Infoveranstaltung 19. Januar 2019

Peter begrüßte rund 40 Solawistas und Interessierte zur Versammlung und begann mit einem Rückblick auf unser zweites Wirtschaftsjahr. Wir konnten unseren Folientunnel reparieren, zwei kleinere aus dem einen vom Sturm zerstörten machen und mit neuer Folie versehen. Auch die Wasserversorgung konnten wir wieder sicherstellen. So wurde trotz Dürre und Sandflöhen eine gute Ernte eingebracht mit über 34 verschiedenen Sorten Kräutern und Gemüse.
Unser Gärtner Maik war sehr erfreut über die im Laufe dMaik berichtet vom 2. Jahres vergangenen Jahres gestiegene regelmäßige Mithilfe auf dem Acker. Auch hat er wieder sehr viel dazugelernt und in den Abläufen verbessert, so dass er im kommenden Jahr weiter optimieren kann.

Christine stellt den Ausblick 2019 vorAls zweiter Punkt stand die Planung für das kommende Wirtschaftsjahr auf der Tagesordnung. Christine, die im vergangenen Jahr neu zum Orga-Team stieß, stellte die Finanzplanung vor: Die monatlichen Kosten bleiben stabil bei 75 € für einen ganzen bzw. 40 € für einen halben Anteil.
Die Ausgaben verteilen sich auf 1,8 % für Öffentlichkeitsarbeit und Verwaltung, 2,7 % für Saatgut und Pflanzen, 2,8 % für Arbeitsmaterial, Strom und Wasser, 4,2 % für Investitionen und den größten Brocken mit ca 75 % für Personalkosten. Wenn wir im kommenden Wirtschaftsjahr nicht mehr als die derzeit 35 ganzen Anteile vergeben Flipchart Finanzplan 2019könnten, ist damit zumindest die Weiterbeschäftigung von Maik im bisherigen Rahmen möglich. Allerdings haben wir im letzten Jahr schon feststellen müssen, dass ein Gärtner mit einer 60-Prozent-Stelle nicht alleine mit allen anfallenden Arbeiten fertig werden kann. Maik hat eine Menge Überstunden gemacht!!! Also werden zusätzlich Aushilfskräfte benötigt, für die aber bei 35 Anteilen kein Geld da ist, ebenso wie für eine Aufstockung der Gärtnerstunden.
Flipchart 'Was planen wir'Damit kam Christine zum Punkt „Was planen wir für 2019“:
1. Mitglieder gewinnen – ideal wären weitere 15 volle Anteile, damit wir wieder Elizabettta regelmäßig beschäftigen können und auch Geld für weitere Aushilfen haben. Wenn alle Mund-zu-Mund-Propaganda machen, Freunde, Bekannte und Kolleg*innen ansprechen, lassen sich doch bestimmt weitere Menschen für unsere Solawi gewinnen.
2. Niemand muss mithelfen, aber wenn es ihm/ihr stattdessen möglich ist, durch einmalige oder regelmäßige Spenden zu unterstützen, wäre das großartig!
3. Gemeinsam Spaß haben, ackern und Verantwortung tragen – bei den Ackereinsätzen alle 2 Wochen Samstags (voraussichtlich wieder ab April). Der Wunsch ist, dass alle Solawistas 5 Ackereinsätze á 4 Stunden pro Jahr leisten. Oder alternativ bei der ehrenamtlichen Organisation unserer Solawi mitarbeiten. Ganz wichtig: keineR soll ein schlechtes Gewissen haben, wenn es mal nicht so klappt mit dem Helfen! Wir schauen zuversichtlich in umser 3. Jahr!!!

lebhafte Diskussion in den ArbeitsgruppenNach einer kleinen Pause mit Getränken und mitgebrachten Knabbereien gab es Zeit und Raum, in drei Themengruppen Ideen und Vorschläge einzubringen. Moderiert von Peter, Rainer, Jens und Regina konnten alle Solawistas sich mit den Themen ‘Praktisches auf dem Acker’, ‘Kritik/Selbstkritik’ und ‘Verteilung’ befassen. Es entwickelten sich lebhafte Diskussionen und viele Vorschläge wurden zu Papier gebracht. Alle Ideen und konkreten Vorschläge werden nun vom Orga-Team ausgewertet und in den nächsten Wochen über den Hofbrief allen Solawistas bekannt gemacht.

Und noch während der Infoveranstaltung konnten wir drei neue Solawistas in unseren Reihen begrüßen – wenn das nicht Mut macht für das kommende Jahr!

26. September – Manana und Hambi

Die eine oder der andere war vielleicht verwundert, wer denn Manana ist. Manana ist seit diesem Jahr Solawi-Mitglied und hat schon öfter auf dem Acker geholfen. Die letzten vier Wochen hat sie dann ein Praktikum bei Maik gemacht. Dabei hat sie geholfen, die Erntemenge deutlich zu erhöhen und zum krönenden Abschluss letztes Wochenende die Ernte ohne “Vorarbeiter” gestemmt. Dabei haben ihr nicht nur Janine und Christine geholfen, sondern auch Roswitha, Valentin und natürlich am Samstag Elizabetta. Nochmal vielen Dank!

Soviel zu den vergangenen Wochen. Jetzt zu den kommenden:

Ausnahmsweise ist der nächste reguläre Arbeitseinsatz NICHT der 1. Samstag im Monat, sondern wird wegen der Demo Wald retten – Kohle stoppen auf den 13. und 20. Oktober verschoben. Folgende Termine stehen also bevor:

03.10.18 ab 15 Uhr Erntedankfest auf dem Tinthof – neben dem Eintrag in der Doodle-Liste (s.u.) auch noch an Teller, Geschirr und Trinkgefäß denken

06.10.18 Demo in Buir am Hambacher Wald – einige Solawistas wollen dort hin. Vielleicht können sich Interessierte am Erntedankefest zu Fahrgemeinschaften verabreden?!? 

Der BUND Duisburg hat. z. B. einen Bus organisiert: Abfahrt: 9:45 Uhr: Duisburg Hbf, Fernbusbahnhof, Mercatorstraße; Rückfahrt: 17 Uhr
Kosten: 13 Euro (Normalpreis), 8 Euro (ermäßigt), 15 Euro, gerne auch mehr (Soliticket)
Anmeldung unter: info(at)bund-duisburg.de

Bitte plant unbedingt ausreichend Zeit für die Fahrt ein und kommt frühzeitig! Das Programm auf der Kundgebungsbühne wird um 10.30 Uhr beginnen und bis 16 Uhr beendet sein. Der Bahnhof Buir ist leider nur gering frequentiert. Die Züge nach Buir werden aus beiden Richtungen, Aachen und Köln, stark ausgelastet sein. Wir bitten alle, die Anreise gemeinschaftlich zu organisieren. Nutzt bitte z. B. die Mitfahrzentrale von Stop Kohle!

23. September – Erntehelferinnen und Solidarität

Kürbisse, Zucchini und Tomaten sind am Wochenende verzehrbereit, Maik hat allerdings am Wochenende für eine Familienfeier ein paar Tage Urlaub genommen. Manana aus Xanten hat sich bereit erklärt, die Ernte zu übernehmen. Am Samstag wird sie von Elizabetta unterstützt. Janine und Christine haben am Freitag Manana unterstützt und nochmal für reichlich Ernte gesorgt. Vielen Dank, dass ihr das übernommen habt 🙂

Maik schätzt, dass uns die Hitzewelle, die ja viele Pflanzen verbrannt hat, im Oktober treffen wird. Dann wird es voraussichtlich weniger Ernte geben, als wir sonst für den Oktober noch erwarten könnten. Einer der Gründe, warum wir nicht einfach eine Gemüsekiste beim Bioladen bestellen, ist aber, dass wir solidarisch sein wollen und damit Gutes und auch Negatives gemeinsam tragen. Also schauen wir mal, ob es im Oktober vielleicht doch noch Ernte gibt und freuen uns, wenn was da ist 🙂

Und auch dieses Jahr wollen wir ein kleines Erntedankfest feiern: Die Solawi Niederrhein lädt alle Mitglieder, Freunde und Interessierte am Mittwoch, den 3. Oktober ab 15 Uhr ein. Christian und Heike stellen uns freundlicherweise ihren alten Folientunnel auf dem Tinthof zur Verfügung. Mit einem Mitbring-Buffet wollen wir die hinter uns liegende Erntesaison feiern. Für Getränke sorgt der Verein. Damit wir ungefähr wissen, was benötigt wird, bitten wir um kurze Rückmeldung.

Das Fest ist auch die Möglichkeit für Interessierte, den Acker und die Gruppe kennen zu lernen – denn für die nächste Saison werden bestimmt wieder Gemüseanteile frei.

25. Juli – Permakultur und ein funkelnagelneuer Twitter-Account

Liebe Solawi-Pioniere,
es gibt einiges zu berichten diese Woche: Zuerst zum Vereinsfest: vielen Dank an alle, die am Samstag dabei waren. Es war ein großer Spaß, auf dem Acker mal nicht zu arbeiten, sondern einfach in der Gemeinschaft zusammen zu sein, zu essen, zu trinken und sich auszutauschen. Es sind noch Getränke übrig, sodass wir das das nach den Sommerferien wiederholen werden 🙂 Termin steht noch nicht fest.

Bei dem World Café, das ein Teil des Vereinsfestes war, wurden u. a. folgende Notizen festgehalten, die noch nicht im Detail ausgewertet seid, aber vielleicht soviel schon mal vorab:

Da gab es Fragen nach Permakultur: im nicht bepflanzten Teil des Ackers ist jedeR gerne eingeladen und willkommen, sich dort auszutoben und seine Ideen in die Praxis umzusetzen. Voraussetzung ist natürlich Absprache mit Maik und Beachtung der Demeter-Prinzipien. Maik steht dem Thema auch offen gegenüber und hat seinerseits vor, ggf. im nächsten Jahr auf einem Karree mit Permakultur zu experimentieren.

Fürs Gärtnern mit Kindern (vor allem Kleineren, die noch nicht wirklich mithelfen können), kann – ebenfalls auf dem ungenutzten Anteil des Ackers – gerne eine Buddelecke o. ä. eingerichtet werden. Auch hier sind die Solawistas, die dies nutzen könnten, aufgefordert, gerne tätig zu werden.

Für diejenigen, die lieber sonntags als samstags auf den Acker kommen möchten – kein Problem. In der Regel ist Maik auch sonntags dort. Wir stellen für Absprachen auch gerne den direkten Kontakt her.

Dank Sabine aus Duisburg hat unsere Solawi nun übrigens auch einen Twitter-Auftritt! Schaut mal bei Gelegenheit rein 🙂

16. Juli – Solawi-Vernetzungstreffen und Hoffnung auf Regen

Auf dem Acker haben Maik und Elisabetta wie immer fleißig gerödelt, damit es in den nächsten Monaten weiter Ernte gibt – u. a. haben sie Kohl gehackt, viel Fläche vorbereitet und gesät, Gurken angebunden und natürlich gewässert. Diese Woche werden Salat-, Steckrüben-, Fenchel- und Rosenkohl-Pflänzchen geliefert. Hoffen wir, dass es lange und sanft regnet, wenn die Kleinen in die Erde kommen.

Abseits des Ackers gab es auch einen interessanten Termin: Die Verbraucherzentrale hat ein Vernetzungstreffen der Solawis aus NRW organisiert. Neben uns haben sich “Vertreter*innen” aus Düsseldorf, Krefeld, Vorberg und Dortmund auf dem Biobauernhof Essers in Jüchen getroffen, wo die Solawi Eicken seit diesem Jahr ihren Acker gepachtet hat. Neben einem allgemeinen Austausch über die einzelnen Vereine bzw. Betriebe und Beschwerden über das Wetter (auch die anderen haben daran zu knabbern) haben sich Arbeitsgruppen z. B. über Wirtschaftlichkeit und Wachstum der Gemeinschaften, Anbaumethoden, Saatgutgewinnung und Jungpflanzen unterhalten. Sehr interessant war dabei der Vergleich, wie viele Gärtner*innen mit wie vielen Wochenstunden welche Fläche bearbeiten, wie die Mitarbeit der Mitglieder organisiert ist und wie viel ein Ernteanteil kostet. Alles in allem kann man sagen, dass wir mit Dortmund zu den günstigeren Solawis gehören und die wenigste Mitarbeit vorgesehen ist, abgesehen von Krefeld und Dortmund, wo es gar keine Arbeitseinsätze gibt. In Düsseldorf und Eiken hingegen wird jede Woche unterstützt.

Beruhigend zu wissen ist, dass jede Solawi vor ähnlichen Problemen stand, ihren eigenen Weg gefunden hat, diese zu lösen und dadurch unterschiedlich organisiert ist. Wie und ob wir die Lösungen unserer Nachbarn nutzen können, unsere Solawi weiterzuentwickeln, werden wir in den nächsten Vorstandssitzungen besprechen.

Neben einer Wiederholung des Vernetzungstreffen im Sommer 2019 wird als gemeinsames Projekt ein Arbeitskreis gebildet, um ein Konzept für die Jungpflanzenzucht zu entwickeln. So können die Solawis mehr Autonomie vom Handel erreichen. Die Umsetzung wird allerdings ein mittelfristiges Projekt für die nächsten Jahre. Wir freuen uns auf jeden Fall auf das nächste Treffen 2019!

21. Juni – Noternte und ein Sommerfest

Letzte Woche gab es, da Maik krankheitsbedingt ausfiel, nur eine kleine Ernte. Vielen Dank nochmals an das Noternteteam um Peter, das dafür sorgte, dass Salat, Mangold und Kohlrabi verteilt werden konnte. Und danke auch für Euer Verständnis!

Am Samstag zeigte beim turnusmäßigen Arbeitseinsatz eine starke Truppe dem Beikraut, was eine Hacke ist und bepflanzte noch einen Folientunnel mit neuen Jungpflanzen. Und auch Maik steht nun, halbwegs gesund, wieder auf dem Feld und arbeitet eine umfangreiche to do-Liste ab, unterstützt von Elizabetta. Leider wird uns Richard nicht weiter als Unterstützungsgärtner begleiten, zu unterschiedlich waren unsere Vorstellungen von Verlässlichkeit und Arbeitsorganisation.

Weil so viele akute Probleme zum Ende der letzten Woche auftauchten, traf sich der erweiterte Vorstand schnell mal zwischendurch am Dienstag in Rheinberg zur Krisensitzung. Wir haben es in diesem Jahr (noch) nicht geschafft, ein gutes Gärtnerteam auf die Beine zu stellen. Maik hat super geplant, zeitgerecht bepflanzt und arbeitet bis über die Belastungsgrenze hinaus, der Acker braucht aber unbestritten noch eine*n zweite*n Gärtner*in. Leider hatten wir ziemliches Pech mit Conny und Richard und gute, motivierte und belastbare Gärtner*innen sind gerade schwer zu finden, der Arbeitsmarkt ist leer oder sie brauchen mehr Stunden, als unser Finanzplan hergibt. Momentan behelfen wir uns mit punktueller Unterstützung durch bezahlte Hilfskräfte. Bis Ende Juli – wenn niemand ausfällt – sollte es erstmal einigermaßen klappen, wir suchen / planen / reden weiterhin unermüdlich, um Maik nicht als Einzelkämpfer im Regen stehen zu lassen. Natürlich entlasten auch die Arbeitseinsätze Maik, der sich nicht mehr so extrem mit Beikraut rumärgern muss.

Eigentlich wollten wir alle SoLaWi-Mitglieder in einer kurzfristigen Vollversammlung über diese schwierige Situation informieren und gemeinsam Lösungen diskutieren. Warum nicht das Notwendige mit dem Schönen verbinden  – deshalb präsentieren wir Euch: Einladung zum Sommerfest am Samstag, den 21. Juli ab 16 Uhr auf unserem Acker! Wie beim Erntedankfest im letzten Herbst möchten wir wieder gemeinsam schnibbeln und brutzeln. Wir werden aber am Anfang ein World-Café veranstalten und in Kleingruppen die derzeitigen Probleme unserer SoLaWi diskutieren.

14. Juni – ein paar langweilige Fakten und Erinnerungen

Unser Gärtner Maik hat inzwischen regelmäßige Unterstützung durch Richard (3 Tage) und Elizabetta (2 Tage), aber natürlich wächst bei diesem optimalen Wetter nicht nur das Gemüse gut. Wie praktisch, dass am kommenden Samstag wieder ein regulärer Arbeitseinsatz-Termin stattfindet, wie immer ab 10 Uhr. Wer früher kommen mag, kann das natürlich auch gerne tun! Auf dem Plan steht, dass Chili, Gurken, Salat und Kräuter in den zweiten Folientunnel einziehen möchten und im Freiland wieder jede Menge Beikraut gejätet werden “darf”. Denkt an Hacken und Handschuhe.

Als Erinnerung und für die Neu-Solawistas unter euch ein paar Infos zu Ernte und Abholraum:

Wir wollen nicht zu viel und nicht zu wenig ernten, es soll aber für alle immer reichen (und wir wollen keine Reste an die Kühe verfüttern). Dafür wird von Maik und seinen Helfer*innen am Freitag und Samstag Morgen geschaut, welches Gemüse tatsächlich erntereif ist – und diese Menge wird dann auf die Anzahl der Abholer*innen  gerecht verteilt. Es ist also wichtig, dass jede*r von uns gut zählt und abwiegt, damit nicht zuviel übrig bleibt und auch diejeingen, die als letzte kommen, noch ihren vollen Anteil mitnehmen können.

Im vergangenen Jahr hatten wir auch eine “Grabbelkiste” für Gemüse, in die jemand, der z. B. nicht so viel Salat mitnehmen möchte, wie ihm eigentlich zusteht, den Teil, den er nicht haben möchte, hineinlegen kann. Personen, die gerne mehr Gemüse haben möchten, können sich dann aus diesen Kisten bedienen. Wenn das ungewollte Gemüse nämlich nicht in diese Kisten gelegt wird, sondern auf den Tischen liegen bleibt, wissen die nachfolgenden Abholer*innen nicht, dass mehr zur Verfügung steht und mitgenommen werden könnte. Diese “Grabbelkiste” werden wir auch in diesem Jahr wieder hinstellen.

Aufmerksame Beobachter*innen werden den Kühlschrank im Verteilraum bemerkt haben. Darin stehen Milchprodukte vom Tinthof zur Verfügung, die Preisliste liegt vor Ort aus, Bezahlung erfolgt in bar in die Kasse (Keksdose). Joghurt, Quark und Buttermilch werden in Pfandbehältern angeboten, daneben kann Käse oder auch mal Fleisch im Kühlschrank liegen. Milch kann wie gewohnt an der Tankstelle gezapft werden. Über den Tinthof werden auch Vorbestellungen angenommen. Diese werden individuell vorbereitet und im Kühlschrank hinterlegt.

24. März – die beiden Folientunnel stehen (fast)!

Ein langer und anstrengender Arbeitseinsatz liegt hinter uns. Ab 10 Uhr haben sich zwischenzeitlich über 20 Menschen auf unserem Acker zusammengefunden. Danke an alle fleißigen und ausdauernden Helfer*innen!!! Bei sonnigem Wetter, das so langsam den Frühling spüren lässt, haben wir 54 Bodenanker für 2 Folientunnel gesetzt, die Bögen aufgebaut und beim längeren Tunnel auch schon ALLE Gestänge gesetzt und verschraubt. Yippieh! Die Gestänge beim 2. Tunnel dranzuschrauben, ist jetzt nur noch ein Klacks, das erledigen wir beim 1. offiziellen Samstags-Arbeitseinsatz am 7. April so quasi nebenbei ;-). (Aber keine Sorge, es wird genug zu tun geben)

Hier ein paar Impressionen davon, was ihr heute verpasst habt …

20. Februar – neues Logo und fehlende (Wo)manpower

Wer sich die Website, die Facebookseite oder die neuen Formulare schon angeschaut – und den Ernteantrag im besten Fall auch schon ausgefüllt – hat, wird das neue Logo entdeckt haben :o) Obwohl wir unser altes Logo liebgewonnen hatten, haben wir uns für einen Wechsel entschieden. Das alte Logo war nicht vektorisiert, d. h. es konnte nicht vergrößert werden. Schon auf DIN A4 wurde es pixelig. Für Informationsstände o. ä. sollte das Logo aber schon in ausreichender Größe sichtbar sein und da uns ein Design-Student Hilfe angeboten hat, haben wir die Gelegenheit genutzt. Neben der Menschengruppe erinnert noch die Tomate an unser altes Logo. Dafür ist jetzt ein Smiley versteckt. Schon gefunden?

Vielleicht ist jemanden auch aufgefallen, dass der Hofbrief seit einigen Wochen mit einem Namen weniger endet. Thomas hat leider seinen Posten im Vereinsvorstand niedergelegt. Auch unsere Facebook-Fee Michaela und das Finanzgenie Eike werden die Aufgaben, mit denen sie bisher den Verein unterstützt haben, aus persönlichen Gründen nicht mehr wahrnehmen. Zum einen werden uns die Drei als Menschen fehlen. Über die letzten Monate haben wir viel zusammen erlebt und die Grundsteine für die Solawi gelegt. Zum anderen fehlt es nun an Manpower, Verbesserungen zu realisieren.
Die Palette reicht von wenig zeitintensiven Aufgaben über einmalige Projekte bis zu kreativen Tätigkeiten, von Urlaubsvertretung für Facebook- und Internetseite, Beträgen für den Hofbrief, Planung einer Komposttoilette oder Betreuung von Informationsständen bei Veranstaltungen. Neben den Arbeiten auf dem Acker gibt es also noch viele andere Betätigungsfelder. Wenn ihr euch vorstellen könnt mitzutun, kommt beim Arbeitseinsatz am 24. oder während der nächsten Sitzung am 27. in der Stockumer Schule auf uns zu oder ruft an oder mailt…

Für den Arbeitseinsatz “Bodenanker für Folientunnel” am kommenden Samstag sieht die Wettervorhersage bislang gut aus. Es ist aber nun mal erst Dienstag. Am Freitag gibt es nochmal eine Nachricht, ob die Prognose gehalten hat :o)

16. Februar – Was gibt’s Neues im neuen Wirtschaftsjahr?

Liebe Solawi-Pioniere,

wie bei jeder Veranstaltung findet sich ein Grüppchen vor Beginn am verabredeten Ort ein und bereitet den Raum vor. Jedes Mal ist die Anzahl der Sitzgelegenheiten ein beliebtes Diskussionsthema. “Brauchen wir noch mehr Stühle?” – “Quatsch, das ist doch jetzt schon zu viel.” – “Wir machen hier noch eine zweite Reihe, das reicht dann dicke.” – und schwupps stellt jemand ganz optimistisch eine dritte Reihe dazugestellt. So auch am vergangenen Mittwoch. Und wie jedes Mal ist es immer wieder eine Überraschung, dass die Stühle wirklich alle besetzt sind. So viele bekannte Gesichter und ein paar neue haben sich in der Stockumer Schule eingefunden, um zu hören, wie das vergangene Jahr gelaufen ist und wie es weiter geht. Wie versprochen, werden diejenigen, die nicht dabei sein konnten, hier auf dem laufenden gehalten:

Zum Wirtschaftsjahr 2017/2018: wir haben als Verein die Gemeinnützigkeit erhalten und trotz der hohen Anfangskosten durch die Neubeschaffung aller Geräte und des Folientunnels kostendeckend gewirtschaftet.

Änderungen zum Wirtschaftsjahr 2018/2019: wegen der Gemeinnützigkeit wurde die Beitragsordnung dahingehend geändert, dass alle Personen, die einen Ernteanteil zeichnen, auch Vereinsmitglied sind, solange sie Gemüse beziehen. Der Vereinsbeitrag erhöht die Kosten der Ernteanteile (75 bzw. 40 € pro Monat) nicht. Außerdem wurde für die Planungssicherheit eine Kündigungsfrist eingeführt. Wer nicht jeweils bis zum 30.11.2018 formlos per Mail oder Brief informiert, dass er seinen Ernteanteil nach dem 28.02.2019 nicht weiter beziehen möchte, bei dem verlängert sich der Antrag für das nächste Wirtschaftsjahr (also dann bis zum 29.02.2020). Wir und vor allem unsere Gärtner brauchen Planungssicherheit für das kommende Wirtschaftsjahr.

Soviel zum formellen Teil. Aus dem ersten Jahr haben wir gelernt, sodass es auch in der Umsetzung Neuigkeiten gibt:

Bekanntlich gab es auf dem Acker immer genug Arbeit und die Aufrufe zu den Arbeitseinsätzen waren oft sehr kurzfristig. Maik und seine neue Unterstützung werden die Pflanzen weiter voneinander entfernt setzten, damit der grobe Beikraut-Beseitigungsprozess mit eine Motorhacke durchgeführt werden kann.

Zusätzlich finden jeden 1. und 3. Samstag im Monat von April bis Oktober von 10 bis 12 Uhr Arbeitseinsätze statt. Hintergrund: Wenn wir unseren Folientunnel wieder aufgebaut haben, wird das Gärtnerjahr für Maik + x 2018 später enden und 2019 früher beginnen. Die Unmengen an Überstunden, die Maik und Helge im vergangenen Sommer angehäuft haben, hätten einer längeren Anbauphase mit Folientunnel diesen Winter im Wege gestanden. Immerhin muss trotz der kühleren Temperaturen im Folientunnel bewässert werden, etc. Deswegen halten wir die Arbeitseinsätze bei. Apropros Folientunnel: Am 24.02.2018 ab 10 Uhr werden die Verankerungen für die neuen Folientunnel gesetzt. Das Gestänge des Folientunnels konnte Michael reparieren, die Stangen haben jetzt aber zwei unterschiedliche Längen. Es wird also einen höheren und einen niedrigeren Tunnel von jeweils ca. 30 Metern Länge geben. Die beiden Tunnel werden wir so errichten, dass sie auch stehen bleiben können, wenn in 2019/2020 ca. 2/3 unseres Ackers für den Bau einer Pipeline benötigt wird. Christian Hülsermann steht im Kontakt mit der Firma, die die Pipeline baut und stellt uns frühzeitig für das Freilandgemüse eine andere Ackerfläche auf der gegenüberliegenden Seite des Rosenwegs zur Verfügung. Das wird aber nicht vor dem Wirtschaftsjahr 2019/20 passieren. Jetzt bleibt erstmal alles wie gewohnt.

Wie gewohnt steht die Wasserversorgung auf der Kippe. Unser Nachbar hat bereits angedeutet, dass er uns kein Wasser mehr zur Verfügung stellen möchte. Wenn er wirklich bei dieser Aussage bleibt, haben wir aber schon Plan B und C :o)

Neuigkeiten vom Tinthof gibt es natürlich auch – zum einen bietet der Tinthof Eier nur noch über die Hühneraktie an: http://www.tinthof.de/dateien/huehner.html.
U
nd wer sich den Tinthof mal genauer anschauen möchte, hat am 21.04.2018 ab 11 Uhr die Gelegenheit an einem geführten Rundgang teilzunehmen.
In Bezug auf die Solawi gibt es eine Überarbeitung des Kühlschrankkonzeptes im Verteilraum. Wer Produkte des Tinthofes erhalten möchte, kann diese vorab bestellen, am Abholtag steht dann eine Kiste mit den gewünschten Produkten im Kühlschrank bereit. Zum Ende eines Quartals schreibt Heike dann eine Rechnung über das ganze Quartal, sodass die direkte Barzahlung entfällt.

Puuuh, so viel zu tippen und zu lesen gab es schon lange nicht mehr. Jetzt bleibt nur noch auf den Antrag für Ernteanteile hinzuweisen; Link und PDF dürfen gerne an interessierte Personen weitergegeben werden :o)

Genießt das Wochenende und die Sonne, die hoffentlich beim Arbeitseinsatz am 24.02. genauso schön scheint.

Viele Grüße
Euer Vorstand
Nicole, Peter, Rainer und Noreen