11. September – Kartoffelernte

Der Sommer ist nochmal zurück und es bleibt erstmal trocken. Genau das richtige Wetter, um am Samstag beim Arbeitseinsatz Kartoffeln zu ernten. Falls vorhanden, gerne Forken mitbringen und Ausrüstung, um in der Erde zu wühlen 😀

Und dem Aufruf sind dann auch richtig viele Solawistas gefolgt und haben am Samstag in viel Handarbeit einen Teil unserer Kartoffeln geerntet. Das war schwieriger als gedacht, denn durch die viele Melde, die natürlich auch die Kartoffelreihen nicht “verschont” hat, konnte der Roder nicht so gut durchkommen. So wurde die Erde zwar gelockert, aber viele Kartoffeln mussten dann doch von Hand einzeln ausgebuddelt werden. Daher wird es wohl auch noch mindestens einen weiteren Einsatz zum Kartoffelnausbuddeln geben.

28. August – hier schreibt der Gärtner noch selbst

Heute mal wieder von Maik persönlich:

Dieses Wochenende (31.08-01.09) wird es Ernte geben! Aber aufgrund der vor einiger Zeit von mir erklärten Probleme mit der Dürre und anderen Dingen ist genau das passiert, was ich befürchtet habe:

  • Mein gesätes Erntegut ist vor 1,5 Monaten oder so bei einem kleinen Regen aufgekeimt und dann verdorrt.
  • Wenn ich letzte/vorletzte Woche noch Jungpflanzen bestellt hätte, wären die in der ersten Septemberwoche geliefert worden und die Zeit reicht nicht mehr für dieses Jahr.
  • Im nächsten Jahr wird voraussichtlich die Pipeline durch den Acker gelegt, in dem das DANN fertig werdende Pflanzgut stehen würde. Ergo wäre das rausgeschmissenes Geld.

Wir haben noch Kürbisse (die ich wahrscheinlich dieses Wochenende ernten und verteilen werde), Karotten, Kartoffeln (der Roder ist im Moment noch nicht verfügbar und die Lagermöglichkeiten noch nicht bereitet), Braunkohl, Kohlrabi (gen Herbst), Brokkoli (gen Herbst), Rotkohl (gen Herbst), Blumenkohl (gen Herbst), Salat, Tomaten, Gurken, Zucchini, Rote Beete, Petersilie, Thymian, Schnittlauch und Fenchel. Das ist nicht viel* und das Gros ist leider verkommen. Daher wird es sporadischer und sporadischer und ich muss zusehen, dass es sich für euch lohnt, vorbei zu kommen. Falls ich das eine Woche nicht mehr hinbekomme, sage ich euch Bescheid – oder dem Vorstand, dass der das tut.

Wir sehen uns

Maik

*das mit dem “nicht viel” ist Originalton Maik, der das als Gärtner und Profi wohl anders sieht als ich. Für mich gab es auch in den letzten Wochen völlig ausreichende Ernte 😉 (Die Admin Regina)

18. August – keine Kartoffeln und viiel Beikraut

Geplant war, bei diesem Arbeitseinsatz unsere Kartoffeln aus dem Boden zu holen. Das hat leider nicht geklappt, weil wir den Kartoffelroder nicht bekommen konnten und das in Handarbeit viel zu anstrengend gewesen wäre. Macht aber nix, die Kartoffeln werden im Boden so schnell nicht schlecht und sind da sogar besser aufgehoben als in einem zu warmen Lagerraum. Das war ja nicht der letzte Arbeitseinsatz – und wenn die Sommerferien vorbei sind, schaffen wir bei einem der nächsten Termine sicherlich die 20-Leute-gleichzeitig-auf-dem-Acker-Marke. Die nächsten beiden Arbeitseinsätze sind übrigens am 1. und am 15. September, schon mal zum notieren 😉

Außerdem hat der Regen der letzten Tage (ja, es hat tatsächlich auch auf unserem Acker ein wenig geregnet!) nicht nur unserem Gemüse, sondern auch den  Disteln, der Melde und dem Franzosenkraut – auch als Bei- oder Unkraut bekannt – sehr gut getan. Also konnten wir mit rund 10 Solawistas plus Maik und Elizabetta den Buschbohnen, dem Fenchel, dem Lauch, den Kürbissen und dem Rotkohl zu mehr Platz und Licht verhelfen, auf dass sie groß und kräftig werden. Jetzt hoffen wir, dass es nicht mehr so mega-heiß wird und ab und zu ein bisschen regnet, dann sieht die Lage in den nächsten Wochen zumindest nicht ganz so hoffnungslos aus.

Und diese Woche gab es auch wieder eine richtig fette Ernte – ein paar der Zucchinis haben die 1-Meter-Länge locker überschritten. Und mich würde interessieren, was ihr mit den Gurken so alles anfangt (außer Gurkensalat und Tsatsiki machen)?

1. Juli – das Wetter … und trotzdem Ernte

Der Niederrhein dörrt aus (Überschrift im Stadt-Panorama, 1. August 2018)
Die Hitze und Trockenheit im Westen halten weiter an. Die Bäume werfen seit Wochen massiv ihre Blätter ab und Wiesen verwandeln sich in braune Steppen, auch die Bäche, Flüsse und Seen trocknen aus. So wurde im Einzugsgebiet der Emscher der trockenste Juli seit Beginn der Wetter-Aufzeichnungen im Jahr 1891 (!) notiert. Die Niederschlagssumme Juli macht z. B. im Kreis Wesel mit 14 Litern pro qm gerade einmal 16,6 % des “normalen” Julis aus. Und in Dinslaken ist von diesen 14 Litern so gut wie gar nichts angekommen. Der Kreis Wesel leidet im gesamten Bundesgebiet mit am meisten. Der für letzten Samstag vorausgesagte Regen fiel fast komplett aus, und die wenigen Tropfen, die fielen, verdampften, bevor sie auf den Boden ankamen.

Voerde-Spellen: Breitengrad 51,6094, Längengrad 6,6142.
Quelle: Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ)

Im Schnitt regnet es im Juli an neun bis zehn Tagen – in diesem Juli fiel aber so gut wie gar kein Niederschlag., den letzen kräftigen Guss gab es (vereinzelt) im Juni. Laut des “Dürremonitors” des Helmholtz-Institut für Umweltforschung herrscht am Niederrhein in weiten Teilen schwere Dürre, im Kreis Wesel sogar an manchen Orten extreme Dürre (das ist die zweithöchste Stufe, danach kommt nur noch “außergewöhnliche” Dürre). Und eine Änderung ist leider nicht in Sicht – hier und dort gibt es heute vielleicht ein paar Regentropfen, aber ab morgen sind schon wieder tagsüber mindestens 30 Grad, viel Sonne und dazu tropische Nächste vorausgesagt.
Unter diesen Umständen grenzt es geradezu an ein Wunder, dass Maik es in den letzten Wochen immer noch geschafft hat, überhaupt etwas auf unserem Acker am Leben zu erhalten!!! Und es auch diese Woche Ernte geben wird – voraussichtlich Zwiebeln, Lauchzwiebeln, Möhrchen, Tomaten, Rote Beete und Mangold.

28. Juli – Hofbrief vom Gärtner

Maik der Gärtner hier. Wie ihr sicherlich aus diversen Berichten  mitgekriegt habt, ist dieses Jahr erneut einiges im Argen. Zunächst fiel der Frühling aus und nun gab es seit ungefähr Ostern recht herbe Wassermangelzustände.

Mit meiner Beregnungsanlage versuche ich seit Wochen der Lage Herr zu werden, doch ab einem bestimmten Punkt hat auch das keinen Sinn mehr. Kulturen wie Pastinaken, Radieschen und nun zu guter Letzt auch noch mein Brokkoli und der Blumenkohl sind diesen Umständen nun zum Opfer gefallen.

Nehmen wir einmal das Beispiel Blumenkohl und Brokkoli:
Gewässert habe ich ihn so weit, dass er erhalten bleibt, doch binnen 1-2 Tagen war die dann zudem verschlemmte Erde – die ich anfänglich mühsam wieder aufgearbeitet hatte – wieder trocken. Die Hitze, der verschlemmte Boden und die damit verbundene schlechte Bodengare, führte zu vermehrtem Erdflohaufkommen, welches ich trotz Gießens, Bearbeitung und sogar Knoblauchsuds nicht Herr werden konnte.
Die Röschen sind hart, trocken, nahezu verholzt, zerfressen von Erdflöhen und neigen außerordentlich schnell zur Notblüte. Auch den Rucola hat es dahingerafft und der neu gepflanzte Kohl leidet ebenso stark.

Bei diesen Temperaturen und Witterungen sind Unkrautaktionen auch unsinnig oder gar kontraproduktiv, da dieses Beikraut wenigstens noch ein wenig Schatten liefert.

Gepaart mit den anderen Schwierigkeiten im übersprungenen Frühling und dem lange Zeit alleine auf dem Acker stehen, stehe ich nun vor einem immer härter werdenden Kampf gegen die Natur. Selbst bei dem kleinen Gartenbereich unserer Nachbarin sind die Karotten in Blüte gegangen und vertrocknet.

Abgesehen davon, dass das Arbeiten bei der Hitze seit einiger Zeit immer anstrengender wird, befürchte ich den Ernstfall für dieses Jahr, denn jene Arbeiten und jene Vegetationsperiode bis spätestens Juni/Juli formen auch die Aussichten auf den Herbst bis in den frühen Winter hinein. Ein guter “Landregen” würde durchaus die noch bestehenden Kulturen aufpäppeln, doch muss ich betonen, dass die Kulturen, die nun verreckt sind, unwiderruflich verloren sind und nicht mehr zu Ernten sind. Auch gesäte Pflanzen liegen nun seit fast 1,5 Monaten im Boden und das Jahr könnte zu kurz für sie geworden sein, um Ertrag zu liefern.

Erklärung auch dazu:
Hätte ich nun die gesäten Streifen gewässert, wären diese aufgekeimt und ich hätte bei diesem Wetter durchgehend die Flächen feucht halten müssen. Gegen Regen kann man nicht an-wässern. Vorhin erwähnte Nachbarin sagte zu diesem Thema: “Ich ernte nun alles noch, was ich noch retten kann und dann war es das wahrscheinlich für dieses Jahr.”
Beim trockensten Jahr in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ist dies kein Wunder und auch andere Landwirte hadern. Gestern Nacht gab es ein Gewitter mit ganz guter Regenmenge, was Hoffnung schürt, doch möchte ich erneut darauf hinweisen, dass bereits diverse Kulturen hinüber sind und das Saatgut zwar jetzt aufkeimen wird, doch falls die Wettervorhersagen stimmen, dann kommen zwei weitere heiße und trockene Wochen auf uns zu. Das würde auch den Tod der gesäten Kulturen bedeuten.

Ich bin gewillt, weiter diesen Kampf zu kämpfen bis zu dem Punkt an dem ich entscheiden muss, ob es noch sinnvoll ist, doch vor Allem geht es in den nächsten Monaten darum, uns auf ein starkes, gut geplantes Jahr 2019 vorzubereiten:

  • Eine bessere Bewässerung (vielleicht via Tröpfchenbewässerung)
  • Einen Brunnen mit größerer Fördermenge, dass mehr als 2 Sprenger á 500m² gleichzeitig laufen können
  • Versuch und langsamer Aufbau von Permakultur, um besser mit dem Erdfloh klarzukommen
  • Bereits früh im Jahr mit helfenden Händen das Jahr gestalten, da dort der Grundstein für den Rest des Jahres gelegt wird.
  • Emsig arbeiten und fleißig feiern – uns nach getaner Arbeit auch mehr Festivitäten gönnen.

Ich möchte allerdings noch einmal betonen, dass es wunderbar ist, dass innerhalb der letzten 3 Monate die Helferzahlen an Samstagen von circa 4-7 auf geschlagene 10-20 Personen angestiegen ist. Lob an euch, doch gegen Mutter Natur kann der Mensch nicht lange arbeiten, vor allem nicht, wenn es sich um eine neugestartete SoLaWi handelt, die noch keine krisenfesten Routinen vorweisen kann.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/duerre-in-deutschland-die-auswirkungen-der-rekord-trockenheit-a-1219222.html

11. Juli – zu viel Sonne und viel zu viele Erdflöhe

Seit wann hat es in eurer Stadt nicht mehr geregnet? Der Acker wird seit einer gefühlten Ewigkeit künstlich bewässert. Gegen die 30° C der letzten Tage und Wochen ist das aber der buchstäbliche Tropfen auf dem heißen Stein. Die Ernte der letzten Woche war schon eher spärlich, so daß für diese Woche entschieden wurde, sie ausfallen zu lassen und dem Gemüse noch eine Woche Sonnenschein in Spellen zu gönnen ;-). Dann wächst es auch noch etwas.

Neben dem kalten Frühjahr 2017 war der Erdfloh ja häufig Thema in den Hofbriefen der letzten Saison. Damals wurde berichtet, dass man ihn mit ausreichend Wasser und Bodenarbeit im Schach halten könnte … das klappt dieses Jahr leider nicht so ganz. Also hat Elisabetta einen Versuch gestartet und probiert mit einem Sud aus Knoblauch und Tomatenblättern, die Tierchen von unseren Pflänzchen zu verscheuchen. Nur für den Fall, das ihr euch in den letzten Tagen gefragt habt, warum es auf dem Acker so komisch riecht 😉 Wir gehen davon aus, dass der Geruch bis zum 21. Juli verflogen ist und wir unser Vereinsfest ausgelassen feiern können.

Ansonsten gibt es noch einen Fernseh-Tipp von Martin und Rainer zum Thema Gemüseanbau, der euch zwar am Wochenende nicht satt macht, aber vielleicht nochmal die Gründe für eine solidarische Landwirtschaft in Erinnerung ruft: https://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Europas-dreckige-Ernte/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=53915236

23. Mai – unerwartete Kartoffeln und ein spontaner Arbeitseinsatz

Am vergangenen Samstag waren wir mit einer Rekord-Zahl von 11 Personen auf dem Acker. Bei der Stauschau am Freitag war es doch sehr verwunderlich, dass anscheinend einige Menschen kein verlängertes Wochenende an der See genossen haben :-).

vorher

nachher

Obwohl viel geschafft wurde, ist mindestens nochmal so viel zu tun. Die notwendigen Querverstrebungen und letzten Verschraubungen am Gestänge von Tunnel 2 wurden Samstag und Montag endgültig fertiggestellt, sodass jetzt aber wirklich die Folie übergezogen werden kann. Dafür gibt es einen außerordentlichen Arbeitseinsatz jetzt am Samstag, den 25. Mai um 10 Uhr. Nach ein paar stürmischen Tagen soll der Spuk am Samstag vorbei sein und bekanntlich kommen die Tomatenpflanzen in Kürze. Und (jetzt kommt ein Wink mit dem Betonpfeiler) natürlich sprießt das Unkraut bei diesem wechselhaftem Wetter ganz fantastisch und das auch noch viel schneller als unsere Kulturen. Es gibt jedoch eine größere Ernte, wenn die Jungpflanzen konkurrenzlos wachsen können 😉
Mit unserem Bewerber auf die vakante zweite Gärtnerstelle müssen noch ein paar Rahmenbedingungen geklärt werden. Solange ist Maik umso mehr auf unsere Unterstützung angewiesen.

Wer sich gewundert hat, woher die Kartoffeln von letzter Woche kamen: Die haben wir Christian Hülsermanns Vitamin B zu verdanken. Diese erstklassigen Pflanzkartoffeln waren auf dem Möllenhof übrig, für die Aussaat ist es mittlerweile zu spät und so haben wir sie kurzerhand bekommen.

16. Mai – Scheunenkino und Meldekauf

Nur noch zwei oder drei mal schlafen, dann gibt es die erste Ernte! Freitag / Samstag bekommt jeder frisch geernteten Salat.  Nach einem Arbeitseinsatz auf dem Acker schmeckt der Salat übrigens besonders gut 😉 Laut Prognose soll am Samstag nur ein leichter Wind gehen, so dass evtl. die Folie auf dem zweiten Folientunnel in Angriff genommen werden kann.

Als großes Finale des Solawi Film Festivals gibt es Scheunenkino auf dem Tinthof mit Grillwürstchen (vom Demeterrind) und kühlem Bier. Morgen (Donnerstag, 17.05.2018) ab 18:30 Uhr führen Heike und Christian erst über ihren Hof, im Anschluss um ca. 19:30 beginnt dann die Filmvorführung.

Ein Highlight der letzten Veranstaltungen fand übrigens auf dem Naturgartentag in Oberhausen statt. Neben alten und wenig bekannten Pflanzen gab es dort auch Melde zu erwerben. Melde!!! Wir versuchen, dieses wuchernde Kraut zwischen unseren Kulturen loszuwerden und andere setzten sich das freiwillig in den Garten und bezahlen dann noch Geld dafür. Was für eine verrückte Welt 😀

18. November – aufgeräumter Acker und Gärtner im Winterschlaf

Am Niederrhein herrscht jetzt wieder vornehmlich das typische usselige Novemberwetter, die Temperaturen sind meist einstellig – und die erste Erntesaison unserer Solawi neigt sich dem Ende zu. Das Gemüse wächst nicht mehr so schnell, um jede Woche für alle einen vollen Erntekorb zusammenzustellen. Darum haben wir an diesem Wochenende die Ernte ausfallen lassen. Dafür werden unsere Gärtner am nächsten Wochenende aus dem Vollen schöpfen: neben Rote Bete und Rettich werden dann wohl auch Sellerie, Grünkohl, verschiedene Kräuter und (zugekaufte) Kartoffeln aufs Abholen warten.

Auf dem Acker steht auch noch einiges an Wintergemüse, der Brokkoli, Rosenkohl und auch der Lauch wachsen noch – und wenn es nicht einen fetten Kälteeinbruch gibt, ist auch für den Dezember noch Gemüse zu ernten.

Das wird dann aber auch die letzte Ernte in diesem Jahr sein, die unsere Gärtner Helge und Maik zusammenstellen, bevor sie in den mehr als wohlverdienten Winterschlaf gehen! Der Acker ist aufgeräumt (Folientunnel …), Aufrufe zum Unkrautjäten gibt es in diesem Jahr auch keine mehr 😉

Im neuen Jahr, so spätestens ab Anfang Februar, werden für die Gärtner die Planungen und Vorbereitungen für das neue Wirtschaftsjahr beginnen, dann wird sicher wieder mehr als genug zu tun sein.

Für den erweiterten Vereinsvorstand ist leider kein Winterschlaf vorgesehen – wir setzen uns jetzt an die Organisation des Wirtschaftsjahrs 2018/2019, denn im Februar sollen ja die Anteile dafür gezeichnet werden. Wir hoffen natürlich, dass viele Pionier*Innen auch im nächsten Jahr dabei sein werden, aber sicher wird die eine oder der andere aus den unterschiedlichsten Grüpnden nicht mehr mitmachen. Also wird es ab dem Winter sicher wieder Infoveranstaltungen geben. Auch der Finanzplan für nächste Jahr will erstellt sein, die Organisation von Arbeitseinsätzen, Abholung, Depots usw. lässt sich immer optimieren, und und und …

Also auch den Winter über wird es immer mal wieder Neuigkeiten per Mail, Facebook oder auf unserer Homepage geben, aber vielleicht nicht mehr ganz so regelmäßig. Ich wünsche jedenfalls allen Solawistas, Vereinsmitgliedern und sonstigen Leser*Innen von “Neues vom Acker” eine schöne Vorweihnachtszeit.

 

 

25. Oktober – neue Facebook-Seite und immer noch Mangold

Die Facebooker unter euch haben es vielleicht bemerkt, auf unsere Facebook-Seite gab es einen Administratorwechsel. Nathalie und Thorsten, die die Seite bislang betreut haben, wollen dies nicht weiterführen. Dafür sind Regina und Michaela eingesprungen und haben eine neue Seite aufgebaut. Hier der neue Link: https://www.facebook.com/vereinsolawiniederrhein/

Unsere Stammtische/erweiterten Vorstandssitzungen finden wie gewohnt weiterhin jeden 2. und 4. Dienstag im Monat statt. In der dunklen Jahreszeit treffen wir uns am 2. Dienstag im Rheinberger Stadthaus und Ende des Monats in der Stockumer Schule in Voerde. Der nächste Termin ist der 8.11.17 ab 18:30 Uhr in Rheinberg.

Letzte Woche stand es schon auf der Tafel im Abholraum: Wer mag, kann gerne noch Mangold und Rote Beete nach-ernten. Diese Gemüsesorten sind nicht mehr Bestandteil des regulären Anteils, weil es einerseits wegen der Schwemme in den Hauptmonaten teilweise zu Abneigungen gekommen ist und zum anderen ist nicht mehr ausreichend vorhanden, um alle Haushalte zu versorgen. Sofern Ihr euch also (wieder) über Mangold und/oder Rote Bete freut, könnt ihr euch gerne auf dem Acker bedienen. Denkt an Handschuhe und Messer :o)