20. Februar – neues Logo und fehlende (Wo)manpower

Wer sich die Website, die Facebookseite oder die neuen Formulare schon angeschaut – und den Ernteantrag im besten Fall auch schon ausgefüllt – hat, wird das neue Logo entdeckt haben :o) Obwohl wir unser altes Logo liebgewonnen hatten, haben wir uns für einen Wechsel entschieden. Das alte Logo war nicht vektorisiert, d. h. es konnte nicht vergrößert werden. Schon auf DIN A4 wurde es pixelig. Für Informationsstände o. ä. sollte das Logo aber schon in ausreichender Größe sichtbar sein und da uns ein Design-Student Hilfe angeboten hat, haben wir die Gelegenheit genutzt. Neben der Menschengruppe erinnert noch die Tomate an unser altes Logo. Dafür ist jetzt ein Smiley versteckt. Schon gefunden?

Vielleicht ist jemanden auch aufgefallen, dass der Hofbrief seit einigen Wochen mit einem Namen weniger endet. Thomas hat leider seinen Posten im Vereinsvorstand niedergelegt. Auch unsere Facebook-Fee Michaela und das Finanzgenie Eike werden die Aufgaben, mit denen sie bisher den Verein unterstützt haben, aus persönlichen Gründen nicht mehr wahrnehmen. Zum einen werden uns die Drei als Menschen fehlen. Über die letzten Monate haben wir viel zusammen erlebt und die Grundsteine für die Solawi gelegt. Zum anderen fehlt es nun an Manpower, Verbesserungen zu realisieren.
Die Palette reicht von wenig zeitintensiven Aufgaben über einmalige Projekte bis zu kreativen Tätigkeiten, von Urlaubsvertretung für Facebook- und Internetseite, Beträgen für den Hofbrief, Planung einer Komposttoilette oder Betreuung von Informationsständen bei Veranstaltungen. Neben den Arbeiten auf dem Acker gibt es also noch viele andere Betätigungsfelder. Wenn ihr euch vorstellen könnt mitzutun, kommt beim Arbeitseinsatz am 24. oder während der nächsten Sitzung am 27. in der Stockumer Schule auf uns zu oder ruft an oder mailt…

Für den Arbeitseinsatz “Bodenanker für Folientunnel” am kommenden Samstag sieht die Wettervorhersage bislang gut aus. Es ist aber nun mal erst Dienstag. Am Freitag gibt es nochmal eine Nachricht, ob die Prognose gehalten hat :o)

16. Februar – Was gibt’s Neues im neuen Wirtschaftsjahr?

Liebe Solawi-Pioniere,

wie bei jeder Veranstaltung findet sich ein Grüppchen vor Beginn am verabredeten Ort ein und bereitet den Raum vor. Jedes Mal ist die Anzahl der Sitzgelegenheiten ein beliebtes Diskussionsthema. “Brauchen wir noch mehr Stühle?” – “Quatsch, das ist doch jetzt schon zu viel.” – “Wir machen hier noch eine zweite Reihe, das reicht dann dicke.” – und schwupps stellt jemand ganz optimistisch eine dritte Reihe dazugestellt. So auch am vergangenen Mittwoch. Und wie jedes Mal ist es immer wieder eine Überraschung, dass die Stühle wirklich alle besetzt sind. So viele bekannte Gesichter und ein paar neue haben sich in der Stockumer Schule eingefunden, um zu hören, wie das vergangene Jahr gelaufen ist und wie es weiter geht. Wie versprochen, werden diejenigen, die nicht dabei sein konnten, hier auf dem laufenden gehalten:

Zum Wirtschaftsjahr 2017/2018: wir haben als Verein die Gemeinnützigkeit erhalten und trotz der hohen Anfangskosten durch die Neubeschaffung aller Geräte und des Folientunnels kostendeckend gewirtschaftet.

Änderungen zum Wirtschaftsjahr 2018/2019: wegen der Gemeinnützigkeit wurde die Beitragsordnung dahingehend geändert, dass alle Personen, die einen Ernteanteil zeichnen, auch Vereinsmitglied sind, solange sie Gemüse beziehen. Der Vereinsbeitrag erhöht die Kosten der Ernteanteile (75 bzw. 40 € pro Monat) nicht. Außerdem wurde für die Planungssicherheit eine Kündigungsfrist eingeführt. Wer nicht jeweils bis zum 30.11.2018 formlos per Mail oder Brief informiert, dass er seinen Ernteanteil nach dem 28.02.2019 nicht weiter beziehen möchte, bei dem verlängert sich der Antrag für das nächste Wirtschaftsjahr (also dann bis zum 29.02.2020). Wir und vor allem unsere Gärtner brauchen Planungssicherheit für das kommende Wirtschaftsjahr.

Soviel zum formellen Teil. Aus dem ersten Jahr haben wir gelernt, sodass es auch in der Umsetzung Neuigkeiten gibt:

Bekanntlich gab es auf dem Acker immer genug Arbeit und die Aufrufe zu den Arbeitseinsätzen waren oft sehr kurzfristig. Maik und seine neue Unterstützung werden die Pflanzen weiter voneinander entfernt setzten, damit der grobe Beikraut-Beseitigungsprozess mit eine Motorhacke durchgeführt werden kann.

Zusätzlich finden jeden 1. und 3. Samstag im Monat von April bis Oktober von 10 bis 12 Uhr Arbeitseinsätze statt. Hintergrund: Wenn wir unseren Folientunnel wieder aufgebaut haben, wird das Gärtnerjahr für Maik + x 2018 später enden und 2019 früher beginnen. Die Unmengen an Überstunden, die Maik und Helge im vergangenen Sommer angehäuft haben, hätten einer längeren Anbauphase mit Folientunnel diesen Winter im Wege gestanden. Immerhin muss trotz der kühleren Temperaturen im Folientunnel bewässert werden, etc. Deswegen halten wir die Arbeitseinsätze bei. Apropros Folientunnel: Am 24.02.2018 ab 10 Uhr werden die Verankerungen für die neuen Folientunnel gesetzt. Das Gestänge des Folientunnels konnte Michael reparieren, die Stangen haben jetzt aber zwei unterschiedliche Längen. Es wird also einen höheren und einen niedrigeren Tunnel von jeweils ca. 30 Metern Länge geben. Die beiden Tunnel werden wir so errichten, dass sie auch stehen bleiben können, wenn in 2019/2020 ca. 2/3 unseres Ackers für den Bau einer Pipeline benötigt wird. Christian Hülsermann steht im Kontakt mit der Firma, die die Pipeline baut und stellt uns frühzeitig für das Freilandgemüse eine andere Ackerfläche auf der gegenüberliegenden Seite des Rosenwegs zur Verfügung. Das wird aber nicht vor dem Wirtschaftsjahr 2019/20 passieren. Jetzt bleibt erstmal alles wie gewohnt.

Wie gewohnt steht die Wasserversorgung auf der Kippe. Unser Nachbar hat bereits angedeutet, dass er uns kein Wasser mehr zur Verfügung stellen möchte. Wenn er wirklich bei dieser Aussage bleibt, haben wir aber schon Plan B und C :o)

Neuigkeiten vom Tinthof gibt es natürlich auch – zum einen bietet der Tinthof Eier nur noch über die Hühneraktie an: http://www.tinthof.de/dateien/huehner.html.
U
nd wer sich den Tinthof mal genauer anschauen möchte, hat am 21.04.2018 ab 11 Uhr die Gelegenheit an einem geführten Rundgang teilzunehmen.
In Bezug auf die Solawi gibt es eine Überarbeitung des Kühlschrankkonzeptes im Verteilraum. Wer Produkte des Tinthofes erhalten möchte, kann diese vorab bestellen, am Abholtag steht dann eine Kiste mit den gewünschten Produkten im Kühlschrank bereit. Zum Ende eines Quartals schreibt Heike dann eine Rechnung über das ganze Quartal, sodass die direkte Barzahlung entfällt.

Puuuh, so viel zu tippen und zu lesen gab es schon lange nicht mehr. Jetzt bleibt nur noch auf den Antrag für Ernteanteile hinzuweisen; Link und PDF dürfen gerne an interessierte Personen weitergegeben werden :o)

Genießt das Wochenende und die Sonne, die hoffentlich beim Arbeitseinsatz am 24.02. genauso schön scheint.

Viele Grüße
Euer Vorstand
Nicole, Peter, Rainer und Noreen

18. Oktober – herbstliches Erntekörbchen und gut gefütterte Schweinchen

als Abschluss dieses wunderbar sonnigen Herbsttages erhaltet ihr einen Ausblick auf´s Wochenende. Diese Woche landen in unserem Erntekörbchen Pastinaken, Rote Beete, Grünkohl und Rettich. Für einen Teil der Pioniere wird es Fenchel geben. Da noch nicht alle Knollen reif sind, wird es diese Woche Fenchel für eine Gruppe und nächste Woche für die andere geben. Also bitte nicht traurig sein, wenn ihr noch eine Woche darauf warten müsst.

Und dann nochmal vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender, die unsere beiden Schweinchen beim Erntedankfest so gut gefüttert haben, dass nicht nur alle Unkosten für das Fest restlos gedeckt sind, sondern wir davon auch noch die Materialkosten für die Reparatur des Folientunnel-Gestänges bestreiten können! Und an dieser Stelle auch einen herzlichen Dank an Michael, der gerade mit Flex und Schweißgerät fleißig dabei ist, aus den verbogenen wieder funktionsfähige Gerüststangen zu machen!

7. Oktober – Kürbisse und Chicoree

statt eines Rezeptes: was man sonst so aus unserem Jack-Kürbis machen kann. Danke an Sabine für das Foto!

Zuerst ein kurzer Nachtrag zu den Kürbissen im Ernteanteil von letzer Woche: Wer sie noch nicht verarbeitet hat, ist sicher dankbar für den Hinweis, dass es sich bei den kleinen grünen um grüne Hokkaidos handelt und bei den großen gelben um Jack O Lantern. Letzerer eignet sich eher dafür, ausgehöhlt und zu Suppe verarbeitet zu werden. Ich hoffe, allen anderen hat er schon gut geschmeckt 😉

Einen Terminhinweis gibt es auch wieder: am kommenden Samstag, dem 14.10., ab 11 Uhr ist wieder gemeinsamer Arbeitseinsatz auf dem Acker angesagt. Neben dem Kampf gegen das Beikraut wollen wir den Bereich, auf dem der Folientunnel gestanden hat, so frei von Metall und Plastik bekommen, dass diese Fläche einmal komplett umgepflügt werden kann als Vorbereitung für den Neuaufbau des Folientunnels. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass es nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich sein kann, wenn beim Pflügen noch Metallteile im Boden stecken würden! Da die Wetterausichten ja hervorragend sind, muss auch nicht mit Regen gerechnet werden 😉

Ein Teil der dieswöchigen Ernte wird aus Chicoree-Wurzeln bestehen. Helge und Maik haben nach Möglichkeiten gesucht, uns trotz des bevorstehenden Winters mit frischem Salat zu versorgen. Der Chicoree braucht zwar kein Licht, dafür aber Wärme und da wird es für die beiden auf dem Acker schwierig. Deswegen sind “nur” die Wurzeln bei der Verteilung dabei. Wie ihr die Sprossen zum Treiben bewegt, wird in diesem Video beschrieben und hier in einem Text. Bin schon gespannt auf die Rückmeldungen zu Heimaufzucht und die entsprechenden Rezepte.

28. September – Neues vom Folientunnel und Erntedankfest

Der Folientunnel ist tot! Lang lebe der Folientunnel! Vergangenes Wochenende wurde der Folientunnel abgebaut, die verbogenen Teile aussortiert und ein Überblick über die unversehrten Teile geschaffen. Glücklicherweise sind mehr Gerüstteile heile geblieben, als es auf den ersten Blick aussah. Der Aufbau kann allerdings nicht gleich sofort wieder erfolgen. Wer sich an die diversen Arbeitseinsätze im Frühjahr erinnert: es ist nicht so einfach, wie man denkt und hängt von vielen Faktoren wie Wind und Temperatur ab. Wir werden einen sturmfesten Plan entwickeln, damit uns solch ein Fall beim nächsten Sturm nicht wieder erwischt.

Das heißt aber leider auch, dass wir die Erntesaison nicht durch einen kuschelig warmen Folientunnel verlängern können :o( Der geplante Arbeitseinsatz für Samstag findet dennoch ab 11 Uhr statt. Es gibt noch einiges im Bereich des Tunnels aufzuräumen und Unkraut ist auch reichlich vorhanden :o)

Sonntag waren Nicole, Ulli und Peter auf dem Alpener Streuobstwiesenfest. Die drei und eine Seifenblasenmaschine haben uns dort super vertreten und die Idee der solidarischen Landwirtschaft weiter bekannt gemacht. Am Montag, den 2. Oktober wird Peter uns wieder im WDR, diesmal live bei “Hier und Heute” präsentieren.

Nicht mehr lange, dann findet unser Erntedankfest statt. Am kommenden Dienstag, den 3. Oktober feiern wir ab 11 Uhr auf dem Tinthof. Bei trockenem Wetter vor, bei Regen in der Scheune von Christian und Heike direkt auf dem Hof, auf jeden Fall mit Seifenblasenmaschine.
Für diejenigen, die vorbeikommen: es werden Pfannen organisiert –  bringt also Messer, eine Schneidunterlage und wenn ihr noch etwas von eurem Ernteanteil übrig und/oder anderes habt, mit für die Schnibbelküche. In jedem Fall aber an eigenes Geschirr (Becher, Teller, Besteck) denken und mitbringen.

Der Stammtisch findet saisonbedingt nicht mehr auf dem Acker statt. Wir suchen derzeit noch einen geeigneten Raum in Spellen oder Voerde und werden euch auf dem laufenden halten, wo die nächsten Treffen stattfinden.

Wir hoffen, euch am Erntedankfest zu treffen.

20. September – ein trauriger Arbeitseinsatz und grüne Tomaten

uiuiui, was ein Arbeitseinsatz am vergangenen Samstag. Knapp zwei Dutzend emsige Pionier*innen haben im schönsten Sonnenschein Kartoffeln geerntet und Unkraut gejätet. Dazu musste noch die traurige Aufgabe erledigt werden, die Folie unseres Tunnels aufzuschneiden, um die Sturmschäden einschätzen zu können. Der Wind hat der Seite mit der Lüftung stark zugesetzt bzw das Gestänge angehoben und verbogen. Die Tomatenpflanzen liegen alle auf dem Boden. Es gibt aber Hoffnung: nicht das ganze Gerüst ist zerstört.

Kommenden Samstag solldas Gerüst erst einmal vollständig demontiert werden, um zu sehen, wieviel brauchbare Teile eventuell noch übrig geblieben sind. Ab 11 Uhr geht es los. Es werden so viele Hände wie möglich gebraucht, um die einzelnen, sperrigen, aber nicht so schweren Bögen beim Auseinandernehmen festzuhalten und dann beiseite zu tragen. Mit zusätzlichen Akkuschraubern und 10er oder 13er Schraubenschlüsseln geht es natürlich schneller ;o)

Falls ihr euch ein Bild über den Sturmschaden machen wollt – hier einige Fotos vom arg mitgenommenen Folientunnel:

Und dann gibt es am Wochenende doch noch Tomaten. Diese sind allerdings noch grün. Je nach Experimentierfreudigkeit könnt ihr sie entweder nachreifen lassen (bei 18-20° C in einer Papiertüte lagern; ein reifer Apfel oder eine Banane in der Tüte beschleunigt die Reifung.) oder aber ihr traut euch an diese ausgefallenen Rezepte von Smarticular (externer Link). Diese Tomaten-Marmelade sieht schon außergewöhnlich aus. Traut sich jemand, die zuzubereiten? Und vielleicht zum Erntedankfest zum Probieren mitzubringen?

14. September – Orkantief Sebastian und eine Grabbelkiste

Nachdem der Stammtisch vorgestern noch bei Sonnenschein vor dem Folientunnel stattgefunden hat, hat uns Maik gestern darüber informiert, dass Orkan Sebastian dem Tunnel ordentlich zugesetzt hat. Noch können wir nicht sagen, wie hoch die Schäden sind und was gerettet werden kann. Wir halten euch aber auf dem Laufenden. Jedenfalls haben wir Glück im Unglück gehabt – niemand wurde verletzt!

Hoffentlich spielt das Wetter am kommenden Samstag mit. Bisher sieht die Prognose ganz gut aus. Am Samstag gibt es nämlich richtig viel zu tun: neben dem eigentlichen Plan, Kartoffeln zu ernten, Unkraut zu beseitigen und Rankhilfen für die Bohnen zu bauen, muss wahrscheinlich auch der Tunnel abgebaut werden. Der Arbeitseinsatz beginnt um 11 Uhr. Maik und Helge sind aber ab ca. 7 Uhr auf dem Acker, um die Ernte für die Samstagsabholer einzubringen. Wenn es also jemanden gibt, der gerne früher anfangen möchte, ist dann auch nicht alleine :o) Wer Zuhause Dachlatten und Metallstäbe hat und los werden möchte, kann diese gerne vorbeibringen. Damit werden dann Tipis für die Bohnen errichtet.

Die Premiere des Verkaufs von Milchprodukten im Verteilraum wurde ganz gut angenommen, sodass diese weiter angeboten werden.

Ein weiteres neues Angebot kommt am Wochenende dazu:.
In den letzten Wochen blieb von manchen Gemüsesorten reichlich Ernte übrig. Vermutlich haben einige Pioniere nicht ihre komplette Ernte mitgenommen. Maik und Helge stellen deswegen Kisten bereit, in die jemand, der z. B. nicht so viele Möhren mitnehmen möchte, wie ihm eigentlich zustehen, den Teil, den er nicht haben möchte, hineinlegen kann. Personen, die gerne mehr Gemüse haben möchten, können sich dann aus diesen Kisten bedienen.

Wenn das ungewollte Gemüse nämlich nicht in diese Kisten gelegt wird, sondern auf den Tischen liegen bleibt, wissen die nachfolgenden Abholer*innen nicht, dass mehr zur Verfügung steht und mitgenommen werden könnte. Am vergangen Wochenende sind so u. a. mehrere Kilo Tomaten übrig geblieben. Da die Tomaten nicht bis zur nächsten Woche aufbewahrt werden konnten, hat Maik daraus Tomatensauce für die Belegschaft des Tinthofes gekocht.

Dieses Wochenende können wir uns auf Lauchzwiebeln, Radieschen, Lauch und Rotkohl freuen und über die wahrscheinlich letzten Tomaten aus dem Folientunnel.

6. September – und heute dafür ganz viele Neuigkeiten

Heute gibt es dafür ganz viele Neuigkeiten zu den unterschiedlichsten Themen. Zur besseren Übersicht gibt es deswegen mal Überschriften. Zum Glück lädt das Wetter geradezu zu einem gemütlichen Leseabend auf der Couch ein. Also Schuhe aus, Füße hoch und mit einen warmen Kakao in die Leseecke zurückgezogen:

Erntedankfest
Am Dienstag, den 03. Oktober 2017, von 11:00 bis ca. 16: 00 Uhr findet ein Erntedankfest auf dem Tinthof statt. Wir feiernam Tag der Deutschen Einheit ein gemeinsames Fest mit der Hofgemeinschaft Tinthof, den Hühneraktionär*innen und uns auf dem Tinthof. Wir möchten in gemütlicher Runde zusammen die Haupterntezeit 2017 ausklingen lassen, auf großer Pfanne mit gemeinsamer Schnippelküche Leckeres frisch zubereiten, vielleicht am offenen Kartoffelfeuer neue Kartoffeln vom Acker grillen, Stockbrot backen und bei weiteren Aktionen den Tag zusammen genießen. Wer hat und möchte, kann auch gern Musikinstrumente mitbringen, ein paar haben wir schon und so können wir eine kleine Jam-Session auf die Beine stellen.

Für Getränke (Wasser, Kaffee, Brause, Bier) aus lokalen Quellen wird gesorgt sein. Wir bitten aber alle, Geschirr, Besteck, Tassen – und Brettchen und Messer fürs Schnippeln – selbst mitzubringen (und wieder mitzunehmen), damit auf Einweggeschirr verzichtet werden kann.

Zum Essen wäre es sehr schön, wenn wir neben Schnippelküche und Stockbrot noch ein paar weitere Leckereien hätten. Würdet Ihr dazu Kuchen oder auch herzhafte Kleinigkeiten mitbringen? Perfekt! Es kann auch weiteres Gemüse aus dem eigenen Garten, Balkon, Herstellung … für die Schnippelküche mitgebracht werden.

Und klar: Bitte denkt an wetterfeste, hof- und ackergeeignete Kleidung. Schönes Wetter ist zwar bestellt, aber …

Trotz viel Eigenleistung auf allen Ebenen werden ein paar Kosten anfallen (Getränke, Gas, Toilettenwagen etc. pp.), die wir hoffentlich über Unkostenbeiträge zusammentragen können. Es werden also ein paar “Spenden-Schweine” herumstehen, die gerne mit einem beliebigen Betrag gefüttert werden dürfen.

Kartoffelernte
Am Samstag, 16.9.2017 ab 11 Uhr sollen Kartoffeln geerntet werden. Ein paar Meter bleiben stehen, die dann am Erntedankfest in Form einer kleinen Schatzsuche ausgegraben werden können. Zur Ernte am 16. September werden noch Helfer*innen benötigt. Wir treffen uns wie immer auf dem Acker.
Bitte entsprechende Kleidung und, falls vorhanden, Grabegabeln mitbringen.

Milchprodukte im Verteilraum
Aufmerksame Beobachter*innen werden den Kühlschrank im Verteilraum schon bemerkt haben. Dieser ist nun angeschlossen, so dass an den Abholtagen ab Freitag, 8. September darin Milchprodukte vom Tinthof zur Verfügung stehen. Wir beginnen testweise mit einem kleinen Angebot. Eine Preisliste hängt vor Ort aus, Bezahlung erfolgt in bar in die Kasse vor Ort. Joghurt, Quark und Buttermilch werden in Pfandbehältern angeboten. Milch kann wie gewohnt an der Tankstelle gezapft werden.
Über den Tinthof werden auch Vorbestellungen angenommen. Diese werden individuell vorbereitet und im Kühlschrank hinterlegt.

Dies ist ein Start und Versuch mit großem Vertrauensvorschuss des Tinthofs gegenüber uns allen – Lasst uns bitte verantwortungsvoll damit umgehen!
Mit der Zeit wird das Angebot ggf. weiter ausgebaut.

Rezepte
Christine hat nochmal zwei Zucchini-Rezepte zur Verfügung gestellt. Die findet ihr hier und hier, also die Rezepte ;o) Vielen Dank dafür, Christine.

 

Ist euch übrigens aufgefallen, dass Halbzeit für das aktuelle Wirtschaftsjahr ist? Seit sechs Monaten läuft unsere Solawi. Uns ist bewusst, dass noch nicht alles reibungslos funktioniert, aber wir haben schon einiges erreicht und für das kommende Jahr dazugelernt. Konstruktive Kritik, Verbesserungsvorschläge und Wünsche könnt ihr immer gerne anbringen. Zum Beispiel am nächsten Dienstag, den 12.09.2017 ab 18:30 Uhr auf dem Acker, per Mail oder auch telefonisch.

21. August – Komm’ ich jetzt im Fernsehen?

Herbert Görgens pflegte in der Sat.1-“Wochenshow” immer zu fragen: “Komm’ ich jetzt im Fernsehn?” – Das können wir zumindest für die Solawi bestätigen. Der WDR hatte sich angekündigt, um einen kleinen Beitrag über unsere Solawi zu drehen. Am heutigen Montag ab 17 Uhr hat uns ein Team der “Aktuellen Stunde” besucht und zwei Stunden lang “ein paar Aufnahmen” vom Acker und vom Verteilraum gemacht.

Eine gute Gelegenheit, unsere Idee und die Umsetzung einem breiteren Publikum näher zu bringen.

Besonders begeistert war das Team von Insekten aller Art. Ulli aus Duisburg hat tapfer minutenlang eine kleine Raupe in die Kamera gehalten 😀 Aber auch über die vielen, netten “Statisten”, die sich auf dem Acker getummelt haben, hat sich das WDR-Team gefreut. Der ca. zwei-minütige Bericht wird im Rahmen der Aktuellen Stunde am 01.09.2017 ausgestrahlt. Heute hat der WDR nochmal angerufen. Sie haben sich kurzerhand überlegt, zusätzlich zum geplanten Beitrag noch ein Live-Interview zu führen.

Die Helfer haben aber nicht nur für die Kamera posiert, sondern auch jede Menge Unkraut beseitigt, ebenso wie der kleine, aber feine Trupp am Sonntag. U. a. wurden Pastinaken, Mangold, Brokkoli, Möhren und Salat gepflegt und Kohlrabi neu gepflanzt.

16. August – überfüllte Kühlschränke und liegender Brokkoli

Auf einmal sind wir mitten drin in der Ernte-Hochsaison. Selbst mit einem halben Ernteanteil ist der Kühlschrank nun gut gefüllt. Falls ihr Probleme haben solltet, das ganze Gemüse rechtzeitig zu vertilgen und in eurer Tiefkühltruhe kein Platz mehr ist, findet ihr hier zwei Rezepte, um Zucchini und Radieschen einzulegen.

Wer bisher noch nie Lebensmittel eingemacht hat, sollte folgende Tipps kennen:

  • Die Gläser müssen sauber und gut verschließbar sein. Gläser und Deckel mit kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten stehen lassen. Das Wasser abgießen und die Gläser abkühlen lassen.
  • Den Inhalt heiß, evtl. mit Hilfe eines Trichter in die Gläser füllen (auch der Trichter sollte mit ins kochendem Wasser). Der Glasrand sollte sauber bleiben. Am Besten bis zur Unterkante des Schraubverschlusses befüllen, damit möglichst wenig Luft im Glas bleibt. Gemüse, Kräuter bzw. Früchte in den Gläsern komplett mit Sud, Öl bzw. Essig übergießen. Nur so bleiben sie haltbar. Sind die Gläser randvoll befüllt, muss man sie nicht auf den Kopf stellen. Die restliche Luft wird durch die Hitze herausgedrückt und ein Vakuum entsteht.

Wie lange das Eingemachte gelagert werden kann, ist in den Rezepten vermerkt.

Und noch ein Nachtrag zum Mangold-Strudel-Rezept von letzter Woche: Den Strudel kann man super portionsweise einfrieren. Der Kümmel zieht aber ordentlich nach. Wenn ihr ihn also mit der Absicht macht, ihn einzufrieren, reduziert die Menge des Kümmels :o)

nein, das ist natürlich kein liegender Brokkoli – aber eine unserer bald erntereifen Auberginen.

Trotz des herbstlichen Schmuddelwetters haben sich wackere HelferInnen am Samstag auf dem Acker getroffen. Mit Unterstützung von Helge und Maik wurde Brokkoli liegend gepflanzt. Liegend bezieht sich auf die Pflanzen, nicht auf die Gärtner :o) Die Pflanzen werden dabei nicht nicht vertikal in die Erde gesetzt, sondern horizontal. Dadurch wird der Stamm, also in diesem Fall der Brokkoli größer.

Es wurden aber nicht nur neue Pflanzen gesetzt, auch die vorhandenen wurden gepflegt. Eine Reihe Möhren, Mais sowie Bohnen wurden vom Unkraut befreit. Bis kommenden Sonntag ist dann auch eine größere Menge Kaninchen-Schutz-Vlies in Spellen, so dass weitere Jungpflanzen gesetzt werden können.

Und natürlich gilt auch weiterhin – wer irgendwie Zeit erübrigen kann oder Langeweile hat, kann sich beim Jäten und Pflanzen “austoben” – mehr Mithilfe auf dem Acker = mehr Ernte …