Vorstandsmitglied Nicole Weber F. Santos übernahm die Begrüßung und Moderation des Nachmittags. Vorstandsmitglied Peter Langer berichtete über die Brunnenbohrung, die Veränderung im Gärtnerteam und verwies ansonsten auf die regelmässig erscheinenden Acker-Rundbriefe, in denen ja wöchentlich über alle wichtigen und aktuellen Aktivitäten des Vereins berichtet werde.
Kassenwartin Noreen Ludwig konnte leider krankheitsbedingt nicht anwesend sein. Der Kassenprüfer Martin Römer berichtete, daß er die Kasse am 15. August 2019 geprüft und dabei alles gut geordnet und korrekt vorgefunden habe. Daher konnte er die scheidende Kassenwartin in deren Abwesenheit entlasten.
Der Vorstand wurde anschließend bei drei Enthaltungen und ohne Gegenstimmen entlastet.
Danach standen die Vorstandswahlen, die Wahl des Kassenwarts und der KassenprüferInnen an: Solawista Christine Pokall übernahm die Wahlleitung. Der alte Vorstand (Nicole Weber F. Santos, Peter Langer, Rainer Kursch) stellte sich wieder zur Wahl, weitere KandidatInnen fanden sich trotz Nachfrage leider nicht. Alle drei Kandidat*Innen wurden jeweils bei zwei Enthaltungen und ohne Gegenstimmen gewählt und nahmen ihre Wahl an.
Danach stellten sich Martin Römer und Andreas Häntzschel gemeinsam zur Wahl des Kassenwarts, wurden gewählt und nahmen die Wahl an.
Neue Kassenprüferinnen sind Ursula Langer und Carina Kuhnert .
Unter ‘Verschiedenes’ wurde von einigen Mitgliedern angeregt, auch in diesem Herbst ein Erntedankfest gemeinsam mit dem Tinthof in Voerde-Spellen zu feiern. Ein genauer Termin muss in Absprache mit der Familie Hülsermann vom Tinthof noch gefunden werden.
Außerdem wurde in der MV darum gebeten, im Hofbrief zu den Orga-Treffen einzuladen, die am 2. und 4. Dienstag im Monat jeweils um 18:30 Uhr stattfinden, abwechselnd in Rheinberg und in Voerde. Die Hürde ist sehr, sehr niedrig – es ist kein Vorwissen nötig, wir freuen uns einfach über jeden, der (1 mal) dazukommt. Das nächste Treffen ist am 24.9. in der Stockumer Schule.
Neues von Zeelink? Gibt es leider nicht. Nach der Aufregung vor 2 Wochen ist jetzt nichts zu sehen und zu hören. Aber wahrscheinlich ist das nur die Ruhe vor dem Sturm. 🙁
Wir hatten aber noch einmal 3.000 Pflanzen bestellt, die unsere Gärtner nun fleißig in die Erde bringen (Grünkohl, Porree, Rosen- und Chinakohl und verschiedene Salate). In der 42. Woche kommen noch einmal 15 Paletten Feldsalat für das Gewächshaus und den Acker.

Die Firma Zeelink plant ja schon seit langem eine Erdgas-Fernleitung, die auch quer durch unseren Acker führen soll. Die Auskünfte, die wir im Frühjahr bekommen hatten, waren, dass es wohl Winter werden würde, bis sie bei uns ankommen. Also haben wir uns gefreut, dass wir dieses Jahr noch Ruhe haben. Umso größer ist unser Frust, denn aus heiterem Himmel tauchten in den letzten Tagen Markierungspflöcke auf dem Acker auf. Und seit gestern Abend wissen wir nun, dass der größte Teil unseres Ackers in zwei Wochen aufgebuddelt werden wird!



Beim Arbeitseinsatz am letzten Samstag hat Abdul uns durch eine spezielle Klopftechnik erklärt, wie man erkennt, ob die Wassermelone reif ist und wir haben es sofort ausprobiert und die erste und leckerste Melone gegessen. Dazu gab es köstlichen Pflaumenkuchen von Fr. Lorber aus Voerde.
Ben (auf dem Foto in der Mitte) ist ab September unser Gärtner und erster Ansprechpartner auf dem Acker. Er arbeitet zunächst auf 450 €-Basis, und wenn wir gut harmonieren, können wir uns eine langfristige Zusammenarbeit gut vorstellen. Ben hat bereits Erfahrung mit einer kleinen SoLaWi, die er mit einigen Familien in Eigeninitiative aufgebaut hat.
ihnen Licht und Kraft nahmen. Und für die Pause zwischendurch gab es wieder eine geniale Kuchenspende – ein ganzes Blech Stachelbeerbaiser!
Ben und Rico machen in den nächsten Wochen die Übergabe mit Maik. Wer am letzten Donnerstag beim spontanen Feiertags-Arbeitseinsatz war, hat alle drei schon kennenlernen können. Abdul arbeitet ja auch schon seit einigen Tagen bei uns, Ben und Rico haben letzte Woche gemeinsam mit Maik eine erste Bestandsaufnahme gemacht. Alle drei werden sich natürlich bald per Hofbrief und auf unserer Website allen vorstellen. Hier aber schon mal ein Schnappschuß.
Langsam nimmt der Sommer Fahrt auf, dabei ist es aber auch nicht zu trocken – eigentlich ideal für den Acker. Blöd ist nur, dass wilde Pflanzen davon genau wie unser Gemüse profitieren. Einige, die am letzten Samstag zum Arbeitseinsatz kamen, waren sehr erschrocken, dass Kamille, Distel und Co sich so sehr auf unseren Beeten breitmachen. Außerdem warteten noch viele Tomaten- und Gurkenpflanzen darauf, im Gewächshaus 2 ihren endgültigen Platz einzunehmen. Daher haben wir kurzerhand den Feiertag zum außerplanmäßigen Arbeitseinsatztag erklärt … und wieder eine ganze Menge geschafft!