4. Februar – Vorbereitungen für das neue Wirtschaftsjahr 2018/19

Liebe Solawi-Pioniere,

die Vorbereitung für den 14. Februar laufen. Wer zwischenzeitlich mal im Tinthof-Hofladen war, wird das Plakat gesehen haben.

Wir treffen uns am Mittwoch, den 14. Februar um 19 Uhr in der Stockumer Schule, Schafstege 41 in Voerde.

Eingeladen sind alle Solawistas des ersten, aber auch Interessent*innen für das kommende Wirtschaftsjahr. Nach einem kurzen Resümee des vergangenen Jahres werden ein paar Formalien, Maiks Pflanzplanung sowie ein Ausblick auf das kommende Jahr vorgestellt. Obwohl Interessent*innen natürlich willkommen sind, soll es aber keine ausdrückliche Infoveranstaltung werden, um das Konzept ‘Solidarische Landwirtschaft’ vorzustellen. Aber der Vorstand ist nach der Veranstaltung noch ansprechbar und kann dann hoffentlich alle noch offenen Fragen beantworten :o)

Ab diesem Tag können auch neue Anteile für das Wirtschaftsjahr 2018/19 gezeichnet werden! Bekanntlich endet ja das aktuelle Wirtschaftsjahr am 28. Februar. Wenn ihr im neuen Wirtschaftsjahr weiterhin dabei bleiben möchtet, muss ein neuer Antrag ausgefüllt werden.

18. November – aufgeräumter Acker und Gärtner im Winterschlaf

Am Niederrhein herrscht jetzt wieder vornehmlich das typische usselige Novemberwetter, die Temperaturen sind meist einstellig – und die erste Erntesaison unserer Solawi neigt sich dem Ende zu. Das Gemüse wächst nicht mehr so schnell, um jede Woche für alle einen vollen Erntekorb zusammenzustellen. Darum haben wir an diesem Wochenende die Ernte ausfallen lassen. Dafür werden unsere Gärtner am nächsten Wochenende aus dem Vollen schöpfen: neben Rote Bete und Rettich werden dann wohl auch Sellerie, Grünkohl, verschiedene Kräuter und (zugekaufte) Kartoffeln aufs Abholen warten.

Auf dem Acker steht auch noch einiges an Wintergemüse, der Brokkoli, Rosenkohl und auch der Lauch wachsen noch – und wenn es nicht einen fetten Kälteeinbruch gibt, ist auch für den Dezember noch Gemüse zu ernten.

Das wird dann aber auch die letzte Ernte in diesem Jahr sein, die unsere Gärtner Helge und Maik zusammenstellen, bevor sie in den mehr als wohlverdienten Winterschlaf gehen! Der Acker ist aufgeräumt (Folientunnel …), Aufrufe zum Unkrautjäten gibt es in diesem Jahr auch keine mehr 😉

Im neuen Jahr, so spätestens ab Anfang Februar, werden für die Gärtner die Planungen und Vorbereitungen für das neue Wirtschaftsjahr beginnen, dann wird sicher wieder mehr als genug zu tun sein.

Für den erweiterten Vereinsvorstand ist leider kein Winterschlaf vorgesehen – wir setzen uns jetzt an die Organisation des Wirtschaftsjahrs 2018/2019, denn im Februar sollen ja die Anteile dafür gezeichnet werden. Wir hoffen natürlich, dass viele Pionier*Innen auch im nächsten Jahr dabei sein werden, aber sicher wird die eine oder der andere aus den unterschiedlichsten Grüpnden nicht mehr mitmachen. Also wird es ab dem Winter sicher wieder Infoveranstaltungen geben. Auch der Finanzplan für nächste Jahr will erstellt sein, die Organisation von Arbeitseinsätzen, Abholung, Depots usw. lässt sich immer optimieren, und und und …

Also auch den Winter über wird es immer mal wieder Neuigkeiten per Mail, Facebook oder auf unserer Homepage geben, aber vielleicht nicht mehr ganz so regelmäßig. Ich wünsche jedenfalls allen Solawistas, Vereinsmitgliedern und sonstigen Leser*Innen von “Neues vom Acker” eine schöne Vorweihnachtszeit.

 

 

1. November – Gemüsewünsche und viel Feedback

Heute gibt es mal wieder einen recht langen Beitrag mit den Ergebnissen der Gemüsewünsche und der Umfrage vom Erntedankfest. Zu allererst aber ein herzliches Danke schön an Claudia für die tolle Unterstützung bei der Ernte am vergangenen Freitag.

Und jetzt geht’s mit den Ergebnissen der Gemüsewünsche fürs nächste Jahr weiter. Vor einigen Wochen haben wir alle Solawistas ja gebeten, uns eure Wünsche mitzuteilen, damit diese in der Planung für das kommende Wirtschaftsjahr berücksichtigt werden können. Das kam dabei heraus:

generell: beim Anbau mehr auf alte Sorten achten

Mehr:
Bohnen – Stangenbohnen oder andere
die sehr leckeren Möhren
Erbsen
Paprika
Auberginen
Kartoffeln
Zwiebeln
Kräuter
Sellerie
Salatköpfe
andere Salatsorten wie Postelein
Feldsalat
Gurken/Salatgurken
Schwarzwurzeln
Blumenkohl
Brokkoli
Spinat
Endivien
Grünkohl

Weniger:
Rote Beete
Mangold
Rüben
Rotkohl
Sellerie
Chicorée

Außerdem haben wir endlich die Rückmeldungen vom Erntedankfest zusammengefasst. Die Rückmeldungen sind größtenteils positiv und einzelne heben sich teilweise gegenseitig auf wie der Wunsch nach mehr und nach weniger Mangold :o) Wir nehmen natürlich alle eure Anmerkungen auf und werden daraus Verbesserungen entwickeln.

Als ungut wurde vermerkt, dass man immer mit seinem schlechten Gewissen kämpfen müsse, weil man keine Zeit habe, zum Jäten zu kommen! Und manchmal käme schon Neid auf, dass die ½ Anteile nicht immer so tolle Gemüse hatten wie die ganzen. Und natürlich, dass man nun den Folientunnel wieder aufbauen müsse.

Anmerkung vom Vorstand: Ein schlechtes Gewissen braucht man nicht haben. Auf der Mitgliederversammlung wurde das Thema ja bereits diskutiert. Lösungsvorschläge sind in Arbeit :o)
Wenn die ganzen Anteile andere Gemüsesorten bekommen, die die halben (noch) nicht bekommen, liegt es daran, dass z. B. nicht der ganze Porree gleichmäßig reif geworden ist. Ein, zwei Wochen später stand dann genug Lauch für alle bereit.
Ja, der Folientunnel :´( aaaaber Michael konnte alle verbogenen Stangen reparieren, sodass wir im kommenden Jahr dann zwar einen etwas kürzeren, aber wieder funktionsfähigen Tunnel haben werden :o) Das Gestänge soll im Übrigen noch vor dem Winter wieder aufgebaut werden – wir halten euch auf dem Laufenden, wann da mit einem Arbeitseinsatz zu rechnen ist.

Bei den Verbesserungsvorschlägen wurde vermerkt, dass die Arbeitseinsätze ein wenig früher angekündigt werden sollten, wenn es irgend möglich ist.
Bevor dann zum Winter umgepflügt wird, könnten die Solawistas zur Nachernte einladen.
Ansonsten kamen einige Vorschläge/Wünsche zur Orga: Abholung verbessern, Fahrgemeinschaften z. Acker/Abholungen bilden, eine Doodle Alternative und Namensaufkleber für die Vornamen beim nächsten Solawi-Fest.
Und ein Wunsch für die weitere Zukunft: wenn wir irgendwann genug Arbeitskraft übrig haben, adoptieren wir noch eine Streuobstwiese.

Anmerkung vom Vorstand: Die Arbeitseinsätze frühzeitig anzukündigen wurde auch in persönlichen Gesprächen erwähnt. In unserem aktuellen Lehrjahr war es wirklich in den meisten Fällen sehr kurzfristig. Für das kommende Jahr nehmen wir das in unsere Planung mit auf. Wir haben ja auch gelernt, dass es immer etwas zu tun gibt :o)
Alternativen zu den Doodle-Umfragen werden auch erarbeitet und die Nachernte läuft.

Aber das positive Feedback überwog deutlich. Hier die Zusammenfassung in drei Zitaten:
“Grundsätzlich finde ich die SoLaWi klasse, komme super mit unserem Depot klar und auch die Hofbriefe sowie die sonstige Organisation klappt super! Dafür vielen Dank an den Vorstand für euer Engagement!”
“Der gute Geist von Demeter ist spürbar!!”
“Das Beste: Mutig sein, ins kalte Wasser springen und schwimmen!”

Generell beschäftigten sich die “Gut”-Rückmeldungen mit
– Vielfalt und Qualität des Gemüses
– Möglichkeit und “sanftem Zwang”, endlich mal wieder was anderes zu kochen
– den Hofbriefen und der Erweiterung der Rezeptesammlung durch die Hofbriefe. (Alle diese Rezepte wurden dann natürlich auch auf die Internetseite solawi-niederrhein.de/rezepte gestellt.)
– nette Gärtner und viele nette Menschen kennenlernen zu können

3. Oktober – Erntedankfest

Vielen Dank für das wunderbare Erntedankfest! Es war ein wirklich schöner Tag auf dem Tinthof. Es wurde zusammen geschnibbelt, gefuttert, geschnackt, am Feuer gesessen, Stockbrot zubereitet, Seifenblasen gepustet und vieles mehr. Zusätzlich hat das Wetter mitgespielt! Danke an alle, die dabei waren und den Tag mitgestaltet haben. Das Buffet der mitgebrachten Speisen war superlecker und für jeden Geschmack war was dabei. Auf den Pinnwänden, die für Lob und Kritik bereitstanden, wurde der Wunsch geäußert, dass die Rezepte im Hofbrief bereitgestellt werden. Wer seine Rezepte teilen möchte, kann diese gerne an verein@solawi-niederrhein.de schreiben. Dann stellen wir sie gerne zur Verfügung. Alle Rezepte, die bisher in den Hofbriefen verschickt wurden, hat Regina übrigens auf unserer Website zusammengetragen.

Ihr könnt euch vorstellen, dass die Pinnwände natürlich nicht nur für diesen einen Wunsch genutzt wurden. Wir werden die Kommentare aufbereiten und euch in der nächsten Woche mit Stellungnahmen zu den verschiedenen Punkten zur Verfügung stellen. Soviel vorab: es gibt wesentlich mehr Lob als Kritik 😀

Heute das Erntedankfest und gestern ein Live-Auftritt im WDR mit einem kurzfristig angefragten Radio-Interview für WDR 4 und dazu eine gesperrten Bahnlinie zwischen Wesel und Duisburg wegen Kabeldiebstahl. Was ein aufregendes Wochenende für Ulli und Peter! Trotz aller Widrigkeiten hat Peter souverän vor der Kamera gestanden. Das Interview ist in der Mediathek des WDR zu finden.

Und zum Schluss: Am kommenden Dienstag, dem 10.10, trifft sich der erweiterte Vorstand wieder im Rheinberger Rathaus. Alle sind ab 18:30 Uhr herzlich willkommen.

29. August – heute mal ganz kurz

Der Sommer zeigt sich an den letzten Ferientagen nochmal von seiner sonnigen Seite. Das Gemüse wächst ordentlich. Besonders die Tomaten freuen sich über die Sonne. Tja, und sonst gibt es diese Woche nichts berichten. Deswegen bleibt der Hofbrief kurz :o)

11. Juli 2017 – ein Abend in der Stockumer Schule

Was ein Abend in der Stockumer Schule. Mannomann, sind wir als Vorstand erleichtert, dass ihr im Großen und Ganzen zufrieden mit der Solawi, dem Verein, der Ernte und der Organisation seid.

Eine Zusammenfassung des Abends und der Diskussionen:
Zum Auftakt haben die Vereinsmitglieder über eine Satzungsänderung abgestimmt. § 11 unserer Vereinssatzung stand der Gemeinnützigkeit im Wege. Dieser Paragraph lautete bisher “Über die Auflösung des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung. Wird der Verein aufgelöst, wird das Vereinsvermögen einem gemeinnützigen Zweck übertragen.” Damit wir die Gemeinnützigkeit erhalten, müssen wir laut Finanzamt aber eine konkrete Organisation bzw. Verein benennen. Der geänderte Text lautet nun “Über die Auflösung des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung. Wird der Verein aufgelöst, geht das Vereinsvermögen an den: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V. Kreisgruppe Wesel Naturschutzzentrum Freybergweg 9 in 46483 Wesel.”. Diese Änderung wurde einstimmig angenommen!

Kaum war die Abstimmung beendet, trudelten auch schon die ersten Anteilseigner*innen zur Vollversammlung ein. Mit ca. 50 Personen kamen sogar mehr als erwartet, so dass noch Stühle zugestellt werden mussten.

Nach einer kurzten Begrüßung durch Peter erläuterte erläuterte Nicole in lockerer Atmosphäre den ersten Tagesordnungspunkt “die ersten Monate unserer Solawi”: Die ersten Monate waren sehr arbeitsreich für den erweiterten Vereinsvorstand, da neben der Finanzplanung und der ganzen theoretischen Organisation auch so schnell wie möglich tatsächlich Gemüse angebaut werden sollte. Wichtige Punkte waren dann auch die Anstellung der Gärtner, der Arbeitseinsatz Folientunnel, die erste Ernte im Mai, diverse Info-Veranstaltungen und die Bildung von Depot-Gruppen.

eine Ackerreihe ohne genügend Jäten

Danach schilderte Helge die ersten Monate aus Sicht der Gärtner:
März – Beginn des Arbeitsverhältnisses bei unserer Solawi, die Pflanzplanung wurde erstellt, das erste Saatgut eingebracht und natürlich der erste Arbeitseinsatz zum Aufbau des Folientunnels durchgeführt.
April – Die Jungpflanzenbestellung bei unserem ersten Lieferanten war etwas problematisch. Üblicherweise werden Jungpflanzen im Winter bestellt und bedarfsgerecht gezogen. Nun haben wir erst im März mit den Arbeiten angefangen und die Bestellung wurde dann nicht/konnte nicht mehr so umgesetzt werden wie von uns gewünscht. Die geforderten Kohlrabi-Pflänzchen entpuppten sich dann mal als Blumenkohl, mal als Brokkoli, glücklicherweise häufig aber dann doch als Kohlrabi. Außerdem wurde im April der Verteilraum eingerichtet.
Mai – Im Mai wurden weitere Jungpflanzen bei einem anderen Lieferanten namens Wunderlich aus Kalkar bestellt. Nicht nur die Qualität sondern auch die Beratung bzw. der Verkauf waren hier besser. Bei Wunderlich erhält man keine Wundertüte. Schon im Mai  wurde der Niederschlag vermisst und zu den ersten Jäte-Aktionen aufgerufen.
Juni – Etwa 80 verschiedene Tomatensorten haben wir von einem nebenberuflichen Pflanzenzüchter erhalten. Die Probleme mit der Wasserversorgung eskalierten und wurden doch gelöst. Nachdem unser Nachbar bei über 30°C kurzerhand das Wasser rationiert und uns nach zwei Stunden den Hahn zugedreht hatte, haben wir doch eine Einigung mit ihm gefunden. Die zwangsweise Trockenperiode konnten wir dank des unermüdlichen  und uns grandios unterstützenden Christian Hülsermann vom Tinthof mit seinem Tankwagen überbrücken. Außerdem wurde die zweite Hälfte des Ackers bepflanzt. Hier hat uns die großartige Judith Eis (auch eine Nachbarin) mit ihrem Trecker ausgeholfen.
Zum Schluß seines Rückblicks wies Helge nochmal darauf hin, wie notwendig in der nächsten Zeit eine Unterstützung der Anteilszeichner*innen ist (Stichwort Jäten).

Peter hat den Vortrag mit einer Rede über die Vielfalt der Lebewesen auf unserem Acker beendet. Mit Ausnahme des Erdflohs freut sich Peter über ziemlich alles, was zwischen den Pflanzen lebt.

Eike hatte dann die ehrenvolle Aufgabe, die finanzielle Situation vorzutragen:
Von 80 möglichen Ernteanteilen waren zum Zeitpunkt des Vortrags 62,5 (im weiteren Verlauf des Abends 63,5) Ernteanteile vergeben. Aufgeteilt sind diese auf 41 volle und 43 halbe Anteile. Zusammen mit den Jahresbeiträgen der 32 Vereinsmitglieder nehmen wir monatlich 4.891 € ein. Davon werden jeden Monat 3.310 € für die Gehälter (inkl. Sozialabgaben) und 60 € Miete für die Wasserpumpe und den Geräteraum gezahlt. Dazu kommt die einmalige, bereits geleistete Zahlung für den Folientunnel von 5.004 € sowie Aufwendungen für Demeter-Saatgut, Werkzeug, Steuerberater, Notar, etc. Gemäß unseren bisher getätigten Ausgaben und unserer weiteren Planung für das laufende Wirtschaftsjahr ist abzusehen, dass der jetzige Stand der vergebenen Anteile die Kosten gerade so eben deckt, wir aber keinen Puffer für unvorhergesehene Ereignisse haben (Worst-Case wäre die Beschädigung der Plane des Tunnels durch Hagel oder einen Sturm – eine neue Folie kostet 1.200 €). Es darf also weiterhin gerne Werbung gemacht werden ;o)

Beim Tagesordnungpunkt “Selbstverständis der Solawi” wurde lebhaft über mögliche Unterstützung für unsere Gärtner Maik und Helge diskutiert. Wie in den letzten Wochen oft geschrieben, muß das Unkraut bekämpft werden. Die Termine zum gemeinsamen Unkraut jäten wurden aber eher mäßig besucht. Überlegungen für das Wirtschaftsjahr 2018/2019 sind verpflichtende Arbeitsstunden oder eine zusätzliche 450 €-
Kraft durch entsprechend erhöhte Beiträge. Das zu entscheiden, hätte aber den Rahmen der Versammlung gesprengt und uns diese Saison nicht weitergebracht. Deshalb werden wir dieses Jahr weiterhin auf freiwillige Mitarbeit setzen.

Da es in einer großen Gruppe viel mehr Spaß macht, diese unliebsame Arbeit zu erledigen, findet am 22.07.2017 ab 10 Uhr der Arbeitseinsatz “Mehr Mitarbeit, mehr Ernte” statt. Kommt vorbei, bringt Gartenwerkzeug mit (falls vorhanden) und bei hoffentlich trockenem Wetter wird gemeinsam gehackt. Wer sich zutraut, diese Arbeit alleine durchzuführen, darf sich natürlich auch außerhalb der bekannten Jäte-Termine austoben.

Zur Organisation der Abholtage gab es ebenfalls Gesprächsbedarf. Viele Abholer*innen können sich aus unterschiedlichen Gründen nicht auf einen Tag festlegen. Derzeit gibt es daher jede Woche eine Doodle-Abfrage. Dabei gibt es zwei Probleme: 1. gibt es immer wieder Personen, die sich vergessen einzutragen, und 2. bedarf es eines gewissen Zeitaufwands, die Doodle-Liste so aufzubereiten, dass die Gärtner wissen, wie viele Anteile Freitag bzw. Samstag abgeholt werden. Bisher wurde der erste Zwischenstand Donnerstagnachmittag erfasst und Freitagfrüh bis 8 Uhr teilweise noch mehrmals angepasst.
Den Rückmeldungen war zu entnehmen, dass die Doodle-Liste recht einfach und schnell in der Handhabung ist. Um die Datenübertragung von Doodle zum Gärtner zu vereinfachen, gibt es die Doodle-Liste jetzt immer für mindestens einen Monat mit der Bitte, den gewünschten Tag bis spätestens Donnerstag der jeweiligen Woche 12 Uhr vorzunehmen. Solltet ihr verhindert sein und keine (Urlaubs-)Vertretung haben, die eure Ernte übernehmen möchte, lasst die Woche frei und trag in den Kommentaren ein, dass ihr in der Woche XY nicht abholt.

Sollte jemand eine einfache und praktische EDV-Lösung kennen sein, wie die Abhol-Orga zeitsparend und geschickter gelöst werden kann – immer her damit! Dafür wären wir sehr dankbar.

Wir freuen uns, dass so viele bei der Versammlung waren und konstruktive Vorschläge gemacht haben.

Euer Vorstand
Nicole, Peter, Thomas, Rainer und Noreen

24. Mai 2017 – die Gänse mögen den Niederrhein

Die Sonne lacht und ein langes Wochenende steht bevor. Die Gänse mögen den Niederrhein … und leider auch unser Gemüse. Sie haben bei unserem Freilandgemüse ordentlich zugeschlagen. Ein kleiner bunter Drache hält sie nun erfolgreich fern. Das, was die Wildgänse weggeknabbert haben, wird neu gepflanzt. Da der Frühling so trocken und kalt war, waren die Pflanzen nicht so weit entwickelt, wie es bei besserem Wetter hätte sein können, und der Schaden hält sich für uns in Grenzen. Trotzdem wirft uns das in der Ernte zurück.

Leider konnte nicht jeder, der gerne mithelfen wollte, den Freitagnachmittag auf dem Acker verbringen. Deswegen wird es praktische “Einweisungen” geben für diejenigen, die sich gerne mit freier Zeiteinteilung um unser Gemüse kümmern möchten. Maik und Helge nennen uns für den nächsten Hofbrief zwei bis drei arbeitnehmerfreundliche Termine, bei denen sie euch auf dem Acker zeigen können, wie ihr Möhren von Kamille unterscheidet ;o)

6. Mai 2017 – unser neuer Abholraum und Radieschenrezepte

Wer gestern und heute seinen Ernteanteil abgeholt hat, konnte übrigens unseren Abholraum kennenlernen. Christian und Heike stellen uns einen Raum zur Verfügung (danke!!!), den die HandwerkerInnen aus der Hof AG nach und nach herrichten werden. Der neue Abholraum befindet sich nicht direkt auf dem Tinthof: Von Spellen-“Innenstadt” kommend ca. 10m nach der bekannten Einfahrt zum Tinthof links rein. Haltet die Augen nach unserem Solawi-Logo offen :o) Für die Zukunft ist geplant, diesen Schuppen mit einem Zahlenschloss zu sichern, sodass wir den Abholzeitraum ausweiten können. Übrigens: wir brauchen noch eine größere Waage (so ab 2kg aufwärts mit 1-2 Nachkommastellen) und eine Tafel, auf der die Einheiten pro Anteil aufgeschrieben werden kann. Wer so etwas beisteuern kann, bitte beim Verein melden.

Sollte euch das Rezept für die Radieschensuppe nicht angesprochen haben: Andrea hat noch etwas für die Nudel-Fans gefunden. Das Rezept für Radieschenblätter-Pesto findet ihr hier. Vielen Dank dafür. Es hört sich sehr lecker an. Es ist die Idee entstanden, auf unserer Homepage Rezepte zu sammeln. Gibt es Hobbyköchinnen und -köche unter uns, die bereits mit eher unbekannten Zutaten wie z. B. Blutampfer und Schwarzwurzel vertraut sind und ihre Rezepte teilen würden?

Falls ihr lieber an der frischen Luft seid: für die nächsten Wochenenden benötigen wir Hilfe beim Transport der Ernte vom Acker zum Verteilraum und beim Verteilen. Zumindest in den ersten 5 bis 6 Wochen, bis sich alles eingespielt hat, wäre es schön, wenn ein/e AnsprechpartnerIn vor Ort wäre. Zeitlich können das unsere Gärtner Maik und Helge nicht mehr leisten. Auch hier gilt: bitte beim Verein melden.

10. April 2017 – Salate, Kräuter, Kohl und Blutampfer

Die Gärtner haben mächtig zu tun. Salate, Kräuter, Kohl und Blutampfer sind gepflanzt. In 3-5 Wochen sind bereits Radieschen und Rucola erntereif.  Noch sehen die Pflänzchen ja recht klein aus, aber sie sind ja auch gerade erst ein paar Tage im Boden. Außerdem sind acht verschiedene Tomatensorten sowie Auberginen bestellt und können dann voraussichtlich ab Juni geerntet werden.

1. April 2017 – wuseliger Tag im Waldorfkindergarten

Peter und Noreen hatte heute einen wuseligen Tag mit vielen kleinen und großen Gesprächspartnern. Der Waldorfkindergarten Dinslaken hat zum Osterbasar geladen und wir als Solawi durften uns dort vorstellen. Viele Flyer wurden verteilt und das Prinzip solidarische Landwirtschaft erklärt. Bei dem ein oder anderen Stück Kuchen konnte man es sich gut gehen lassen.

Wir bedanken uns bei der Leitung des Kindergartens für die tolle Organisation, die nette Bewirtschaftung und die Möglichkeit uns dort zu präsentieren.

Morgen geht es auf dem Frühlingmarkt in Wesel weiter.