Sitzgelegenheiten ein beliebtes Diskussionsthema. “Brauchen wir noch mehr Stühle?” – “Quatsch, das ist doch jetzt schon zu viel.” – “Wir machen hier noch eine zweite Reihe, das reicht dann dicke.” – und schwupps stellt jemand ganz optimistisch eine dritte Reihe dazugestellt. So auch am vergangenen Mittwoch. Und wie jedes Mal ist es immer wieder eine Überraschung, dass die Stühle wirklich alle besetzt sind. So viele bekannte Gesichter und ein paar neue haben sich in der Stockumer Schule eingefunden, um zu hören, wie das vergangene Jahr gelaufen ist und wie es weiter geht. Wie versprochen, werden diejenigen, die nicht dabei sein konnten, hier auf dem laufenden gehalten:

Zum Wirtschaftsjahr 2017/2018: wir haben als Verein die Gemeinnützigkeit erhalten und trotz der hohen Anfangskosten durch die Neubeschaffung aller Geräte und des Folientunnels kostendeckend gewirtschaftet.

Änderungen zum Wirtschaftsjahr 2018/2019: wegen der Gemeinnützigkeit wurde die Beitragsordnung dahingehend geändert, dass alle Personen, die einen Ernteanteil zeichnen, auch Vereinsmitglied sind, solange sie Gemüse beziehen. Der Vereinsbeitrag erhöht die Kosten der Ernteanteile (75 bzw. 40 € pro Monat) nicht. Außerdem wurde für die Planungssicherheit eine Kündigungsfrist eingeführt. Wer nicht jeweils bis zum 30.11.2018 formlos per Mail oder Brief informiert, dass er seinen Ernteanteil nach dem 28.02.2019 nicht weiter beziehen möchte, bei dem verlängert sich der Antrag für das nächste Wirtschaftsjahr (also dann bis zum 29.02.2020). Wir und vor allem unsere Gärtner brauchen Planungssicherheit für das kommende Wirtschaftsjahr.

Soviel zum formellen Teil. Aus dem ersten Jahr haben wir gelernt, sodass es auch in der Umsetzung Neuigkeiten gibt:

Bekanntlich gab es auf dem Acker immer genug Arbeit und die Aufrufe zu den Arbeitseinsätzen waren oft sehr kurzfristig. Maik und seine neue Unterstützung werden die Pflanzen weiter voneinander entfernt setzten, damit der grobe Beikraut-Beseitigungsprozess mit eine Motorhacke durchgeführt werden kann.

Zusätzlich finden jeden 1. und 3. Samstag im Monat von April bis Oktober von 10 bis 12 Uhr Arbeitseinsätze statt. Hintergrund: Wenn wir unseren Folientunnel wieder aufgebaut haben, wird das Gärtnerjahr für Maik + x 2018 später enden und 2019 früher beginnen. Die Unmengen an Überstunden, die Maik und Helge im vergangenen Sommer angehäuft haben, hätten einer längeren Anbauphase mit Folientunnel diesen Winter im Wege gestanden. Immerhin muss trotz der kühleren Temperaturen im Folientunnel bewässert werden, etc. Deswegen halten wir die Arbeitseinsätze bei. Apropros Folientunnel: Am 24.02.2018 ab 10 Uhr werden die Verankerungen für die neuen Folientunnel gesetzt. Das Gestänge des Folientunnels konnte Michael reparieren, die Stangen haben jetzt aber zwei unterschiedliche Längen. Es wird also einen höheren und einen niedrigeren Tunnel von jeweils ca. 30 Metern Länge geben. Die beiden Tunnel werden wir so errichten, dass sie auch stehen bleiben können, wenn in 2019/2020 ca. 2/3 unseres Ackers für den Bau einer Pipeline benötigt wird. Christian Hülsermann steht im Kontakt mit der Firma, die die Pipeline baut und stellt uns frühzeitig für das Freilandgemüse eine andere Ackerfläche auf der gegenüberliegenden Seite des Rosenwegs zur Verfügung. Das wird aber nicht vor dem Wirtschaftsjahr 2019/20 passieren. Jetzt bleibt erstmal alles wie gewohnt.

Wie gewohnt steht die Wasserversorgung auf der Kippe. Unser Nachbar hat bereits angedeutet, dass er uns kein Wasser mehr zur Verfügung stellen möchte. Wenn er wirklich bei dieser Aussage bleibt, haben wir aber schon Plan B und C :o)

Neuigkeiten vom Tinthof gibt es natürlich auch – zum einen bietet der Tinthof Eier nur noch über die Hühneraktie an: http://www.tinthof.de/dateien/huehner.html.
U
nd wer sich den Tinthof mal genauer anschauen möchte, hat am 21.04.2018 ab 11 Uhr die Gelegenheit an einem geführten Rundgang teilzunehmen.
In Bezug auf die Solawi gibt es eine Überarbeitung des Kühlschrankkonzeptes im Verteilraum. Wer Produkte des Tinthofes erhalten möchte, kann diese vorab bestellen, am Abholtag steht dann eine Kiste mit den gewünschten Produkten im Kühlschrank bereit. Zum Ende eines Quartals schreibt Heike dann eine Rechnung über das ganze Quartal, sodass die direkte Barzahlung entfällt.

Puuuh, so viel zu tippen und zu lesen gab es schon lange nicht mehr. Jetzt bleibt nur noch auf den Antrag für Ernteanteile hinzuweisen; Link und PDF dürfen gerne an interessierte Personen weitergegeben werden :o)

Genießt das Wochenende und die Sonne, die hoffentlich beim Arbeitseinsatz am 24.02. genauso schön scheint.

Viele Grüße
Euer Vorstand
Nicole, Peter, Rainer und Noreen

4. Februar – Vorbereitungen für das neue Wirtschaftsjahr 2018/19

Liebe Solawi-Pioniere,

die Vorbereitung für den 14. Februar laufen. Wer zwischenzeitlich mal im Tinthof-Hofladen war, wird das Plakat gesehen haben.

Wir treffen uns am Mittwoch, den 14. Februar um 19 Uhr in der Stockumer Schule, Schafstege 41 in Voerde.

Eingeladen sind alle Solawistas des ersten, aber auch Interessent*innen für das kommende Wirtschaftsjahr. Nach einem kurzen Resümee des vergangenen Jahres werden ein paar Formalien, Maiks Pflanzplanung sowie ein Ausblick auf das kommende Jahr vorgestellt. Obwohl Interessent*innen natürlich willkommen sind, soll es aber keine ausdrückliche Infoveranstaltung werden, um das Konzept ‘Solidarische Landwirtschaft’ vorzustellen. Aber der Vorstand ist nach der Veranstaltung noch ansprechbar und kann dann hoffentlich alle noch offenen Fragen beantworten :o)

Ab diesem Tag können auch neue Anteile für das Wirtschaftsjahr 2018/19 gezeichnet werden! Bekanntlich endet ja das aktuelle Wirtschaftsjahr am 28. Februar. Wenn ihr im neuen Wirtschaftsjahr weiterhin dabei bleiben möchtet, muss ein neuer Antrag ausgefüllt werden.

18. November – aufgeräumter Acker und Gärtner im Winterschlaf

Am Niederrhein herrscht jetzt wieder vornehmlich das typische usselige Novemberwetter, die Temperaturen sind meist einstellig – und die erste Erntesaison unserer Solawi neigt sich dem Ende zu. Das Gemüse wächst nicht mehr so schnell, um jede Woche für alle einen vollen Erntekorb zusammenzustellen. Darum haben wir an diesem Wochenende die Ernte ausfallen lassen. Dafür werden unsere Gärtner am nächsten Wochenende aus dem Vollen schöpfen: neben Rote Bete und Rettich werden dann wohl auch Sellerie, Grünkohl, verschiedene Kräuter und (zugekaufte) Kartoffeln aufs Abholen warten.

Auf dem Acker steht auch noch einiges an Wintergemüse, der Brokkoli, Rosenkohl und auch der Lauch wachsen noch – und wenn es nicht einen fetten Kälteeinbruch gibt, ist auch für den Dezember noch Gemüse zu ernten.

Das wird dann aber auch die letzte Ernte in diesem Jahr sein, die unsere Gärtner Helge und Maik zusammenstellen, bevor sie in den mehr als wohlverdienten Winterschlaf gehen! Der Acker ist aufgeräumt (Folientunnel …), Aufrufe zum Unkrautjäten gibt es in diesem Jahr auch keine mehr 😉

Im neuen Jahr, so spätestens ab Anfang Februar, werden für die Gärtner die Planungen und Vorbereitungen für das neue Wirtschaftsjahr beginnen, dann wird sicher wieder mehr als genug zu tun sein.

Für den erweiterten Vereinsvorstand ist leider kein Winterschlaf vorgesehen – wir setzen uns jetzt an die Organisation des Wirtschaftsjahrs 2018/2019, denn im Februar sollen ja die Anteile dafür gezeichnet werden. Wir hoffen natürlich, dass viele Pionier*Innen auch im nächsten Jahr dabei sein werden, aber sicher wird die eine oder der andere aus den unterschiedlichsten Grüpnden nicht mehr mitmachen. Also wird es ab dem Winter sicher wieder Infoveranstaltungen geben. Auch der Finanzplan für nächste Jahr will erstellt sein, die Organisation von Arbeitseinsätzen, Abholung, Depots usw. lässt sich immer optimieren, und und und …

Also auch den Winter über wird es immer mal wieder Neuigkeiten per Mail, Facebook oder auf unserer Homepage geben, aber vielleicht nicht mehr ganz so regelmäßig. Ich wünsche jedenfalls allen Solawistas, Vereinsmitgliedern und sonstigen Leser*Innen von “Neues vom Acker” eine schöne Vorweihnachtszeit.

 

 

1. November – Gemüsewünsche und viel Feedback

Heute gibt es mal wieder einen recht langen Beitrag mit den Ergebnissen der Gemüsewünsche und der Umfrage vom Erntedankfest. Zu allererst aber ein herzliches Danke schön an Claudia für die tolle Unterstützung bei der Ernte am vergangenen Freitag.

Und jetzt geht’s mit den Ergebnissen der Gemüsewünsche fürs nächste Jahr weiter. Vor einigen Wochen haben wir alle Solawistas ja gebeten, uns eure Wünsche mitzuteilen, damit diese in der Planung für das kommende Wirtschaftsjahr berücksichtigt werden können. Das kam dabei heraus:

generell: beim Anbau mehr auf alte Sorten achten

Mehr:
Bohnen – Stangenbohnen oder andere
die sehr leckeren Möhren
Erbsen
Paprika
Auberginen
Kartoffeln
Zwiebeln
Kräuter
Sellerie
Salatköpfe
andere Salatsorten wie Postelein
Feldsalat
Gurken/Salatgurken
Schwarzwurzeln
Blumenkohl
Brokkoli
Spinat
Endivien
Grünkohl

Weniger:
Rote Beete
Mangold
Rüben
Rotkohl
Sellerie
Chicorée

Außerdem haben wir endlich die Rückmeldungen vom Erntedankfest zusammengefasst. Die Rückmeldungen sind größtenteils positiv und einzelne heben sich teilweise gegenseitig auf wie der Wunsch nach mehr und nach weniger Mangold :o) Wir nehmen natürlich alle eure Anmerkungen auf und werden daraus Verbesserungen entwickeln.

Als ungut wurde vermerkt, dass man immer mit seinem schlechten Gewissen kämpfen müsse, weil man keine Zeit habe, zum Jäten zu kommen! Und manchmal käme schon Neid auf, dass die ½ Anteile nicht immer so tolle Gemüse hatten wie die ganzen. Und natürlich, dass man nun den Folientunnel wieder aufbauen müsse.

Anmerkung vom Vorstand: Ein schlechtes Gewissen braucht man nicht haben. Auf der Mitgliederversammlung wurde das Thema ja bereits diskutiert. Lösungsvorschläge sind in Arbeit :o)
Wenn die ganzen Anteile andere Gemüsesorten bekommen, die die halben (noch) nicht bekommen, liegt es daran, dass z. B. nicht der ganze Porree gleichmäßig reif geworden ist. Ein, zwei Wochen später stand dann genug Lauch für alle bereit.
Ja, der Folientunnel :´( aaaaber Michael konnte alle verbogenen Stangen reparieren, sodass wir im kommenden Jahr dann zwar einen etwas kürzeren, aber wieder funktionsfähigen Tunnel haben werden :o) Das Gestänge soll im Übrigen noch vor dem Winter wieder aufgebaut werden – wir halten euch auf dem Laufenden, wann da mit einem Arbeitseinsatz zu rechnen ist.

Bei den Verbesserungsvorschlägen wurde vermerkt, dass die Arbeitseinsätze ein wenig früher angekündigt werden sollten, wenn es irgend möglich ist.
Bevor dann zum Winter umgepflügt wird, könnten die Solawistas zur Nachernte einladen.
Ansonsten kamen einige Vorschläge/Wünsche zur Orga: Abholung verbessern, Fahrgemeinschaften z. Acker/Abholungen bilden, eine Doodle Alternative und Namensaufkleber für die Vornamen beim nächsten Solawi-Fest.
Und ein Wunsch für die weitere Zukunft: wenn wir irgendwann genug Arbeitskraft übrig haben, adoptieren wir noch eine Streuobstwiese.

Anmerkung vom Vorstand: Die Arbeitseinsätze frühzeitig anzukündigen wurde auch in persönlichen Gesprächen erwähnt. In unserem aktuellen Lehrjahr war es wirklich in den meisten Fällen sehr kurzfristig. Für das kommende Jahr nehmen wir das in unsere Planung mit auf. Wir haben ja auch gelernt, dass es immer etwas zu tun gibt :o)
Alternativen zu den Doodle-Umfragen werden auch erarbeitet und die Nachernte läuft.

Aber das positive Feedback überwog deutlich. Hier die Zusammenfassung in drei Zitaten:
“Grundsätzlich finde ich die SoLaWi klasse, komme super mit unserem Depot klar und auch die Hofbriefe sowie die sonstige Organisation klappt super! Dafür vielen Dank an den Vorstand für euer Engagement!”
“Der gute Geist von Demeter ist spürbar!!”
“Das Beste: Mutig sein, ins kalte Wasser springen und schwimmen!”

Generell beschäftigten sich die “Gut”-Rückmeldungen mit
– Vielfalt und Qualität des Gemüses
– Möglichkeit und “sanftem Zwang”, endlich mal wieder was anderes zu kochen
– den Hofbriefen und der Erweiterung der Rezeptesammlung durch die Hofbriefe. (Alle diese Rezepte wurden dann natürlich auch auf die Internetseite solawi-niederrhein.de/rezepte gestellt.)
– nette Gärtner und viele nette Menschen kennenlernen zu können

Hühnerprojekt auf dem Tinthof geht in die 2. Runde

Hühnerherde des TinthofsIm März 2018 werden wieder neue Hühner in den mobilen Hühnerstall einziehen. Dann dauert es ca. 4 Wochen bis die ersten Eier gelegt werden. Im April 2018 beginnt die “Ausschüttung” der Eier: Pro Woche werden die Eier bereitgestellt und können von den Hühneranteilsinhaber*Innen abgeholt werden.
Nun gibt es also wieder die Möglichkeit, Anteile an der Hühnerherde des Tinthofs zu zeichnen. Die Zeichnung der Anteile ist ab sofort möglich.

* einmal bezahlen und 17 Monate lang Eier abholen ( ca. 5 Eier/Woche)

* wissen, von wo die Eier kommen und wie die Tiere gehalten werden

* flexible Abholung von Freitag morgens bis Montags abends, die Eier können
nach Absprache auch im Solawi-Raum bereitgestellt werden

* Infos rund ums Huhn und Hühnerhaltung

Bei Interesse einfach per Telefon (02855 – 308489), E-Mail oder persönlich im Hofladen melden. Nähere Informationen auch auf der Homepage
Der nächste Infotermin ist am Samstag, dem 09.12.2017 um 11 Uhr. Treffpunkt: hinten bei den Hühnern 🙂

25. Oktober – neue Facebook-Seite und immer noch Mangold

Die Facebooker unter euch haben es vielleicht bemerkt, auf unsere Facebook-Seite gab es einen Administratorwechsel. Nathalie und Thorsten, die die Seite bislang betreut haben, wollen dies nicht weiterführen. Dafür sind Regina und Michaela eingesprungen und haben eine neue Seite aufgebaut. Hier der neue Link: https://www.facebook.com/vereinsolawiniederrhein/

Unsere Stammtische/erweiterten Vorstandssitzungen finden wie gewohnt weiterhin jeden 2. und 4. Dienstag im Monat statt. In der dunklen Jahreszeit treffen wir uns am 2. Dienstag im Rheinberger Stadthaus und Ende des Monats in der Stockumer Schule in Voerde. Der nächste Termin ist der 8.11.17 ab 18:30 Uhr in Rheinberg.

Letzte Woche stand es schon auf der Tafel im Abholraum: Wer mag, kann gerne noch Mangold und Rote Beete nach-ernten. Diese Gemüsesorten sind nicht mehr Bestandteil des regulären Anteils, weil es einerseits wegen der Schwemme in den Hauptmonaten teilweise zu Abneigungen gekommen ist und zum anderen ist nicht mehr ausreichend vorhanden, um alle Haushalte zu versorgen. Sofern Ihr euch also (wieder) über Mangold und/oder Rote Bete freut, könnt ihr euch gerne auf dem Acker bedienen. Denkt an Handschuhe und Messer :o)

18. Oktober – herbstliches Erntekörbchen und gut gefütterte Schweinchen

als Abschluss dieses wunderbar sonnigen Herbsttages erhaltet ihr einen Ausblick auf´s Wochenende. Diese Woche landen in unserem Erntekörbchen Pastinaken, Rote Beete, Grünkohl und Rettich. Für einen Teil der Pioniere wird es Fenchel geben. Da noch nicht alle Knollen reif sind, wird es diese Woche Fenchel für eine Gruppe und nächste Woche für die andere geben. Also bitte nicht traurig sein, wenn ihr noch eine Woche darauf warten müsst.

Und dann nochmal vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender, die unsere beiden Schweinchen beim Erntedankfest so gut gefüttert haben, dass nicht nur alle Unkosten für das Fest restlos gedeckt sind, sondern wir davon auch noch die Materialkosten für die Reparatur des Folientunnel-Gestänges bestreiten können! Und an dieser Stelle auch einen herzlichen Dank an Michael, der gerade mit Flex und Schweißgerät fleißig dabei ist, aus den verbogenen wieder funktionsfähige Gerüststangen zu machen!

7. Oktober – Kürbisse und Chicoree

statt eines Rezeptes: was man sonst so aus unserem Jack-Kürbis machen kann. Danke an Sabine für das Foto!

Zuerst ein kurzer Nachtrag zu den Kürbissen im Ernteanteil von letzer Woche: Wer sie noch nicht verarbeitet hat, ist sicher dankbar für den Hinweis, dass es sich bei den kleinen grünen um grüne Hokkaidos handelt und bei den großen gelben um Jack O Lantern. Letzerer eignet sich eher dafür, ausgehöhlt und zu Suppe verarbeitet zu werden. Ich hoffe, allen anderen hat er schon gut geschmeckt 😉

Einen Terminhinweis gibt es auch wieder: am kommenden Samstag, dem 14.10., ab 11 Uhr ist wieder gemeinsamer Arbeitseinsatz auf dem Acker angesagt. Neben dem Kampf gegen das Beikraut wollen wir den Bereich, auf dem der Folientunnel gestanden hat, so frei von Metall und Plastik bekommen, dass diese Fläche einmal komplett umgepflügt werden kann als Vorbereitung für den Neuaufbau des Folientunnels. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass es nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich sein kann, wenn beim Pflügen noch Metallteile im Boden stecken würden! Da die Wetterausichten ja hervorragend sind, muss auch nicht mit Regen gerechnet werden 😉

Ein Teil der dieswöchigen Ernte wird aus Chicoree-Wurzeln bestehen. Helge und Maik haben nach Möglichkeiten gesucht, uns trotz des bevorstehenden Winters mit frischem Salat zu versorgen. Der Chicoree braucht zwar kein Licht, dafür aber Wärme und da wird es für die beiden auf dem Acker schwierig. Deswegen sind “nur” die Wurzeln bei der Verteilung dabei. Wie ihr die Sprossen zum Treiben bewegt, wird in diesem Video beschrieben und hier in einem Text. Bin schon gespannt auf die Rückmeldungen zu Heimaufzucht und die entsprechenden Rezepte.

3. Oktober – Erntedankfest

Vielen Dank für das wunderbare Erntedankfest! Es war ein wirklich schöner Tag auf dem Tinthof. Es wurde zusammen geschnibbelt, gefuttert, geschnackt, am Feuer gesessen, Stockbrot zubereitet, Seifenblasen gepustet und vieles mehr. Zusätzlich hat das Wetter mitgespielt! Danke an alle, die dabei waren und den Tag mitgestaltet haben. Das Buffet der mitgebrachten Speisen war superlecker und für jeden Geschmack war was dabei. Auf den Pinnwänden, die für Lob und Kritik bereitstanden, wurde der Wunsch geäußert, dass die Rezepte im Hofbrief bereitgestellt werden. Wer seine Rezepte teilen möchte, kann diese gerne an verein@solawi-niederrhein.de schreiben. Dann stellen wir sie gerne zur Verfügung. Alle Rezepte, die bisher in den Hofbriefen verschickt wurden, hat Regina übrigens auf unserer Website zusammengetragen.

Ihr könnt euch vorstellen, dass die Pinnwände natürlich nicht nur für diesen einen Wunsch genutzt wurden. Wir werden die Kommentare aufbereiten und euch in der nächsten Woche mit Stellungnahmen zu den verschiedenen Punkten zur Verfügung stellen. Soviel vorab: es gibt wesentlich mehr Lob als Kritik 😀

Heute das Erntedankfest und gestern ein Live-Auftritt im WDR mit einem kurzfristig angefragten Radio-Interview für WDR 4 und dazu eine gesperrten Bahnlinie zwischen Wesel und Duisburg wegen Kabeldiebstahl. Was ein aufregendes Wochenende für Ulli und Peter! Trotz aller Widrigkeiten hat Peter souverän vor der Kamera gestanden. Das Interview ist in der Mediathek des WDR zu finden.

Und zum Schluss: Am kommenden Dienstag, dem 10.10, trifft sich der erweiterte Vorstand wieder im Rheinberger Rathaus. Alle sind ab 18:30 Uhr herzlich willkommen.