20. September – ein trauriger Arbeitseinsatz und grüne Tomaten

uiuiui, was ein Arbeitseinsatz am vergangenen Samstag. Knapp zwei Dutzend emsige Pionier*innen haben im schönsten Sonnenschein Kartoffeln geerntet und Unkraut gejätet. Dazu musste noch die traurige Aufgabe erledigt werden, die Folie unseres Tunnels aufzuschneiden, um die Sturmschäden einschätzen zu können. Der Wind hat der Seite mit der Lüftung stark zugesetzt bzw das Gestänge angehoben und verbogen. Die Tomatenpflanzen liegen alle auf dem Boden. Es gibt aber Hoffnung: nicht das ganze Gerüst ist zerstört.

Kommenden Samstag solldas Gerüst erst einmal vollständig demontiert werden, um zu sehen, wieviel brauchbare Teile eventuell noch übrig geblieben sind. Ab 11 Uhr geht es los. Es werden so viele Hände wie möglich gebraucht, um die einzelnen, sperrigen, aber nicht so schweren Bögen beim Auseinandernehmen festzuhalten und dann beiseite zu tragen. Mit zusätzlichen Akkuschraubern und 10er oder 13er Schraubenschlüsseln geht es natürlich schneller ;o)

Falls ihr euch ein Bild über den Sturmschaden machen wollt – hier einige Fotos vom arg mitgenommenen Folientunnel:

Und dann gibt es am Wochenende doch noch Tomaten. Diese sind allerdings noch grün. Je nach Experimentierfreudigkeit könnt ihr sie entweder nachreifen lassen (bei 18-20° C in einer Papiertüte lagern; ein reifer Apfel oder eine Banane in der Tüte beschleunigt die Reifung.) oder aber ihr traut euch an diese ausgefallenen Rezepte von Smarticular (externer Link). Diese Tomaten-Marmelade sieht schon außergewöhnlich aus. Traut sich jemand, die zuzubereiten? Und vielleicht zum Erntedankfest zum Probieren mitzubringen?

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