27. März – heute mit Infos von Maik, dem ersten Arbeitseinsatz in diesem Jahr und ein paar sonstigen Infos

Liebe SoLaWistas,

mal endlich wieder was vom Gärtner persönlich:

Geplant – und zwar dringend – sind folgende Dinge in dieser und kommender Woche:

  1. Ich werde den letzten Kohl vom Acker entfernen, damit Christian Hülsermann den Großteil der Fläche mit etwas größerem Gerät bearbeiten kann. Außerdem muss der Kohl dringend entfernt werden, um Kohlhernie vorzubeugen.
  2. Dort, wo der Kohl jetzt abgeräumt wird, werden bald (Mitte/Ende April) Kartoffeln gesetzt. Jetzt wird da aber erstmal Gründüngung und Blühmischung eingesät.
  3. Der Braune/Rote Grünkohl beginnt zu schießen und ist nur noch bedingt genießbar. Er ist nicht giftig, aber voraussichtlich recht bitter. Jeder so wie er mag. Den und den Rosenkohl lasse ich vorerst stehen, damit ich mal sehe, wie der blühend ausschaut.
  4. Diese Woche säe ich noch diverse Bohnen und Rote Beete, nachdem ich ein erneutes Mal mit unserer kleinen einachsigen Motorhacke ein Beet vorbereitet habe.
  5. Im Laufe der nächsten Woche kommen 6180 Jungpflanzen. Da noch nicht gewiss ist, wann dies der Fall ist, streben wir einen Arbeitseinsatz am 6.04.’19 an, damit die ganze Chose schnell in den Boden kommt. Daher auch Punkt 1 diese Woche.
  6. Der Salat macht einen guten Eindruck und könnte in nicht allzu ferner Zukunft zu ernten sein. Auch die Radieschen lugen schon aus der Erde. Selbstverständlich haben wir dann noch nicht viel anderes nebenbei, aber ich werde sehen, was ich machen kann.
  7. Daheim habe ich Physalis, Lavendel, Basilikum, Gurken und bald Melonen in der Vorzucht. Kürbisse werde ich nächste oder übernächste Woche hier oder im Gewächshaus vorziehen. (Wahrscheinlich hier, da Kaninchen und andere Lebewesen auch schon dem nun “gas-gebenden” Spinat ein wenig zusetzen.)

Für alle, die zwischendurch mal vorbeikommen wollen, um etwas zu tun, werde ich demnächst die Nummer meines Diensthandys bereitstellen. Am meisten Sinn macht es wahrscheinlich ab nächster Woche. Die nächsten Tage und Nächste sind ja noch recht ‘frisch’.

Soviel von Maik. Und hier kommen die sonstigen Infos:

Arbeitseinsatz am 6. April: ab 10 Uhr Jungpflanzen pflanzen, den Bauwagen und den Verteilraum aufräumen. Bringt gute Laune, Arbeitshandschuhe und kleine Gartenhacken (wenn vorhanden) mit.

Gartenkleinwerkzeug, also Hacken usw. sind übrigens eins der Dinge, die wir kaufen wollen, wenn wir bei der Klima Challenge Ruhr genügend Punkte für unser Projekt einfahren. Der Countdown läuft, also bitte noch mal fleißig posten; wir sind momentan in der oberen Hälfte !

Die Vollversammlung des Vereins verschiebt sich leider wegen Steuerberater und Finanzamt weiter. Sobald wir da eine Rückmeldung bekommen, können wir dann endlich einen Termin festlegen, bei dem wir den Vorstand entlasten, den Bericht der Kassenprüfer bekommen und den Vorstand neu wählen (das sind so die Vereins-Regularien, um die wir nicht  drumrumkommen).

Für alle, die  sich gerade fragen, warum für das neue Wirtschaftsjahr im März noch keine Abbuchungen erfolgt sind: Martin sitzt noch am Abschluß des Wirtschaftsjahres 2018, das will er erst fertig machen.

Und nun zum “Werbeblock”:

Es gibt noch Anteile, daher macht bitte alle weiter Werbung. Von heute an bis zum 14. April 2019 steht ein Infostand unserer Solawi ín Xanten bei dm (Sonsbecker Str. 21a). Danke, Christine! Und eine nächste Infoveranstaltung findet am 10. April in Duisburg (Praxis Sabine Finkelmeier, Fuldastrasse 17, 1. Etage,  47051 DU, 19 Uhr) statt. Danke, Sabine!

14. März – Gewächshäuser im Sturm, erste Salatfotos und ein paar Veranstaltungshinweise

Was waren das wieder für Stürme in den letzten Tagen! Und alle von uns, die schon länger dabei sind, haben feste – und erfolgreich! – alle verfügbaren Däumchen gedrückt, dass unsere beiden Folientunnel das alles überstehen. Und TADAAA – bis auf ein paar kleine Macken haben sie es beide gut überstanden!!! Und die kleineren Schäden an Toren und Folie haben Christine und Horst aus Xanten am Dienstag gleich in 5-stündiger Kleinarbeit mit viel “Brutal Deltaband” vorerst repariert. Danke nach Xanten!!! Peter und Horst werden am Samstag mal eine Bestandsaufnahme auf dem Acker machen, und dann schauen wir, was beim nächsten Arbeitseinsatz so zu tun sein wird.

Und wie gut, dass unsere Gewächshäuser die Stürme gut überstanden haben, denn Maik ist weiter fleißig und das erste GWH ist schon halb mit Salat bepflanzt; die erste Ernte kann also voraussichtlich Mitte April verteilt werden. Die Anbau- und Erntephase verlängert sich durch diese Investition um mindestens zwei Monate.

Noch ein paar Worte zum kommenden Arbeitseinsatz: Der Abholraum auf dem Tinthof sollte vor Beginn der Erntesaison einmal gründlich aufgeräumt und gesäubert, vielleicht auch gestrichen werden; auf dem Acker ist auch noch einiges aufzuräumen, der Bauwagen braucht eine neue Treppe und Aufbewahrungsmöglichkeiten für Gärtner*innen-Werkzeug, Netze müssen ordentlich zusammengelegt werden … Es ist genug zu tun, auch wenn auf dem Acker noch nicht so viel wächst. (Keine Sorge, das Unkrautjäten wird uns noch früh genug ereilen ). Wann der erste Arbeitseinsatz stattfindet, teilen wir euch rechtzeitig über den Hofbrief mit.

Der Spinat im Freiland wächst auch schon prima!

Was gibt’s sonst noch? In den nächsten Tagen finden zwei Infoveranstaltungen statt. Falls ihr also jemanden kennt, der Interesse an unserer Solawi hat und mehr wissen will: am 27. März in der VHS Moers (Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 1.OG, „Wohnzimmer”) um 18:30 Uhr und am 10. April in Duisburg (Praxis Sabine Finkelmeier, Fuldastrasse 17, 1. Etage, 47051 DU (hinterm Stadttheater) um 19 Uhr. Es sind immer noch Anteile zu vergeben, Werbung machen lohnt sich also weiterhin.

Im Hofbrief KW 8 hatte ich ja schon etwas zu Zeelink geschrieben: Nun ist es offiziell – wir müssen uns in diesem Jahr tatsächlich keine Gedanken machen! Sehr wahrscheinlich wird das Pipeline-Rohr erst im Frühjahr 2020 auf einem Teil unseres Ackers verlegt, und selbst wenn es doch noch in 2019 passieren sollte, wird es mindestens November. Und der Bereich unserer Gewächshäuser ist so oder so nicht betroffen. Und für 2020 überlegen wir mit den Hülsermanns, wohin wir ausweichen können.

Inzwischen sind bei der Klima Challenge Ruhr die ersten Spieltage vergangen. Wir gehören nicht zu den absoluten “Top-Scorern” – unser Punktekonto wächst aber auch stetig. Außer der Registrierung benötigt ihr ein Handy/Smartphone mit Kamera, weil so ein Post mit einem Foto versehen sein muss. Und das kann man am einfachsten direkt bei einer klimafreundlichen Aktion machen. In drei der Kategorien sind die möglichen Aktionen schon vorgegeben (z. B. “Ich habe die Raumtemperatur runtergeregelt”, Ich habe stoßgelüftet”, “Ich habe regionale/saisonale Lebensmittel gekauft” oder “Ich bin mit dem ÖPNV gefahren”), in der Kategorie Inspiration kann dann alles mögliche mit Freitext und entsprechendem Foto gepostet werden (sehr wichtige klimafreundliche Maßnahme z. B. Verzicht auf Fleisch- und Milchprodukte). Bis zum 6. April lohnt sich wirklich jeder Post. Und postet ruhig das, was ihr täglich macht, auch täglich neu. 🙂

Und zum Schluss noch ein weiterer Veranstaltungshinweis:

“Hambacher Wald und Dörfer erhalten – Kohlekompromiss einhalten”
am 02. April 2019, um 19 Uhr, im Grammatikoff, Dellplatz/Ecke Goldstraße, Eintritt frei

Talkshow mit anschließender Diskussion mit Antje Grothus, dem Gesicht des Widerstands im Hambacher Forst und Mitglied der sog. „Kohlekommission“ (Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“/ Interessenvertreterin der Region und betroffener Menschen im Rheinischen Braunkohlenrevier). Duisburger Schüler*innen der Bewegung Fridays for Future haben ihre Teilnahme ebenfalls zugesagt, sie werden ein Statement abgeben.

24. Februar – Frühlings Erwachen auf dem Acker

Bei dem schönen Frühlingswetter in den letzten Tagen treibt es uns wohl alle hinaus in die Natur – und die Gartenbesitzer*innen von uns finden sicherlich genügend zu tun … 🙂

Maik ist jedenfalls schon sehr fleißig: Er hat gehackt, gegraben und Löcher gestopft (die Gräben bei den Gewächshäusern), die Netze alleine über’n Acker gezerrt, die Motorhacke gereinigt und leergefahren und einen Komposthaufen angelegt. Oh, und die Stangen aus dem Boden geholt und Plastik und Metall vom Acker geräumt, damit er bald umgebrochen werden kann für die kommende Saison. Das Gewächshaus, in dem die Tomaten letztes Jahr waren, ist auch schon vorbereitet und die mehrjährigen Kräuter an die Ränder versetzt. Die ersten Pflänzchen und Saatgut sind bestellt (Salat, Radieschen und Kohlrabi für die Folientunnel und Spinatsaat fürs Freiland) und sollen diese Woche kommen. 

Außerdem hat Maik sich um die Wasserversorgung gekümmert – der Nachbar vom letzten Jahr hat sich weiter bereit erklärt, uns mit zu versorgen. Und last but not least hat er auch noch einen kleinen Teich neben dem Bauwagen angelegt – auf dass die Libellen und Frösche kommen mögen.

Eine weitere gute Neuigkeit: Wir haben jetzt ein Kompostklo! Für kleines Geld angeboten worden als Reaktion auf die Presseartikel (NRZ, Rheinische Post) nach unserer Veranstaltung am 19. Januar. Jetzt müssen wir “nur noch” überlegen, wo das am besten aufgestellt und wie die Entsorgung geregelt werden kann.

Und gestern haben sich ein paar Menschen vom Orgateam auf dem Acker getroffen, um den Toren unserer Gewächshäuser den letzten Schliff zu geben. Hier ein paar Fotos:

6. Dezember – zum Nikolaustag Bekanntes, Dringendes und Essbares vom Solawi-Acker

Soviel haben wir bislang gelernt: Wer (mehr Vielfalt) ernten möchte, braucht einen Folientunnel. Am besten klappt der Anbau, wenn der Tunnel nicht nur ein Dach, sondern auch verschließbare Giebel hat. Ist dann auch standsicherer … Das ist bislang nur bei einem unserer Tunnel der Fall. Damit das nächste Wirtschaftsjahr den besten Start bekommt, wird am Sonntag, den 9. Dezember ab 11 Uhr zum FINALEN TOR-EINBAU geladen. Zieht die Arbeitshandschuhe an, packt die Werkzeuge ein und ab gehts!

Für eine gerechte Verteilung an alle reicht das vorhandene Gemüse nicht mehr, außerdem baut Maik gerade seine Überstunden ab und kann nicht ernten, daher wird ab sofort auch in diesem Jahr der Solawi-Acker zum Selberernten für alle Solawistas freigegeben.
In haushaltsüblichen Mengen können Rotkohl, Wirsing, Schwarz- und Haferwurzeln (die stehen beim Mais), Grünkohl & Mangold (bitte bei beiden mindestens 5 Blätter stehen lassen, dann wächst es weiter), Brokkoli, Blumenkohl, Möhren und die letzten Steckrüben geerntet werden. Diesmal dürft ihr gerne auswählen, nehmt (nur) soviel ihr braucht und was ihr mögt. Noch ein Pluspunkt dieser Regelung: kein Doodleeintrag nötig ;-).

Am besten verbindet Ihr beide Punkte dieses Hofbriefs, arbeitet beim Toreinbau am Sonntag an der “Weihnachtsplätzchen-Bewegungs-Balance” und nehmt danach vom Acker frisches Solawi-Gemüse mit nach Hause.

1. November – zwei niegelnagelneue Rolltore für unseren 1. Folientunnel

Am 1. November haben einige Solawistas ziemlich spontan Zeit und Lust für einen Arbeitseinsatz “außer der Reihe” gehabt ….

 

… und auf Facebook gibt es sogar ein kleines Filmchen vom ersten Aufrollen … Erinnert schon stark an einen Riesen-Dosenöffner wie z. B. bei Fischkonserven 🙂

 

 

Jetzt sind an diesem Tunnel “nur noch” ein paar Feinheiten zu erledigen (wie z. B. die überflüssige alte Folie wegschneiden, Und Maik möchte auch noch Fenster , um im näxhsten Jahr besser belüften zu können) … und das ganze am zweiten Tunnel zu wiederholen. Aber die Aufbaucrew weiß ja jetzt, wie’s geht und bei jeden weiteren Tor geht es schneller.

Drückt also die Daumen, dass die Herbststürme noch ein bisschen auf sich warten lassen 😉 Jedenfalls sind wir mächtig erleichtert, dass wir zumindest einen Tunnel winterfest gemacht haben. In dem wachsen übrigens momentan noch richtig viele Tomaten.

17. Oktober – finale Kartoffelernte

Am vergangen Samstag ist bei einem etwa 6-stündigen Arbeitseinsatz die komplette Kartoffelernte eingeholt worden. Es war heiß, es war staubig, wir hatten viel Spaß und haben ungefähr 1,5 Tonnen (!) Kartoffeln eingesammelt, aussortiert uund zum Hof transportiert. Hände hoch, wer am Sonntag keinen Muskelkater hatte 😉 Vielen Dank an alle, die dabei waren und auch an alle, die den ganzen Sommer über immer wieder geholfen haben!

Kaum zu glauben, aber wahr, der Sommer ist rum und die regelmäßigen Arbeitseinsätze können schon in den Winterschlaf geschickt werden. Der eigentlich für nächsten Samstag geplante Arbeitseinsatz findet also nicht statt. Voraussichtlich werden wir wohl nochmal zu einer kurzfristigen Aktion aufrufen, da dieser Tage die Tore für die Folientunnel geliefert werden und dann vor den Herbststürmen eingebaut werden müssen. Für dieses Wochenende heisst es aber erstmal erholen und Kartoffeln mampfen 🙂

Maik hat diese Woche Urlaub. Die Ernte übernehmen am Freitag Peter und Uli und am Samstag Elisabetta.

10. Oktober – Anpacken, Verteilen, eine Rückschau und Sauerkraut

Anpacken ist angesagt beim großen Arbeitseinsatz „Rein in die Kartoffeln!“ am kommenden Samstag, den 13. Oktober. Maik hat dazu einen Kartoffelroder besorgt, damit wir die vielen letzten Kartoffeln aus der Erde bekommen. Los geht’s ab 10 Uhr auf’m Acker bis fertig! Dazu brauchen wir viele Hände (und Grabegabeln, Arbeitshandschuhe …), damit wir den Acker frei bekommen für die weitere Bearbeitung. Die Kartoffeln kommen dann zum Abtrocknen in den Kartoffelkeller des Tinthofs. Der nächste Arbeitseinsatz am 20. Oktober wird sich dann den Tunnel-Toren widmen, die bis dahin hoffentlich geliefert wurden. Damit werden unsere zwei Folientunnel winterfest und können nächsten Jahr z. B. zur Anzucht von Jungpflanzen genutzt werden.

Verteilt und aus dem Keller heraus kommen die letztens geernteten Kartoffeln, die in dieser Woche mit der Ernte verteilt werden. Maik und Peter werden am Freitag ernten und aufteilen.

Die letzte Ernteverteilung in KW 39 war ein bisschen holprig: Am Freitag Vormittag musste sich Maik wegen eines Wespenstichs krank melden. Glücklicherweise konnten es Rosa, Christine und eine Freundin einrichten, gemeinsam mit Julienne, der Azubi vom Tinthof, weiter zu ernten. Vielen, vielen Dank dafür! Auch an Nicole, die so schnell reagiert und organisiert hat. Am Samstag war Maik dann aber schon wieder im Einsatz und konnte mit Elisabetta wie gewohnt ernten.

Kleiner Rückblick auf das Erntedank-Picknick am 3. Oktober: Bei sonnigem Wetter, guter Stimmung und interessanten Gesprächen trafen sich ca. 40 Menschen im Hühnertunnel. Die Solawistas haben mal wieder leckeres Essen für ein abwechslungsreiches Buffet mitgebracht. Die leckeren Solawi-Ackerkartoffeln wurden vor Ort zu Pommes verarbeitet und fanden reißenden Absatz – quasi das große Vorkosten ;-). Großes Danke an Martin für die Idee und Umsetzung! Wir haben zum Abschluss ein gemeinsames Solidaritäts-Foto für die Menschen im Hambacher Forst gemacht, einige Solawistas haben sich dann auch an der eindrucksvollen Demo am 06.10.2018 beteiligt. Beim Aufräumen wurde ein roter Schal und eine grauer Deckel für eine runde Frischhaltedose gefunden. Vermisst einer von Euch diese Dinge?

Zum Schluss noch ein Veranstaltungstipp von unserer Mit-Solawista Sabine:

Fermentieren mit Sabine Finkelmeier & Dagmar van Löchtern am Dienstag, 13.11.2018, 18 – 21 Uhr:
Gemüse fermentieren ist wieder groß in Mode. Es schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch sehr gesund. Darmflora, Verdauung und Immunsystem werden natürlich gestärkt. Die beiden Heilpraktikerinnen Dagmar van Löchtern und Sabine Finkelmeier stellen mit Ihnen zusammen das wohl in Deutschland bekannteste Ferment überhaupt her: Sauerkraut. Natürlich fermentieren wir auch andere Gemüse wie z. B. Möhren und Sellerie. Eine kleine Verkostung von unterschiedlichen, fermentierten Gemüsen rundet den Abend ab. Bitte bringen Sie zur Veranstaltung ein Weckglas (1 Liter) mit Verschluss mit. Gebühr inkl. 8,00 Euro Lebensmittelumlage.
Anmeldung bitte über das Evangelische Bildungswerk in Duisburg

26. September – Manana und Hambi

Die eine oder der andere war vielleicht verwundert, wer denn Manana ist. Manana ist seit diesem Jahr Solawi-Mitglied und hat schon öfter auf dem Acker geholfen. Die letzten vier Wochen hat sie dann ein Praktikum bei Maik gemacht. Dabei hat sie geholfen, die Erntemenge deutlich zu erhöhen und zum krönenden Abschluss letztes Wochenende die Ernte ohne “Vorarbeiter” gestemmt. Dabei haben ihr nicht nur Janine und Christine geholfen, sondern auch Roswitha, Valentin und natürlich am Samstag Elizabetta. Nochmal vielen Dank!

Soviel zu den vergangenen Wochen. Jetzt zu den kommenden:

Ausnahmsweise ist der nächste reguläre Arbeitseinsatz NICHT der 1. Samstag im Monat, sondern wird wegen der Demo Wald retten – Kohle stoppen auf den 13. und 20. Oktober verschoben. Folgende Termine stehen also bevor:

03.10.18 ab 15 Uhr Erntedankfest auf dem Tinthof – neben dem Eintrag in der Doodle-Liste (s.u.) auch noch an Teller, Geschirr und Trinkgefäß denken

06.10.18 Demo in Buir am Hambacher Wald – einige Solawistas wollen dort hin. Vielleicht können sich Interessierte am Erntedankefest zu Fahrgemeinschaften verabreden?!? 

Der BUND Duisburg hat. z. B. einen Bus organisiert: Abfahrt: 9:45 Uhr: Duisburg Hbf, Fernbusbahnhof, Mercatorstraße; Rückfahrt: 17 Uhr
Kosten: 13 Euro (Normalpreis), 8 Euro (ermäßigt), 15 Euro, gerne auch mehr (Soliticket)
Anmeldung unter: info(at)bund-duisburg.de

Bitte plant unbedingt ausreichend Zeit für die Fahrt ein und kommt frühzeitig! Das Programm auf der Kundgebungsbühne wird um 10.30 Uhr beginnen und bis 16 Uhr beendet sein. Der Bahnhof Buir ist leider nur gering frequentiert. Die Züge nach Buir werden aus beiden Richtungen, Aachen und Köln, stark ausgelastet sein. Wir bitten alle, die Anreise gemeinschaftlich zu organisieren. Nutzt bitte z. B. die Mitfahrzentrale von Stop Kohle!

11. September – Kartoffelernte

Der Sommer ist nochmal zurück und es bleibt erstmal trocken. Genau das richtige Wetter, um am Samstag beim Arbeitseinsatz Kartoffeln zu ernten. Falls vorhanden, gerne Forken mitbringen und Ausrüstung, um in der Erde zu wühlen 😀

Und dem Aufruf sind dann auch richtig viele Solawistas gefolgt und haben am Samstag in viel Handarbeit einen Teil unserer Kartoffeln geerntet. Das war schwieriger als gedacht, denn durch die viele Melde, die natürlich auch die Kartoffelreihen nicht “verschont” hat, konnte der Roder nicht so gut durchkommen. So wurde die Erde zwar gelockert, aber viele Kartoffeln mussten dann doch von Hand einzeln ausgebuddelt werden. Daher wird es wohl auch noch mindestens einen weiteren Einsatz zum Kartoffelnausbuddeln geben.

18. August – keine Kartoffeln und viiel Beikraut

Geplant war, bei diesem Arbeitseinsatz unsere Kartoffeln aus dem Boden zu holen. Das hat leider nicht geklappt, weil wir den Kartoffelroder nicht bekommen konnten und das in Handarbeit viel zu anstrengend gewesen wäre. Macht aber nix, die Kartoffeln werden im Boden so schnell nicht schlecht und sind da sogar besser aufgehoben als in einem zu warmen Lagerraum. Das war ja nicht der letzte Arbeitseinsatz – und wenn die Sommerferien vorbei sind, schaffen wir bei einem der nächsten Termine sicherlich die 20-Leute-gleichzeitig-auf-dem-Acker-Marke. Die nächsten beiden Arbeitseinsätze sind übrigens am 1. und am 15. September, schon mal zum notieren 😉

Außerdem hat der Regen der letzten Tage (ja, es hat tatsächlich auch auf unserem Acker ein wenig geregnet!) nicht nur unserem Gemüse, sondern auch den  Disteln, der Melde und dem Franzosenkraut – auch als Bei- oder Unkraut bekannt – sehr gut getan. Also konnten wir mit rund 10 Solawistas plus Maik und Elizabetta den Buschbohnen, dem Fenchel, dem Lauch, den Kürbissen und dem Rotkohl zu mehr Platz und Licht verhelfen, auf dass sie groß und kräftig werden. Jetzt hoffen wir, dass es nicht mehr so mega-heiß wird und ab und zu ein bisschen regnet, dann sieht die Lage in den nächsten Wochen zumindest nicht ganz so hoffnungslos aus.

Und diese Woche gab es auch wieder eine richtig fette Ernte – ein paar der Zucchinis haben die 1-Meter-Länge locker überschritten. Und mich würde interessieren, was ihr mit den Gurken so alles anfangt (außer Gurkensalat und Tsatsiki machen)?