Unser Gärtnerteam lässt die Arbeitswoche Revue passieren und zeigt, was sich in Folientunneln und im Freiland gerade so tut. Alle Kulturen wachsen und gedeihen – nur regnen könnte es so langsam mal. Die Zuckerschoten sind gesät und können nun an ihrer Rankhilfe wachsen, am Mittwoch wurden Jungpflanzen geholt: Porree, Rot- und Blumenkohl, Rote und Gelbe Bete, die dann auch am Donnerstag Abend schon alle eingepflanzt waren. Am Freitag wurde die erste Ernte in den Abholraum gebracht – neben Mengen an riesigen Radieschen und leckeren Kräutern gab es auch zugekauften Porree, Rucola und Tomaten.
19. November – alles Gute, Rico und Ernteausblick
Ben und Abdul holen Kopf- und Feldsalat von unserem Acker! Damit sich die Fahrerei auch lohnt, verteilen wir ebenfalls Rote Bete, Möhren und Kartoffeln, die wir von einem Naturland-Bauern aus Voerde dazukaufen. Ohne weite Transportwege bis zur Verteilung stimmt dann auch die CO2-Bilanz. Vielen Dank an dieser Stelle an Andreas, der den Zukauf und die Abholung organisierte.
Von unserem Kooperationspartner NABU gibt es 50 kg Rheinischen Bohnapfel, eine jahrhundertealte Apfelsorte. Er schmeckt spritzig und säuerlich und ist ein klassischer Lagerapfel.
Rico verabschiedet sich nach Beendigung aller seiner Aufgaben aus dem Gärtnerteam. Obwohl das ganz genau so angedacht war, werden wir ihn auf dem Acker vermissen und wünschen Rico alles Gute! (Ihn wird es wohl nach Süddeutschland verschlagen)
31. Juli – grüne und andersfarbige Paprika und Zeitersparnis beim Bewässern

Zu ernten gibt es diese Woche Zucchini und grüne Paprika. Bei letzteren sind ziemlich viele Früchte an zu kleinen Pflanzen – daher wird ein kleiner Teil unreif, also grün geerntet. Damit ist auch die Frage beantwortet, ob grüne Paprika eine andere Sorte ist als rote oder gelbe … 😉
Im Video von letzter Woche war ja die erste reife gelbe Tomate zu sehen – vielleicht gibt es beim Arbeitseinsatz am kommenden Samstag, 3.8. (wie immer ab 10 Uhr) schon ein paar “Naschtomaten” 🙂
Ansonsten wird die Hauptaufgabe am Samstag sein, die Kohlkulturen im hinteren Teil des Ackers beikrautfrei zu bekommen.
Ein paar Worte zur neuen Bewässerung von Rico: “Die Bewässerung funktioniert einwandfrei. Gerade heute, ein Tag an dem ich Vormittags größtenteils alleine auf dem Acker war, hat sich die Zeit- und Arbeitsersparnis durch das neue System ziemlich deutlich gezeigt – ich konnte innerhalb von guten drei Stunden ca. 3/4 des Ackers bewässern… mit dem Rest, einschließlich der GWHs, kann dann morgen sofort weitergemacht werden. Planbarkeit könnte also auch fast nicht besser sein.”
Und noch was Schönes zum Schluss: Gestern sind 21 Störche morgens kurz auf unserem Acker zwischengelandet und dann weitergeflogen, hat Maik berichtet. Leider waren sie fotoscheu …
20. Juli – Hintergründe zur Situation auf dem Acker, zur Wasserversorgung, Bilder vom Arbeitseinsatz und ein Auberginenrezept
Wie ihr alle wisst, haben wir dieses Jahr leider bisher gar keine gute Ernte. Und wir haben einen Wechsel im Gärtnerteam. Hier noch einmal ein paar Hintergründe dazu …
Nachdem Maik entschieden hatte, dass unsere Wege sich in naher Zukunft trennen werden, ergab sich durch einen glücklichen Zufall der Kontakt zu unserem neuen Gärtner Ben. Und praktisch gleichzeitig erschienen über unterschiedliche Wege Rico und Abdul auf dem Acker. Und so hat sich für uns folgende – wie wir glauben wirklich gute – Perspektive ergeben:
Ben (auf dem Foto in der Mitte) ist ab September unser Gärtner und erster Ansprechpartner auf dem Acker. Er arbeitet zunächst auf 450 €-Basis, und wenn wir gut harmonieren, können wir uns eine langfristige Zusammenarbeit gut vorstellen. Ben hat bereits Erfahrung mit einer kleinen SoLaWi, die er mit einigen Familien in Eigeninitiative aufgebaut hat.
Rico (rechts) hat gerade sein Studium Sustainable Agriculture abgschlossen, und kann uns bis Ende Oktober – auch auf 450 €-Basis – unterstützen.
Abdul (links) ist kein gelernter Gärtner, hat uns aber auf dem Acker schon sehr geholfen, und kann uns, wenn alle Formalitäten klappen, hoffentlich auch längerfristig mit 30 Stunden pro Woche unterstützen.
Maik ist noch bis Ende August bei uns. Ben hat im August keine Zeit, aber er wird mit Maik, Rico und Abdul absprechen, was in dieser Zeit zu tun ist.
Elisabetta, die uns seit April wieder unterstützt hatte, ist leider momentan krankgeschrieben und wir wünschen ihr alle Gute Besserung!
Mit diesem Gärtnerteam sehen wir sehr optimistisch in die Zukunft, auch wenn wir noch nicht genau wissen, was dies für unsere Ernte in diesem Jahr genau bedeutet. Den Verlust der letzten Wochen können wir nicht komplett wieder reinholen, aber wer auf dem Acker war, hat gesehen, dass viele tolle Gemüse für uns dort wachsen. Wir müssen jetzt von Woche zu Woche schauen.
Wir wissen, dass einige von euch Fragen haben, was genau los ist, oder auch unzufrieden sind. Bitte nehmt Kontakt mit dem Organisationsteam auf, oder eurer/eurem Depot-Organisierenden. Denn wir wollen und sollten reden, anstatt schweigend unzufrieden zu sein, denn das ist auch nicht fair und wertschätzend denjenigen gegenüber, die sich ehrenamtlich für unseren Verein einsetzen. Lasst uns reden – auf dem Acker, in den Depotgruppen, beim offenen Vorstandstreffen, ….
Ein Wort zum Wasser:
Wieder gibt es viel zu wenig Wasser. Und wir tun was !
Das Gärtnerteam verbessert das Bewässerungssystem (Kupplungen, Schläuche, Wassersprenger), um das aufwändige Schlauchzerren zu reduzieren.
Dazu schreibt Ben:
“Hallo vom Acker,
Abdul, Rico und Ben sind fleißig.
Des Weiteren gibt es zu verkünden, dass unser erdachtes Bewässerungsystem große Fortschritte macht. Fertigstellung wird wird voraussichtlich nächsten Dienstag sein. (Wir warten auf Ersatzteile, sind bestellt) Dann müssen keine Schläuche mehr bewegt werden.
Liebe Grüße, der Ackerhaufen.”
Das Brunnenprojekt – gefördert durch die Postcode Lotterie – startet jetzt mit ersten Gesprächen mit der Firma Erdbohr. Ein Zeitplan steht noch nicht fest. Wir werden wieder darüber berichten.
Und wer sich mit mir und einigen anderen gefragt hat, warum bei der letzten Ernte die Zwiebelchen an den Frühlingszwiebeln fehlten … die Zwiebeln kann man nachwachsen lassen (das funktioniert wohl auch mit gekauften, wenn noch die Wurzeln dran sind. Ins Wasser stellen oder gleich einpflanzen)! So können wir mindestens noch ein weiteres Mal ernten 🙂
Zum Schluss noch ein Rezept für diejenigen, die eine neue Zubereitungsmöglichkeit für Auberginen suchen: Melitsana Salat von der Aubergine … mit Basilikum Quark und Lauchzwiebel. Kleines Baguette dazu. Großes Kino 🙂
Und ein paar Impressionen vom letzten Ackereinsatz
10. Juli – ein erfolgreicher Arbeitseinsatz, angebundene Tomaten und allerlei Organisatorisches
Momentan gibt es nicht so richtig viel Ernte zu verteilen, wie wir es aus den vergangenen beiden Jahren gewöhnt waren. Die Gründe sind einerseits in der zu geringen Arbeitskraft in den wichtigen Monaten März bis Juni zu finden, andererseits in den Wetterbedingungen (mal zu kalt, mal zu schnell zu heiß, dann zu trocken). Das ist natürlich frustrierend und wir sind alle unzufrieden, aber ihr wisst ja auch, mit welchen Schwierigkeiten wir seit Beginn des Wirtschaftsjahres zu kämpfen haben, ohne dass ich die jetzt nochmal aufzähle. Lasst uns trotzdem positiv denken und gemeinsam diese hoffentlich letzte Durststrecke für dieses Jahr durchstehen.

Derzeit sind Auberginen, Zucchini, Frühlingszwiebeln, Blumenkohl und die ersten Gurken erntereif :-).
Und beim Arbeitseinsatz am ersten Juli-Samstag haben wir mit vereinten Kräften dafür gesorgt, dass alle Tomaten im GWH 2 “angeleint” wurden und ihre Rankhilfen bekommen haben, damit sie nun schön gerade nach oben wachsen und viele viele Früchte ansetzen können.
- alle Tomaten sind angebunden
- komplizierte Knoten
Außerdem konnten die Kartoffeln von vielen vielen Disteln und Melde befreit werden, die
ihnen Licht und Kraft nahmen. Und für die Pause zwischendurch gab es wieder eine geniale Kuchenspende – ein ganzes Blech Stachelbeerbaiser!
Die neue Gärtnercrew hat nach der Bestandsaufnahme nun begonnen, für die kommenden Wochen Arbeitsschwerpunkte festzulegen. Nachdem Wege und der Bereich um die Gewächshäuser und den Bauwagen freigemacht wurden, kümmern sich Ben, Rico und Abdul nun um die Optimierung der derzeitigen Wasserversorgung. Außerdem ist der Plan, in der nächsten Zeit jeden Tag ein komplettes Beet beikrautfrei zu machen. Dies sollte ca 15 Arbeitstage dauern. Natürlich gilt weiter, dass jedeR, der etwas Zeit erübrigen kann, täglich (Mo – Fr) gerne zum Mithelfen auf den Acker kommen kann, es ist tagsüber immer jemand dort. Beim nächsten Arbeitseinsatz am 20.7. wird der Fortschritt sicherlich schon deutlich zu sehen sein.
Im Orgateam kümmern wir uns derzeit hauptsächlich darum, dass es bald mit dem Brunnenbohren auch tatsächlich losgehen kann. Wie ihr euch sicher denken könnt, gibt es da eine Menge Vorarbeiten, Absprachen und Organisatorisches zu klären. Wir halten euch auf dem Laufenden!
15. Mai – ein ganzer Monat in einem Beitrag
Der Salat ist wunderbar im Folientunnel gewachsen, und die erste Ernte konnte bereits am letzten April-Wochenende abgeholt werden! Und am Wochenende darauf, nachdem wir alle den ersten Salat geniessen durften, stand schon die nächste Ernte bevor. … und wie gewünscht gab es ein bischen Regen, so daß Maik wenigstens am Sonntag einmal nicht bewässern musste!
Neben dem leckeren Salat gab es auch, da sie schön gewachsen waren, auch die ersten Radieschen und Kohlrabi aus dem Folientunnel.
Die kleinen Erntemengen der ersten Wochen sind natürlich steigerungsfähig – aber dieser Wintereinbruch im Mai macht den Pflänzchen natürlich mindestens genauso zu schaffen wie uns. Wollen hoffen, dass es jetzt mit den Eisheiligen damit für diese Erntesaison endgültig mit der Kälte vorbei ist! Und dass wir weiterhin regelmäßig so schönen Landregen wie in der vergangenen Woche bekommen. Auch wenn natürlich die Beikräuter davon genauso profitieren wie unsere zarten Möhren- und Pastinakenpflänzchen.
Was war sonst noch?
Beim Ackereinsatz am Ostersamstag haben wir mit rund 12 Aktiven viel geschafft: Spinat und Salat im Freiland gepflanzt, einen Blühstreifen gesät, Kohl gehackt, Kartoffeln gesetzt und vieles mehr.
Der Abholraum
wurde bei den letzten Arbeitseinsätzen auf Vordermann gebracht! Es sieht jetzt viel schöner aus –
und es gibt jetzt 2 schöne Packplätze, an denen parallel abgeholt werden kann.
Passend zur Ernte gibt es einen Rezepttipp – diesmal für Radieschenblätter-Pesto.
Besuch hatten wir auch
Derzeit läuft ja am Niederrhein (und anderswo) wieder das Stadtradeln. In dem Rahmen hat der ADFC auf Initiative von Nicole und Jens eine Radtour von Rheinberg nach Voerde zur Solawi-Besichtigung angeboten. Dabei waren auch zwei “frei ausleihbare” Lastenräder vom KlimaTisch Rheinberg im Einsatz, um die Ernteanteile für die Depotgruppen aus Rheinberg (durch Nicole) und Moers/Rheinhausen (durch Jens) klimaneutral abzuholen. Damit wäre die “Kette” perfekt nachhaltig – regionales saisonales faires Biogemüse klimaneutral verteilt.
Und zum Schluß ein kleines Rätsel: Maik ist nicht nur auf dem Acker fleißig, sondern nutzt auch noch seine Wohnung, um wärmebedürftige Pflänzchen vorzuziehen. Wer erkennt, was in den nächsten Wochen irgendwann auf unserem Acker “einziehen” wird?


12. Dezember – Kartoffeln, ein Datum und die schnelle Einsatzgruppe
Liebe Solawistas,
draußen passen Jahreszeit und Temperaturen endlich mal zusammen, es regnet sogar ab und an und die Folientunnel haben den Herbstwind letzte Woche überstanden.
Als letzte organisierte Verteilung in diesem Jahr gibt es an diesem Wochenende die restlichen eingelagerten Kartoffeln. Der Tinthof braucht seinen Keller anderweitig, Maik kommt kurz aus der Winterruhe zurück, um gemeinsam mit Peter am Donnerstag / Freitag die Kartoffeln zur Verteilung bereitzustellen. Vielen Dank den beiden dafür – wer unterstützen möchte, ist natürlich herzlich willkommen! Alles was wir nicht verteilen können, werden wir dann dem Tinthof überlassen. Wie gewohnt kann am Freitagnachmittag und am Samstag abgeholt werden, eine Doodle-Eintragung ist NICHT nötig. Bringt bitte die großen, strapazierfähigen Taschen mit.
+++ Datum vormerken +++ Save the date +++ 19. Januar 2019 +++ SOLAWI – Mitgliedstreffen +++ 16 – 19 Uhr +++ Stockumer Schule Voerde +++ Rückblick, Planung und Beteiligung +++
„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ er: Weihnachten naht und der 2. Folientunnel hat noch immer keine funktionstüchtigen Tore (am letzten Sonntag haben einige Unerschrockene die Regenpausen genutzt und einige Vorbereitungen treffen können) … Die erfahrenen Einbauer der ersten beiden Tunneltore verabreden sich in den nächsten Tagen, damit auch Tunnel 2 endlich fertiggestellt wird. Wir brauchen noch 4 flexible Menschen mit etwas Zeit (auch unter der Woche), die dabei unterstützen. Meldet Euch gern bei uns!
6. Dezember – zum Nikolaustag Bekanntes, Dringendes und Essbares vom Solawi-Acker
Soviel haben wir bislang gelernt: Wer (mehr Vielfalt) ernten möchte, braucht einen Folientunnel. Am besten klappt der Anbau, wenn der Tunnel nicht nur ein Dach, sondern auch verschließbare Giebel hat. Ist dann auch standsicherer … Das ist bislang nur bei einem unserer Tunnel der Fall. Damit das nächste Wirtschaftsjahr den besten Start bekommt, wird am Sonntag, den 9. Dezember ab 11 Uhr zum FINALEN TOR-EINBAU geladen. Zieht die Arbeitshandschuhe an, packt die Werkzeuge ein und ab gehts!
Für eine gerechte Verteilung an alle reicht das vorhandene Gemüse nicht mehr, außerdem baut Maik gerade seine Überstunden ab und kann nicht ernten, daher wird ab sofort auch in diesem Jahr der Solawi-Acker zum Selberernten für alle Solawistas freigegeben.
In haushaltsüblichen Mengen können Rotkohl, Wirsing, Schwarz- und Haferwurzeln (die stehen beim Mais), Grünkohl & Mangold (bitte bei beiden mindestens 5 Blätter stehen lassen, dann wächst es weiter), Brokkoli, Blumenkohl, Möhren und die letzten Steckrüben geerntet werden. Diesmal dürft ihr gerne auswählen, nehmt (nur) soviel ihr braucht und was ihr mögt. Noch ein Pluspunkt dieser Regelung: kein Doodleeintrag nötig ;-).
Am besten verbindet Ihr beide Punkte dieses Hofbriefs, arbeitet beim Toreinbau am Sonntag an der “Weihnachtsplätzchen-Bewegungs-Balance” und nehmt danach vom Acker frisches Solawi-Gemüse mit nach Hause.
17. Oktober – finale Kartoffelernte
Am vergangen Samstag ist bei einem etwa 6-stündigen Arbeitseinsatz die komplette Kartoffelernte eingeholt worden. Es war heiß, es war staubig, wir hatten viel Spaß und haben ungefähr 1,5 Tonnen (!) Kartoffeln eingesammelt, aussortiert uund zum Hof transportiert. Hände hoch, wer am Sonntag keinen Muskelkater hatte 😉 Vielen Dank an alle, die dabei waren und auch an alle, die den ganzen Sommer über immer wieder geholfen haben!
Kaum zu glauben, aber wahr, der Sommer ist rum und die regelmäßigen Arbeitseinsätze können schon in den Winterschlaf geschickt werden. Der eigentlich für nächsten Samstag geplante Arbeitseinsatz findet also nicht statt. Voraussichtlich werden wir wohl nochmal zu einer kurzfristigen Aktion aufrufen, da dieser Tage die Tore für die Folientunnel geliefert werden und dann vor den Herbststürmen eingebaut werden müssen. Für dieses Wochenende heisst es aber erstmal erholen und Kartoffeln mampfen 🙂
Maik hat diese Woche Urlaub. Die Ernte übernehmen am Freitag Peter und Uli und am Samstag Elisabetta.
10. Oktober – Anpacken, Verteilen, eine Rückschau und Sauerkraut
Anpacken ist angesagt beim großen Arbeitseinsatz „Rein in die Kartoffeln!“ am kommenden Samstag, den 13. Oktober. Maik hat dazu einen Kartoffelroder besorgt, damit wir die vielen letzten Kartoffeln aus der Erde bekommen. Los geht’s ab 10 Uhr auf’m Acker bis fertig! Dazu brauchen wir viele Hände (und Grabegabeln, Arbeitshandschuhe …), damit wir den Acker frei bekommen für die weitere Bearbeitung. Die Kartoffeln kommen dann zum Abtrocknen in den Kartoffelkeller des Tinthofs. Der nächste Arbeitseinsatz am 20. Oktober wird sich dann den Tunnel-Toren widmen, die bis dahin hoffentlich geliefert wurden. Damit werden unsere zwei Folientunnel winterfest und können nächsten Jahr z. B. zur Anzucht von Jungpflanzen genutzt werden.
Verteilt und aus dem Keller heraus kommen die letztens geernteten Kartoffeln, die in dieser Woche mit der Ernte verteilt werden. Maik und Peter werden am Freitag ernten und aufteilen.
Die letzte Ernteverteilung in KW 39 war ein bisschen holprig: Am Freitag Vormittag musste sich Maik wegen eines Wespenstichs krank melden. Glücklicherweise konnten es Rosa, Christine und eine Freundin einrichten, gemeinsam mit Julienne, der Azubi vom Tinthof, weiter zu ernten. Vielen, vielen Dank dafür! Auch an Nicole, die so schnell reagiert und organisiert hat. Am Samstag war Maik dann aber schon wieder im Einsatz und konnte mit Elisabetta wie gewohnt ernten.
Kleiner Rückblick auf das Erntedank-Picknick am 3. Oktober: Bei sonnigem Wetter, guter Stimmung und interessanten Gesprächen trafen sich ca. 40 Menschen im Hühnertunnel. Die Solawistas haben mal wieder leckeres Essen für ein abwechslungsreiches Buffet mitgebracht. Die leckeren Solawi-Ackerkartoffeln wurden vor Ort zu Pommes verarbeitet und fanden reißenden Absatz – quasi das große Vorkosten ;-). Großes Danke an Martin für die Idee und Umsetzung! Wir haben zum Abschluss ein gemeinsames Solidaritäts-Foto für die Menschen im Hambacher Forst gemacht, einige Solawistas haben sich dann auch an der eindrucksvollen Demo am 06.10.2018 beteiligt. Beim Aufräumen wurde ein roter Schal und eine grauer Deckel für eine runde Frischhaltedose gefunden. Vermisst einer von Euch diese Dinge?
Zum Schluss noch ein Veranstaltungstipp von unserer Mit-Solawista Sabine:
Fermentieren mit Sabine Finkelmeier & Dagmar van Löchtern am Dienstag, 13.11.2018, 18 – 21 Uhr:
Gemüse fermentieren ist wieder groß in Mode. Es schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch sehr gesund. Darmflora, Verdauung und Immunsystem werden natürlich gestärkt. Die beiden Heilpraktikerinnen Dagmar van Löchtern und Sabine Finkelmeier stellen mit Ihnen zusammen das wohl in Deutschland bekannteste Ferment überhaupt her: Sauerkraut. Natürlich fermentieren wir auch andere Gemüse wie z. B. Möhren und Sellerie. Eine kleine Verkostung von unterschiedlichen, fermentierten Gemüsen rundet den Abend ab. Bitte bringen Sie zur Veranstaltung ein Weckglas (1 Liter) mit Verschluss mit. Gebühr inkl. 8,00 Euro Lebensmittelumlage.
Anmeldung bitte über das Evangelische Bildungswerk in Duisburg



