25. Juli – das neue Bewässerungssystem und ein kleiner Blick auf den Acker

Das Gärtnerteam ist trotz der tropischen Temperaturen weiter fleißig. Das Bewässerungssystem ist wie geplant fertig geworden und ist eine willkommene Arbeitserleichterung. Wer am Samstag beim Arbeitseinsatz war, hat auch schon gesehen, wieviel Beikraut  in den letzten Tagen beseitigt wurde. Wie es momentan auf dem Acker und in den Gewächshäusern aussieht, wie unsere Tomaten wachsen und reifen und noch mehr könnt ihr in einem kleinen Video bewundern, das Ben gedreht hat.

Außerdem gibts auf unserer Website – passsend zu der derzeitigen Gemüseauswahl und zum “südeuropäischen” Wetter – 2 neue Rezepte, Mousakas und Käse-Zucchini-Pastete.

Letzte Woche  gab es auch einen Termin mit der Firma Erdbohr auf unserem Acker, die uns nun einen Kostenvoranschlag erstellen. Wenn das finanziell passt, ist der nächste Schritt tatsächlich schon, einen Termin für das Brunnenbohren zu finden.

Wir wünschen euch allen trotz der Hitze entpannte Sommertage

20. Juli – Hintergründe zur Situation auf dem Acker, zur Wasserversorgung, Bilder vom Arbeitseinsatz und ein Auberginenrezept

Wie ihr alle wisst, haben wir dieses Jahr leider bisher gar keine gute Ernte. Und wir haben einen Wechsel im Gärtnerteam. Hier noch einmal ein paar Hintergründe dazu …

Nachdem Maik entschieden hatte, dass unsere Wege sich in naher Zukunft trennen werden, ergab sich durch einen glücklichen Zufall der Kontakt zu unserem neuen Gärtner Ben. Und praktisch gleichzeitig erschienen über unterschiedliche Wege Rico und Abdul auf dem Acker. Und so hat sich für uns folgende – wie wir glauben wirklich gute – Perspektive ergeben:

Ben (auf dem Foto in der Mitte) ist ab September unser Gärtner und erster Ansprechpartner auf dem Acker. Er arbeitet zunächst auf 450 €-Basis, und wenn wir gut harmonieren, können wir uns eine langfristige Zusammenarbeit gut vorstellen. Ben hat bereits Erfahrung mit einer kleinen SoLaWi, die er mit einigen Familien in Eigeninitiative aufgebaut hat.
Rico (rechts) hat gerade sein Studium Sustainable Agriculture abgschlossen, und kann uns bis Ende Oktober – auch auf 450 €-Basis – unterstützen.
Abdul (links) ist kein gelernter Gärtner, hat uns aber auf dem Acker schon sehr geholfen, und kann uns, wenn alle Formalitäten klappen, hoffentlich auch längerfristig mit 30 Stunden pro Woche unterstützen.

Maik ist noch bis Ende August bei uns. Ben hat im August keine Zeit, aber er wird mit Maik, Rico und Abdul absprechen, was in dieser Zeit zu tun ist.
Elisabetta, die uns seit April wieder unterstützt hatte, ist leider momentan krankgeschrieben und wir wünschen ihr alle Gute Besserung!

Mit diesem Gärtnerteam sehen wir sehr optimistisch in die Zukunft, auch wenn wir noch nicht genau wissen, was dies für unsere Ernte in diesem Jahr genau bedeutet. Den Verlust der letzten Wochen können wir nicht komplett wieder reinholen, aber wer auf dem Acker war, hat gesehen, dass viele tolle Gemüse für uns dort wachsen. Wir müssen jetzt von Woche zu Woche schauen.

Wir wissen, dass einige von euch Fragen haben, was genau los ist, oder auch unzufrieden sind. Bitte nehmt Kontakt mit dem Organisationsteam auf, oder eurer/eurem Depot-Organisierenden. Denn wir wollen und sollten reden, anstatt schweigend unzufrieden zu sein, denn das ist auch nicht fair und wertschätzend denjenigen gegenüber, die sich ehrenamtlich für unseren Verein einsetzen. Lasst uns reden – auf dem Acker, in den Depotgruppen, beim offenen Vorstandstreffen, ….

Ein Wort zum Wasser:
Wieder gibt es viel zu wenig Wasser. Und wir tun was !
Das Gärtnerteam verbessert das Bewässerungssystem (Kupplungen, Schläuche, Wassersprenger), um das aufwändige Schlauchzerren zu reduzieren.
Dazu schreibt Ben:
“Hallo vom Acker,
Abdul, Rico und Ben sind fleißig.
Des Weiteren gibt es zu verkünden, dass unser erdachtes Bewässerungsystem große Fortschritte macht. Fertigstellung wird wird voraussichtlich nächsten Dienstag sein. (Wir warten auf Ersatzteile, sind bestellt) Dann müssen keine Schläuche mehr bewegt werden.
Liebe Grüße, der Ackerhaufen.”

Das Brunnenprojekt – gefördert durch die Postcode Lotterie – startet jetzt mit ersten Gesprächen mit der Firma Erdbohr. Ein Zeitplan steht noch nicht fest. Wir werden wieder darüber berichten.

Und wer sich mit mir und einigen anderen gefragt hat, warum bei der letzten Ernte die Zwiebelchen an den Frühlingszwiebeln fehlten … die Zwiebeln kann man nachwachsen lassen (das funktioniert wohl auch mit gekauften, wenn noch die Wurzeln dran sind. Ins Wasser stellen oder gleich einpflanzen)! So können wir mindestens noch ein weiteres Mal ernten 🙂

Zum Schluss noch ein Rezept für diejenigen, die eine neue Zubereitungsmöglichkeit für Auberginen suchen: Melitsana Salat von der Aubergine … mit Basilikum Quark und Lauchzwiebel. Kleines Baguette dazu. Großes Kino 🙂

Und ein paar Impressionen vom letzten Ackereinsatz

10. Juli – ein erfolgreicher Arbeitseinsatz, angebundene Tomaten und allerlei Organisatorisches

Momentan gibt es nicht so richtig viel Ernte zu verteilen, wie wir es aus den vergangenen beiden Jahren gewöhnt waren. Die Gründe sind einerseits in der zu geringen Arbeitskraft in den wichtigen Monaten März bis Juni zu finden, andererseits in den Wetterbedingungen (mal zu kalt, mal zu schnell zu heiß, dann zu trocken). Das ist natürlich frustrierend und wir sind alle unzufrieden, aber ihr wisst ja auch, mit welchen Schwierigkeiten wir seit Beginn des Wirtschaftsjahres zu kämpfen haben, ohne dass ich die jetzt nochmal aufzähle. Lasst uns trotzdem positiv denken und gemeinsam diese hoffentlich letzte Durststrecke für dieses Jahr durchstehen.

Derzeit sind Auberginen, Zucchini, Frühlingszwiebeln, Blumenkohl und die ersten Gurken erntereif :-).

Und beim Arbeitseinsatz am ersten Juli-Samstag haben wir mit vereinten Kräften dafür gesorgt, dass alle Tomaten im GWH 2 “angeleint” wurden und ihre Rankhilfen bekommen haben, damit sie nun schön gerade nach oben wachsen und viele viele Früchte ansetzen können.

Außerdem konnten die Kartoffeln von vielen vielen Disteln und Melde befreit werden, die ihnen Licht und Kraft nahmen. Und für die Pause zwischendurch gab es wieder eine geniale Kuchenspende – ein ganzes Blech Stachelbeerbaiser!

Die neue Gärtnercrew hat nach der Bestandsaufnahme nun begonnen, für die kommenden Wochen Arbeitsschwerpunkte festzulegen. Nachdem Wege und der Bereich um die Gewächshäuser und den Bauwagen freigemacht wurden, kümmern sich Ben, Rico und Abdul nun um die Optimierung der derzeitigen Wasserversorgung. Außerdem ist der Plan, in der nächsten Zeit jeden Tag ein komplettes Beet beikrautfrei zu machen. Dies sollte ca 15 Arbeitstage dauern. Natürlich gilt weiter, dass jedeR, der etwas Zeit erübrigen kann, täglich (Mo – Fr) gerne zum Mithelfen auf den Acker kommen kann, es ist tagsüber immer jemand dort. Beim nächsten Arbeitseinsatz am 20.7. wird der Fortschritt sicherlich schon deutlich zu sehen sein.

Im Orgateam kümmern wir uns derzeit hauptsächlich darum, dass es bald mit dem Brunnenbohren auch tatsächlich losgehen kann. Wie ihr euch sicher denken könnt, gibt es da eine Menge Vorarbeiten, Absprachen und Organisatorisches zu klären. Wir halten euch auf dem Laufenden!

26. Juni – lauter gute Nachrichten von Gärtnern und Wasserversorgung

wie Nicole letzte Woche im Hofbrief schrieb, sind wir Solawist@s die Avantgarde des sich verändernden Lebensstils: statt irgendwas zu konsumieren, übernehmen wir Verantwortung für unsere vor Ort angebauten Lebensmittel – und irgendwie fügt sich dann alles und wir haben derzeit eine riesige Glückssträhne!

Wir haben

  • ab September einen neuen Gärtner, Ben Perdighe. Ben hat zugesagt, ab September eine halbe Gärtnerstelle zu übernehmen (erst einmal bis Ende des aktuellen Wirtschaftsjahrs), er hat schon mehrere Jahre Erfahrung mit solawiähnlicher Gärtnerei. Bis Ende Juli wird er erstmal auf 450 €-Basis aushelfen, im August hat er noch andere Verpflichtungen.
  • außerdem zwei Hilfskräfte: Rico, der jetzt sofort mit einer 450 €-Stelle anfängt, und Abdul als 30 Std.- Hilfskraft (evtl. mit Förderung durch die Agentur für Arbeit.

Ben und Rico machen in den nächsten Wochen die Übergabe mit Maik. Wer am letzten Donnerstag beim spontanen Feiertags-Arbeitseinsatz war, hat alle drei schon kennenlernen können. Abdul arbeitet ja auch schon seit einigen Tagen bei uns, Ben und Rico haben letzte Woche gemeinsam mit Maik eine erste Bestandsaufnahme gemacht. Alle drei werden sich natürlich bald per Hofbrief und auf unserer Website allen vorstellen. Hier aber schon mal ein Schnappschuß.

Schwerpunkte der nächsten Wochen werden Bewässerung und Beikrautbekämpfung bleiben. Wie ihr ja aus dem letzten Jahr noch wisst, können wir nicht gegen Dürre anwässern, es ist reine Notversorgung (Dazu hat Maik ja letztes Jahr schon viele Infos gegeben).

  • einen Brunnen: Heute haben wir die Nachricht erhalten, dass unser Antrag auf Projektförderung bei der Postcode Lotterie bewilligt wurde: Wir können unseren so dringend benötigten Brunnen bohren. Die Genehmigung für die “Wasserrechtliche Erlaubnis zur Entnahme von Grundwasser zum Zwecke der Feldberegnung”, sprich Brunnenbohr-Erlaubnis, ist dazu passend heute auch gekommen. Ganz großen Dank an Christine und Horst, die sich um den umfangreichen Antrag gekümmert haben und an Peter, der sich mit Unteren, Oberen und sonstigen Behörden und Ämtern rumgeschlagen hat!

 

20. Juni – ein außerplanmäßiger Arbeitseinsatz und gute Neuigkeiten

Langsam nimmt der Sommer Fahrt auf, dabei ist es aber auch nicht zu trocken – eigentlich ideal für den Acker. Blöd ist nur, dass wilde Pflanzen davon genau wie unser Gemüse profitieren. Einige, die am letzten Samstag zum Arbeitseinsatz kamen, waren sehr erschrocken, dass Kamille, Distel und Co sich so sehr auf unseren Beeten breitmachen. Außerdem warteten noch viele Tomaten- und Gurkenpflanzen darauf, im Gewächshaus 2 ihren endgültigen Platz einzunehmen. Daher haben wir kurzerhand den Feiertag zum außerplanmäßigen Arbeitseinsatztag erklärt … und wieder eine ganze Menge geschafft!

Da Maik am Freitag und Samstag Urlaub nimmt, verschieben sich außerdem die normalen Verteilzeiten und wir haben am Donnerstag auch gleich geerntet. Alle, die Samstags abholen, sind diesen Samstag auch Selbsterntende! Genauer erklärt wird es auf der Tafel im Verteilraum.

Wie bereits im letzten Hofbrief erwähnt, gibt es Interessenten für den Gärtner*innen- und den Helfer*innenposten. Martin kämpft heldenhaft mit zwei Ämtern gleichzeitig, damit Abdul nach seiner erfolgreichen Probearbeit bald regulär bei uns anfangen kann! Noch ein weiterer Gärtner hat sich gemeldet und sich am Donnerstag mal unsere Solawi angesehen – Ihr seht, es bewegt sich was, wenn auch nicht besonders schnell …

Andererseits sind wir Solawist@s die Avantgarde des sich verändernden Lebensstils: statt irgendwas zu konsumieren, übernehmen wir Verantwortung für unsere vor Ort angebauten Lebensmittel – und daher auch öfter mal die Hacke in die Hand!

1. Juni – ein rundum erfolgreicher Arbeitseinsatz

Samstag ist Arbeitseinsatztag. Porree, Paprika, Kohlrabi, Romanescu, Fenchel, Wirsing, Rosen-, China-, Grün-, Weiß- und Rotkohl, Broccoli, Gurken, Salatrauke, Zucchini und Steckrüben müssen in die Erde. Und davon eine Menge! Im Folientunnel wurde alles für den Einzug der Melonen und Auberginen vorbereitet. Auf dass alles in einigen Wochen bzw. Monaten hungrige Solawistas satt und glücklich machen kann ;-).

Zwischendurch kam eine Pause im Schatten und eine kleine Stärkung mit superleckerem Kuchen gerade recht.

Übrigens: Neben Gemüse und Kräutern wachsen auch jede Menge Blumen auf dem Acker. Und der Mangold hat mittlerweile stattliche 1,60 m.

22. Mai – heute mit Infos vom Acker, zur Wasserversorgung und erfolgreicher Werbung

Am vergangenen Samstag waren wir bei schönstem Wetter wieder mit ca 15 Aktiven auf unserem Acker fleißig: die letzten – leider meist holzigen – Radieschen wurden aus GWH1 geholt, GWH 2 gesäubert, im Freiland konnten Spinat, Mangold, Kartoffeln, die Erdbeeren und zumindest 2 Reihen Möhren vom wuchernden Beikraut befreit werden. Leider wächst letzteres viel stärker als unsere Jungpflänzchen. Vor allem die Möhren und Pastinaken müssen mit Eurer Unterstützung die Chance bekommen, sich gegen Melde, Disteln und Kamille durchzusetzen, sonst gehen sie uns verloren! Daher der dringende Aufruf an alle, die ein wenig Zeit erübrigen können, auch während der Woche Maik zu unterstützen!

Beim Ackereinsatz gab es eine Unklarheit bezüglich der Wasserversorgung. Daher an dieser Stelle ein paar Infos: Wir bekommen Wasser derzeit von einem Privathaushalt in Ackernähe – das ist verständlicherweise nicht für jeden zugänglich.
Maik wässert außerdem bewußt etwas weniger, damit die Pflanzen sich nicht zu sehr daran gewöhnen und das Beikraut nicht überhand nimmt. Er hat aber generell die Wasserversorgung immer im Blick und kommt z. B. abends, auch an den Wochenenden, zusätzlich zum Wässern auf den Acker. Für den Notfall können aber Tümpel oder Wassertonne genutzt werden, Gießkanne ist auch vorhanden.

Damit wir nicht dauerhaft so abhängig sind, ist für die Wasserversorgung ein eigener Brunnen in Ackernähe in Planung. Wie ihr euch denken könnt, sind da viele Formalitäten mit diversen Ämtern zu erledigen, Genehmigungen einzuholen usw, und andererseits brauchen wir dafür nicht nur Kleingeld – so ein Projekt kostet mehrere tausend Euro. Das Orgateam ist derzeit dabei, eine Finanzierungsmöglichkeit aufzutun, aber Konkretes/Zusagen gibt es nicht. Wir halten euch auf dem Laufenden – drückt ruhig schon mal die Daumen.

Werbung wirkt
Und dann gab es am letzten Samstag auch noch den Infostand unserer Solawi beim Oberhausener Naturgartentag. Bei bestem Frühlingswetter kamen viele interessierte Menschen an unseren Stand, zwei Menschen aus OB wollen für das laufende Wirtschaftsjahr noch einsteigen :-). Am Nachbarstand haben wir eine Frau von SLOWFOOD Ruhrgebiet getroffen und überlegt, im Herbst ein gemeinsames Essen mit Solawi-Schnibbelküche, Käse etc. vom Tinthof, Slowfood Ruhrgebiet und der Solawi Niederrhein zu veranstalten. Wir wollen ja nicht nur gemeinsam arbeiten, sondern auch feiern!

Am 15. Juni gibt es den nächsten Infostand, beim Duisburger Umweltmarkt. Ihr könnt euch den Termin ja schon einmal vormerken – wie immer ist Mithilfe sehr gewünscht.

15. Mai – ein ganzer Monat in einem Beitrag

Der Salat ist wunderbar im Folientunnel gewachsen, und die erste Ernte konnte bereits am letzten April-Wochenende abgeholt werden! Und am Wochenende darauf, nachdem wir alle den ersten Salat geniessen durften, stand schon die nächste Ernte bevor. … und wie gewünscht gab es ein bischen Regen, so daß Maik wenigstens am Sonntag einmal nicht bewässern musste!

Neben dem leckeren Salat gab es auch,  da sie schön gewachsen waren, auch die ersten Radieschen und Kohlrabi aus dem Folientunnel.

Die kleinen Erntemengen der ersten Wochen sind natürlich steigerungsfähig – aber dieser Wintereinbruch im Mai macht den Pflänzchen natürlich mindestens genauso zu schaffen wie uns. Wollen hoffen, dass es jetzt mit den Eisheiligen damit für diese Erntesaison endgültig mit der Kälte vorbei ist! Und dass wir weiterhin regelmäßig so schönen Landregen wie in der vergangenen Woche bekommen. Auch wenn natürlich die Beikräuter davon genauso profitieren wie unsere zarten Möhren- und Pastinakenpflänzchen.

Was war sonst noch?

Beim Ackereinsatz am Ostersamstag haben wir mit rund 12 Aktiven viel geschafft: Spinat und Salat im Freiland gepflanzt, einen Blühstreifen gesät, Kohl gehackt, Kartoffeln gesetzt und vieles mehr.

Der Abholraum wurde bei den letzten Arbeitseinsätzen auf Vordermann gebracht! Es sieht jetzt viel schöner aus –  und es gibt jetzt 2 schöne Packplätze, an denen parallel abgeholt werden kann.

 

Passend zur Ernte gibt es einen Rezepttipp – diesmal für Radieschenblätter-Pesto.

Besuch hatten wir auch
Derzeit läuft ja am Niederrhein (und anderswo) wieder das Stadtradeln. In dem Rahmen hat der ADFC auf Initiative von Nicole und Jens eine Radtour von Rheinberg nach Voerde zur Solawi-Besichtigung angeboten. Dabei waren auch zwei “frei ausleihbare” Lastenräder vom KlimaTisch Rheinberg im Einsatz, um die Ernteanteile für die Depotgruppen aus Rheinberg (durch Nicole) und Moers/Rheinhausen (durch Jens) klimaneutral abzuholen. Damit wäre die “Kette” perfekt nachhaltig – regionales saisonales faires Biogemüse klimaneutral verteilt.

Und zum Schluß ein kleines Rätsel: Maik ist nicht nur auf dem Acker fleißig, sondern nutzt auch noch seine Wohnung, um wärmebedürftige Pflänzchen vorzuziehen. Wer erkennt, was in den nächsten Wochen irgendwann auf unserem Acker “einziehen” wird?

27. März – heute mit Infos von Maik, dem ersten Arbeitseinsatz in diesem Jahr und ein paar sonstigen Infos

Liebe SoLaWistas,

mal endlich wieder was vom Gärtner persönlich:

Geplant – und zwar dringend – sind folgende Dinge in dieser und kommender Woche:

  1. Ich werde den letzten Kohl vom Acker entfernen, damit Christian Hülsermann den Großteil der Fläche mit etwas größerem Gerät bearbeiten kann. Außerdem muss der Kohl dringend entfernt werden, um Kohlhernie vorzubeugen.
  2. Dort, wo der Kohl jetzt abgeräumt wird, werden bald (Mitte/Ende April) Kartoffeln gesetzt. Jetzt wird da aber erstmal Gründüngung und Blühmischung eingesät.
  3. Der Braune/Rote Grünkohl beginnt zu schießen und ist nur noch bedingt genießbar. Er ist nicht giftig, aber voraussichtlich recht bitter. Jeder so wie er mag. Den und den Rosenkohl lasse ich vorerst stehen, damit ich mal sehe, wie der blühend ausschaut.
  4. Diese Woche säe ich noch diverse Bohnen und Rote Beete, nachdem ich ein erneutes Mal mit unserer kleinen einachsigen Motorhacke ein Beet vorbereitet habe.
  5. Im Laufe der nächsten Woche kommen 6180 Jungpflanzen. Da noch nicht gewiss ist, wann dies der Fall ist, streben wir einen Arbeitseinsatz am 6.04.’19 an, damit die ganze Chose schnell in den Boden kommt. Daher auch Punkt 1 diese Woche.
  6. Der Salat macht einen guten Eindruck und könnte in nicht allzu ferner Zukunft zu ernten sein. Auch die Radieschen lugen schon aus der Erde. Selbstverständlich haben wir dann noch nicht viel anderes nebenbei, aber ich werde sehen, was ich machen kann.
  7. Daheim habe ich Physalis, Lavendel, Basilikum, Gurken und bald Melonen in der Vorzucht. Kürbisse werde ich nächste oder übernächste Woche hier oder im Gewächshaus vorziehen. (Wahrscheinlich hier, da Kaninchen und andere Lebewesen auch schon dem nun “gas-gebenden” Spinat ein wenig zusetzen.)

Für alle, die zwischendurch mal vorbeikommen wollen, um etwas zu tun, werde ich demnächst die Nummer meines Diensthandys bereitstellen. Am meisten Sinn macht es wahrscheinlich ab nächster Woche. Die nächsten Tage und Nächste sind ja noch recht ‘frisch’.

Soviel von Maik. Und hier kommen die sonstigen Infos:

Arbeitseinsatz am 6. April: ab 10 Uhr Jungpflanzen pflanzen, den Bauwagen und den Verteilraum aufräumen. Bringt gute Laune, Arbeitshandschuhe und kleine Gartenhacken (wenn vorhanden) mit.

Gartenkleinwerkzeug, also Hacken usw. sind übrigens eins der Dinge, die wir kaufen wollen, wenn wir bei der Klima Challenge Ruhr genügend Punkte für unser Projekt einfahren. Der Countdown läuft, also bitte noch mal fleißig posten; wir sind momentan in der oberen Hälfte !

Die Vollversammlung des Vereins verschiebt sich leider wegen Steuerberater und Finanzamt weiter. Sobald wir da eine Rückmeldung bekommen, können wir dann endlich einen Termin festlegen, bei dem wir den Vorstand entlasten, den Bericht der Kassenprüfer bekommen und den Vorstand neu wählen (das sind so die Vereins-Regularien, um die wir nicht  drumrumkommen).

Für alle, die  sich gerade fragen, warum für das neue Wirtschaftsjahr im März noch keine Abbuchungen erfolgt sind: Martin sitzt noch am Abschluß des Wirtschaftsjahres 2018, das will er erst fertig machen.

Und nun zum “Werbeblock”:

Es gibt noch Anteile, daher macht bitte alle weiter Werbung. Von heute an bis zum 14. April 2019 steht ein Infostand unserer Solawi ín Xanten bei dm (Sonsbecker Str. 21a). Danke, Christine! Und eine nächste Infoveranstaltung findet am 10. April in Duisburg (Praxis Sabine Finkelmeier, Fuldastrasse 17, 1. Etage,  47051 DU, 19 Uhr) statt. Danke, Sabine!