Der Folientunnel ist tot! Lang lebe der Folientunnel! Vergangenes Wochenende wurde der Folientunnel abgebaut, die verbogenen Teile aussortiert und ein Überblick über die unversehrten Teile geschaffen. Glücklicherweise sind mehr Gerüstteile heile geblieben, als
es auf den ersten Blick aussah. Der Aufbau kann allerdings nicht gleich sofort wieder erfolgen. Wer sich an die diversen Arbeitseinsätze im Frühjahr erinnert: es ist nicht so einfach, wie man denkt und hängt von vielen Faktoren wie Wind und Temperatur ab. Wir werden einen sturmfesten Plan entwickeln, damit uns solch ein Fall beim nächsten Sturm nicht wieder erwischt.
Das heißt aber leider auch, dass wir die Erntesaison nicht durch einen kuschelig warmen Folientunnel verlängern können :o( Der geplante Arbeitseinsatz für Samstag findet dennoch ab 11 Uhr statt. Es gibt noch einiges im Bereich des Tunnels aufzuräumen und Unkraut ist auch reichlich vorhanden :o)
Sonntag waren Nicole, Ulli und Peter auf dem Alpener Streuobstwiesenfest. Die drei und eine Seifenblasenmaschine haben uns dort super vertreten und die Idee der solidarischen Landwirtschaft weiter bekannt gemacht. Am Montag, den 2. Oktober wird Peter uns wieder im WDR, diesmal live bei “Hier und Heute” präsentieren.
Nicht mehr lange, dann findet unser Erntedankfest statt. Am kommenden Dienstag, den 3. Oktober feiern wir ab 11 Uhr auf dem Tinthof. Bei trockenem Wetter vor, bei Regen in der Scheune von Christian und Heike direkt auf dem Hof, auf jeden Fall mit Seifenblasenmaschine.
Für diejenigen, die vorbeikommen: es werden Pfannen organisiert – bringt also Messer, eine Schneidunterlage und wenn ihr noch etwas von eurem Ernteanteil übrig und/oder anderes habt, mit für die Schnibbelküche. In jedem Fall aber an eigenes Geschirr (Becher, Teller, Besteck) denken und mitbringen.
Der Stammtisch findet saisonbedingt nicht mehr auf dem Acker statt. Wir suchen derzeit noch einen geeigneten Raum in Spellen oder Voerde und werden euch auf dem laufenden halten, wo die nächsten Treffen stattfinden.
Wir hoffen, euch am Erntedankfest zu treffen.

Hoffentlich spielt das Wetter am kommenden Samstag mit. Bisher sieht die Prognose ganz gut aus. Am Samstag gibt es nämlich richtig viel zu tun: neben dem eigentlichen Plan, Kartoffeln zu ernten, Unkraut zu beseitigen und Rankhilfen für die Bohnen zu bauen, muss wahrscheinlich auch der Tunnel abgebaut werden. Der Arbeitseinsatz beginnt um 11 Uhr. Maik und Helge sind aber ab ca. 7 Uhr auf dem Acker, um die Ernte für die Samstagsabholer einzubringen. Wenn es also jemanden gibt, der gerne früher anfangen möchte, ist dann auch nicht alleine :o) Wer Zuhause Dachlatten und Metallstäbe hat und los werden möchte, kann diese gerne vorbeibringen. Damit werden dann Tipis für die Bohnen errichtet.
von manchen Gemüsesorten reichlich Ernte übrig. Vermutlich haben einige Pioniere nicht ihre komplette Ernte mitgenommen. Maik und Helge stellen deswegen Kisten bereit, in die jemand, der z. B. nicht so viele Möhren mitnehmen möchte, wie ihm eigentlich zustehen, den Teil, den er nicht haben möchte, hineinlegen kann. Personen, die gerne mehr Gemüse haben möchten, können sich dann aus diesen Kisten bedienen.
Am Dienstag, den 03. Oktober 2017, von 11:00 bis ca. 16: 00 Uhr findet ein Erntedankfest auf dem Tinthof statt. Wir feiernam Tag der Deutschen Einheit ein gemeinsames Fest mit der Hofgemeinschaft Tinthof, den Hühneraktionär*innen und uns auf dem Tinthof. Wir möchten in gemütlicher Runde zusammen die Haupterntezeit 2017 ausklingen lassen, auf großer Pfanne mit gemeinsamer Schnippelküche Leckeres frisch zubereiten, vielleicht am offenen Kartoffelfeuer neue Kartoffeln vom Acker grillen, Stockbrot backen und bei weiteren Aktionen den Tag zusammen genießen. Wer hat und möchte, kann auch gern Musikinstrumente mitbringen, ein paar haben wir schon und so können wir eine kleine Jam-Session auf die Beine stellen.




Auf einmal sind wir mitten drin in der Ernte-Hochsaison. Selbst mit einem halben Ernteanteil ist der Kühlschrank nun gut gefüllt. Falls ihr Probleme haben solltet, das ganze Gemüse rechtzeitig zu vertilgen und in eurer Tiefkühltruhe kein Platz mehr ist, findet ihr 

Neben den Kaninchen haben wir zwei Untermieter im Folientunnel, die aussehen, als wären sie direkt aus dem tropischen Regenwald eingewandert. Eine weibliche Zebraspinne mit einer Größe von ca. 2 cm und prächtigen Streifen in schwarz, weiß und gelb hat ihr Netz zwischen zwei Paprikapflanzen gewebt und ein Pappelschwärmer tarnt sich als vertrocknetes Blatt zwischen den Tomaten. Diese Nachtschwärmer haben eine Flügelspannweite von 7 – 9 cm. Beide Tierchen sind im Vergleich zu den üblichen heimischen Insekten richtig beeindruckend. Bisher wurde nur ein einzelner Pappelschwärmer gesehen. Drücken wir die Daumen, dass er bzw. sie noch einen Partner/eine Partnerin findet. Für die Spinne natürlich auch ;o)
