KW 28 – RegenRegenRegen

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 Diese Woche ist auch auf unserem Acker eine ganze Menge Regen runtergekommen – aber zum Glück haben wir keine Ernteschäden zu beklagen. Der Boden ist allerdings sehr nass – und Wärme+Wasser heißt natürlich auch, dass außer dem Gemüse auch das Beikraut wächst.

Diese Woche wurde hauptsächlich in  den Folientunneln und im Gewächshaus gearbeitet. Salat (Lollo Rosso, Lollo Bionda), rote Bete und Winterzwiebeln wurden ausgesät; die
Saaten für den Herbst/die 2. Jahreshälfte sind bestellt: Spitz-, Weiß- und Blumenkohl, Wirsing, Eisberg- und Romanasalat.

Die Paprika im Folientunnel tragen die ersten Früchte und müssen jetzt bald gestützt werden, damit sie nicht umkippen.
An den Tomatenpflanzen sind schon viele viele Früchte, die müssen jetzt aber noch Farbe bekommen. Wärme und Sonne wären jetzt fein.

Am Donnerstag war es zum Glück trocken, das hilft sehr bei der Ernte. Diese Woche wurden 150 Zucchini, 93 kg Kohlrabi,60 kg rote Bete und 250 Fenchel geerntet., dazu kommen 40 Auberginen, 110 Gurken, 150 Bund Zwiebeln und Kräutersträuße aus Schnittlauch, Basikikum, Minze und Bohnenkraut.

 

KW 27 – Es ist ein Trecker! Und ein paar Infos zu Dicken Bohnen

Und wieder ein neuer Wochenrückblick

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Diesmal mit dem Vorher-Nachher-Effekt bei den Zwiebelgewächsen, einem neuen Freischneider, einem Zaun um einen Teil des Ackers, den ersten erblühten Sonnenblumen.

Und alle haben Spaß mit dem neuen Trecker. Und mit dem Anhänger, mit dem nun die Ernte nach vorn zum Abholraum gefahren werden kann. Dadurch werden mindestens 3 Stunden Arbeit gespart. Und natürlich Muskelkraft. 150 Spitzkohl = 150 kg, plus Gurken plus Frühlingszwiebeln, plus Fenchel, plus Zucchini plus Ben und Karsten – alles auf dem Anhänger 🙂

In der Ernte vergangenges Wochenende gab’s ja auch Dicke Bohnen – hier ein paar Infos:

Die Ackerbohne (auch Puffbohne, Feldbohne, Saubohne, Schweinsbohne, Pferdebohne, Fababohne, Faberbohne, Favabohne, Viehbohne und Dicke Bohne genannt) ist eine Pflanzenart in der Unterfamilie Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler. Sie gehört zur Gattung der Wicken – im Gegensatz zur “neuweltlichen” Gartenbohne, die der Gattung Phaseolus angehört. Die Ackerbohne wurde durch den Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V. (VEN) zum Gemüse des Jahres 1998/1999 gewählt.

Die Dicke Bohne steht schon sehr sehr lange auf dem menschlichen Speiseplan. Frühe Formen waren aber gar nicht sehr dick. Die ältesten Samen wurden in archäologischen Ausgrabungen in einer Steinzeitsiedlung in Israel gefunden, die irgendwo zwischen 6.800 v. Chr. und 6.000 v. Chr. datiert ist. Man weiß aber nicht, ob es sich um gesammelte Wildsamen oder angebaute Bohnen handelt. Seit dem 3. vorchristlichen Jahrtausend findet sich die Dicke Bohne in vielen Ausgrabungen im Mittelmeerraum.

Seitdem hat sie sich bis nach Mitteleuropa ausgebreitet. In den ersten Jahrhunderten n. Chr. entwickelte sich ein Anbauschwerpunkt an der Nordseeküste, weil sie als einzige Hülsenfrucht auf salzigen Böden in Küstennähe gedeiht. Im Mittelalter war sie, meist nur „bone“ genannt, eines der wichtigsten Nahrungsmittel, auch bedingt durch die hohen Erträge. In dieser Zeit tauchten erstmals die großen Samen auf, die heute verbreitet sind. Seit dem 17. Jahrhundert ging der Anbau in Europa jedoch zurück, da die aus Amerika eingeführte Gartenbohne und die Feuerbohne bevorzugt wurden.

Die Ackerbohne wird heute hauptsächlich als Viehfutter genutzt, taucht aber inzwischen auch wieder häufiger auf unserem Speiseplan auf. Zur Verfütterung ans Vieh werden sowohl die Samen als auch der komplette Hülse genutzt; für den menschlichen Genuss wird die Hülse meist nur bei sehr jung geernteten Bohnen verwendet. Die Samen können sowohl frisch als auch getrocknet verwendet werden; getrocknet sind sie ohne weitere Konservierung lange lagerfähig.

Im Mittelmeerraum ist die Ackerbohne eine Delikatesse, so zum Beispiel in Spanien geröstet (als Habas Tostadas) oder in dem italienischen Salat Vignarola. Im arabischen Raum werden unter anderem Falafeln und Ful aus Ackerbohnen zubereitet.

Ackerbohnen besitzen einen hohen Gehalt an Kohlenhydraten, hochwertigem Eiweiß (100 Gramm enthalten durchschnittlich elf Gramm Eiweiß), Calcium, Kalium, Phosphor, Eisen, Provitamin A und den Vitaminen B1, B2, B6 und C. Sie haben etwa 330 kcal/1381 kJ je 100 g.

Ackerbohnen können gedünstet, gekocht oder gebraten werden. Sie sollten der besseren Verdaulichkeit halber nur nach dem Erhitzen verzehrt werden. Im Gegensatz zu Gartenbohnen sind sie roh aber nicht giftig. Zur Zubereitung pult man die Samen aus und wäscht sie in kaltem Wasser.

Tipp :
• Ackerbohnen sollten bei milder Hitze gegart werden, damit sie nicht platzen.
• Ausgepulte Bohnen sind im Kühlschrank nur kurz haltbar, mit der Hülse lassen sie sich einige Tage lang aufbewahren, sollten dann allerdings verarbeitet werden.

KW 25/26 – Erntesommer

Diesmal gibt’s ein richtig langes Video, gleich für 2 Wochen,denn auch Gärtner brauchen mal Urlaub 😉

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In der KW 25 wurden z. B. das 2. Mal Radieschen ausgesät (am Johannitag) und der nachgesäte Kohlrabi in den Saat-Multiplatten vereinzelt.

Mangold und Rote Bete brauchen auch nicht mehr allzulange, bis sie erntereif sind. Und die Blattläuse haben dieses Jahr die Dicken Bohnen verschont – das gibt eine richtig gute Ernte dieses Jahr 🙂

Nicht so toll: Das Franzosenkraut gewinnt 🙁 Das Wetter in der letzten Zeit begünstigt ja leider nicht nur unsere Kulturen, sondern auch das lästige Beikraut. Die Distelanzahl dieses Jahr ist zum Glück ziemlich zurückgegangen, aber das Franzosenkraut (externer Link zu Wikipedia) breitet sich dafür üppigst aus. Wie Ben im letzten Jahr in seinem Video zu den Superkräften der Wildkräuter schon gesagt hat: “Superkraft: breitflächige Aussaat. 1 blühendes Franzosenkraut = ca. 1 qm Aussaat.” Für den nächsten gemeinsamen Ackereinsatz am 10. Juli (wie immer ab 10 Uhr und ab Mittags dann mit veganer Feldküche)  ist die Arbeitsaufgabe also klar. Die veganane Feldküche der Solawi ist übrigens auch bei Facebook: https://www.facebook.com/Vegane-Feldküche-der-Solawi-Niederrhein-104160975240921 Und da findet ihr dann auch Rezeptideen zu denGemüsen aus der wöchentlichen Ernte.

Die Ernten werden nun wieder sehr viel
größer und reichhaltiger. Am 25.6. wurden z. B. 150 Brokkoli, 100 Spitzkohl, Frühlingszwiebeln, Salat, Zucchini, Gurke und Basilikum (Thai- und Genovese-) geerntet. Und am 2. Juli kamen dann auch noch Kohlrabi und die ersten Auberginen dazu.

Ben hat dann jetzt mal 1 Woche Urlaub vom Acker gemacht. Und hat so glatt das Eintreffen unseres Treckers verpasst. Denn – tadaaa – er ist da!

Ab jetzt kein Schieben der Ernte-Transportkarre mehr mit reiner Muskelkraft. Und den Gärtnern wird sicherlich dies&das&jenes einfallen, was sich mit Hilfe des Treckerchens viel leichter, schneller und rückenschonender erledigen lässt…

“Bis an Johannis wird gepflanzt –

– das Datum du dir merken kannst” …

… am 21.6. war Sommersondenwende und am Donnerstag dem 24. Juni ist Johannistag – für alle Gärtner:innen und Landwirt:innen eine bedeutsame Zeit. Johanni markiert im Jahresverlauf den Höhepunkt des Sommers, die Natur steht in voller Kraft und in Feld und Garten beginnt die Erntesaison jetzt so richtig. Zugleich bestimmt der Johannistag aber auch den Zeitpunkt, ab dem die Tage allmählich wieder kürzer werden und das Pflanzenwachstum abnimmt. Einige um Mitte Juni herum blühende oder reifende Pflanzen, z. B. das Johanniskraut und die Johannisbeere wurden nach diesem Tag benannt. Auch in der Heilkunde spielt der Johannistag eine wichtige Rolle: An ihm wurden von den “Johannisweiblein” die Heilpflanzen und Kräuter für die Hausapotheke gesammelt.

Der Johannistag am 24. Juni ist das traditionelle christliche Mitsommerfest. Gefeiert wurde früher damit die Geburt von Johannes dem Täufer, der im Christentum als letzter wichtiger Prophet vor Jesus Christus verehrt wird – und zwar genau sechs Monate vor Weihnachten.

Wie die Eisheiligen, Siebenschläfer oder die Schafskälte ist Johanni aber auch ein sogenannter Los-Tag im Bauernkalender, die anzeigen sollen, wie sich das Wetter in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt, denn für die Ernte ist gutes/passendes Wetter sehr wichtig. Für Johanni heißt es etwa: “Regnet’s am Johannistag, regnet es danach noch 14 Tag’.” Oder auch: “Bleibt es an Johanni trocken und warm, macht das den Bauern nicht arm.” Viele Futtergräser sind zu diesem Zeitpunkt bereits reif, die Heuernte findet statt. Wiesenblumen und Gräser können aussamen und die Jungen der Bodenbrüter sind nun flügge; Insekten und Spinnen hatten ebenfalls Zeit für ihre Vermehrung.

Eine weitere Regel erinnert daran, die Pflanzen für die Herbsternte rechtzeitig in die Erde zu bringen: “Bis an Johannis wird gepflanzt – das Datum du dir merken kannst”.
Für andere Pflanzen geht mit Johanni die Erntezeit zu Ende – auch heute noch traditionell für Rhabarber und Spargel – daher auch der Name “Spargel-Silvester” für den 24. Juni. Dann haben die Pflanzen bis zum Ende der Vegetationsphase im Herbst genügend Zeit, sich zu erholen und ausreichend Nährstoffe für den Austrieb im nächsten Frühjahr einzulagern. 
Die meisten Bäume und Sträucher haben zum Johannistag den ersten Jahrestrieb abgeschlossen und treiben jetzt zum zweiten Mal mit frischen Blättern und Trieben aus. Die eine oder der andere kennt vielleicht den Begriff “Johannistrieb”.

Und es gibt natürlich jede Menge Sprüche und Bauernregeln rund um diesen Tag:

  • “Bis an Johannis wird gepflanzt – das Datum du dir merken kannst.”
  • “Vor Johanni bitt um Regen, hernach kommt er ungelegen.”
  • “Wenn bis Johanni kein Regen fällt, ist’s um den Rebstock gut bestellt.”
  • “Regnets am Johannitag, regnet es noch viele Tag.”
  • “An Sankt Johanni Abend, senk die Zwiebel in ein kühles Beet.”
  • “Bienen, die vor Johanni schwärmen, tun des Imkers Herz erwärmen.”
  • “Bringt Johanni Sommerhitze, ist es Korn und Runkeln nütze.”
  • “Wenn Johannes ist geboren, gehen die langen Tag’ verloren, denn ab der Zeit von St. Johann, da läuft die Sonn’ winteran”
  • “Bis Johanni nicht vergessen: Sieben Wochen Spargel essen.”
  • “Bleibt es an Johanni trocken und warm, macht das den Bauern nicht arm.”

KW 24 – Es ist heiß!

Auf dem Acker und in den Folientunnels wird trotz der Hitze fleißig gearbeitet. Die Tomaten müssen hochgebunden und ausgegeizt werden, das Beikraut wächst mindestens genauso gut wie unsere Kulturen – und am Freitag muss dann ja auch noch geerntet werden:

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Am kommenden Samstag findet der nächste Ackereinsatz statt, wie immer ab 10 Uhr. Und im Anschluss die vegane Feldküche – wie immer für alle Interessierten und Neugierigen offen. Und es gibt bestimmt noch jede Menge reife Erdbeeren zum Selberpflücken.

Diese Woche klappt es noch nicht, aber nächste Woche kommt dann auch endlich unser Trecker mit Anhänger – genau zur richtigen Zeit, denn ab jetzt geht’s in die Vollen mit der Ernte.

KW 23 – Salat, Salat, Salat …

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Wildkraut, Wildkraut, Wildkraut – das ist jetzt die Hauptarbeit auf dem Acker. Alles wächst gut, an den Tomaten sind schon die ersten Blüten und sie müssen auch so langsam angebunden werden. Auch an den Auberginen, Gurken und Zucchini gibt’s die ersten Blüten.

 

 

 

 

Im Folientunnel kann man momentan nur noch morgens arbeiten, ab 10 Uhr wird es darin inzwischen unerträglich heiß. Aber auch auf dem Acker ist die Arbeit recht schweißtreibend.

Im Gewächshaus wird die nächste Salat-Aussaat vorbereitet – damit wir in ein paar Wochen nicht in ein “Salatloch” fallen. 10 Paletten = 550 ausgesäte Pflanzen = 550 Salatköpfe = 3 Wochen Salat für alle = 100 qm Fläche auf dem Acker.

Der Ackereinsatz am vergangenen Samstag war wieder richtig klasse: viele helfende Hände und das Beikraut hat keine Chance 😉 Außerdem haben wir begonnen, die Tomaten auszugeizen* und hochzubinden. Und es liegt eine neue Folie auf dem Sonnendach-Gestell am Bauwagen, für Schatten ist also auch gesorgt.

Am Samstag fand auch unsere erste Vegane Feldküche statt. Auch wenn es noch kein richtiges Kochen war, und erstmal auf Salatsaucen und Dips zu mitgebrachtem Brot hinauslief. Die vegane Feldküche findet aber auf jeden Fall ab jetzt immer im Anschluss an den Ackereinsatz statt. Außerdem gibt’s ganz frisch eine eigene Facebookgruppe, auf der auch alle Rezepte zu finden sind, z. B: die leckeren Dips von Samstag: https://www.facebook.com/Vegane-Feldküche-der-Solawi-Niederrhein-104160975240921


*Tomaten ausgeizen: wieder mal ein bisschen “Gärtnerlatein” 🙂
Unter “ausgeizen” versteht der/die Gärtner:in das Ausbrechen von jungen Trieben, die in den Blattachseln der Tomatenpflanze wachsen. Das Wie & Warum ist vielleicht für alle diejenigen unter euch interessant, die ein oder mehrere Tomatenpflanzen mitgenommen, aber noch wenig Erfahrung damit haben.

Warum macht man das überhaupt? Um das teils sehr heftige Wachstum unter Kontrolle zu bekommen 😉 Dadurch werden die Triebe und Fruchtansätze reduziert. Weil sich nämlich die sogenannten Geiztriebe später entwickeln als der Haupttrieb, dabei aber mehr Blattmasse und weniger Blüten bilden, tragen sie auch kleinere Früchte – sie “geizen” also mit ihren Erträgen. Ohne Ausgeizen werden diese Seitentriebe mit der Zeit immer länger und hängen unter dem Gewicht der Früchte stark herab. Außerdem entsteht dadurch viel zusätzliche Trieb- und Blattmasse, die wiederum dann die Pflegearbeiten und die Ernte erschwert.

Ist Ausgeizen überhaupt sinnvoll?  Eigentlich möchte ja jede:r eine möglichst große Tomatenernte. Die meisten (modernen) Tomatensorten entwickeln aber so viele Triebe und an denen eben auch Fruchtansätze, dass sie diese große Menge gar nicht versorgen können. Wenn man alle Triebe wachsen lässt, bilden sich zwar viele Früchte –  die bleiben aber höchstwahrscheinlich recht klein bzw. reifen gar nicht richtig aus. Das Ausgeizen fördert also das Wachstum großer, aromatischer Früchte – Qualität vor Quantität also.

Weitere Gründe für das Ausgeizen:
– Auslichten: Um gut auszureifen und das volle Aroma auszubilden, brauchen Tomaten viel Sonne. Wenn durch wuchernde Triebe ddas Blattwerk zu dicht ist, bekommen die Früchte nicht genug Sonne.
– Nach Regenfällen müssen die Blätter rasch abtrocknen können. Wenn die Blätter wegen mangelnder Durchlüftung lange feucht bleiben, kommt es leichter zu Pilzbefall (z. B. Braun- und Krautfäule).
– Handhabung: Besonders Tomaten im Topf sollten möglichst gerade, standfest und sicher wachsen und dafür regelmäßig aufgebunden werden. Das wird aber schwierig, wenn man alle Seitentriebe dranlässt und die Tomate dadurch in alle Richtungen wächst. Bei Windböen können schwere Triebe leicht abbrechen. 
– optimale Flächenausnutzung:  Ohne Seitentriebe, kommen Stabtomaten mit wenig Standfläche aus und können entsprechend dicht gepflanzt werden. Die Ernte fällt dann höher und qualitativ besser aus als bei Tomatenpflanzen mit mehr Platzbedarf durch Seitentriebe.

Nicht alle Tomatenarten und -sorten werden ausgegeizt. Busch- oder Balkontomaten dürfen mehrtriebig wachsen und wenn überhaupt nur ab und zu ausgegeizt. Sie bilden auch an den Seitentrieben qualitativ gute Früchte, außerdem sind sie von Natur aus schwachwüchsiger und kleinfrüchtiger.

 

 

KW 22 – Drei gute Nachrichten: Ernte, Hänger, Arbeitseinsatz

Ernte 4./5.6.21Nr. 1: ein bisschen Sonne, ein bisschen Wärme und voilá: Ernte! Die Gärtner meinen, es gibt diese Woche Salate, Pfefferminze und Jungpflanzen (welche genau, bleibt eine Überraschung;-). Und es sieht so aus, als ob der Acker jetzt auch wieder regelmäßig etwas rausrückt.

Das bringt uns gleich zu Nachricht Nr. 2: Unser Crowdfundig für den Trecker ist am Mittwoch, 2.6., ausgelaufen. Dank fast 200 Unterstützer*innen haben wir 6.080 € im Topf und können demnächst einen Mini-Traktor mit Zubehör und Anhänger auf den Acker schicken. Damit werden unsere Gärtner weniger Zeit mit dem Herumschleppen von Erntekisten zum Verteilraum verbringen und können sich statt dessen um den Acker mit allen Pflanzen darauf kümmern.

Alle Pflanzen? Ja, wir sprechen mal wieder vom Beikraut. Sicher unheimlich wichtig für ein intaktes Ökosystem, aber leider müssen wir das regelmäßig ein bisschen zurückdrängen, damit unser Gemüse gut gedeihen kann. So kommen wir zu Nachricht Nr. 3: Arbeitseinsatz am Samstag, den 12. Juni, wie immer ab 10 Uhr auf dem Acker. Denkt bitte ans korrekte Parken (nicht auf der Ackerstr.), Abstand halten und ggf. einen Mund-Nasen-Schutz, wenn es mal enger wird.

Und zum Schluss hier noch der aktuelle Wochenrückblick “Die Sonne ist da”:

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KW 21 – viel zu tun auf dem Acker und Warten auf die nächste Ernte

“Mai kühl und nass füllt dem Bauern Scheu’n und Fass” meinte bestimmt nicht nur meine Oma zu Mäkeleien am Frühlingswetter. Bestimmt ist so ein verregneter Mai mit moderaten Temperaturen super für die spätere Acker-Ausbeute, momentan allerdings wächst unser Salat viel zu langsam. Obwohl der Acker voller verschiedener Salatköpfe steht, sind die leider noch zu klein, um geerntet und verteilt zu werden ;-(

Schweren Herzens haben sich die Gärtner und die Leute vom Orgateam also darauf geeinigt, in dieser Woche keine Ernte auszuschütten. Hoffen wir also auf ein paar warme Tage, damit das Gemüse wächst. “Besser kein Salat als falscher Salat.” Dank an Sabine für die Anpassung des Christian-Lindner-Zitats!

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Die letzten Tage des Trecker-Crowdfundings sind angebrochen: noch 7 Tage gibt die Volksbank zu jeder Spende 10 € dazu, 5.930 € sind bereits im Topf. Wer es bislang also noch nicht geschafft hat zu spenden – letzte Chance unter https://volksbank-rhein-lippe.viele-schaffen-mehr.de/minitraktor-fuer-die-solawi

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Wer schauen möchte, was Abdul und Ben so auf dem Acker treiben, der YouTube-Wochenrückblick KW 20 heisst “Wasser marsch!”:

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KW 19 – Alles voll belegt

Pünktlich zum Wochenanfang kam die 2. Jungpflanzenlieferung:
Staudensellerie, Fenchel, Grünkohl, Weißkohl, Rotkohl, Rosenkohl, Blumenkohl …

Das kommt alles auf Acker 2 – und alles mit großem Pflanzabstand.
Und alles soll idealerweise bis Ende der Woche aufs Feld. Wie praktisch, dass am Samstag dann auch gleich der erste gemeinsame Ackereinsatz in diesem Jahr anstand.

Als erstes wurden in dieser Woche aber gut 200 Zucchinis  aus dem Gewächshaus aufs Feld verpflanzt. 1 Zucchini braucht ungefähr 1 qm Platz.

Am Freitag wurde die letzten Salate und Radieschen im Folientunnel geerntet, beim Ackereinsatz dann gejätet und ausgeräumt, so dass in der nächsten Woche die Tomaten in den einen, und Auberginen, Paprika und Gurken in den anderen Folientunnel einziehen können.

Außer Salat und Radieschen konnten dann noch überzählige 188 Tomaten- und 85 Zucchinipflanzen an die Solawistas verteilt werden.

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Der erste gemeinsame Ackereinsatz im neuen Wirtschaftsjahr …

… war ein voller Erfolg. Viele viele alte und neue Solawistas waren am Samstag ab 10 Uhr auf dem Acker. Nach einer kurzen Begrüßung durch Vorstandsmitglied Peter und Gärtner Ben gab es  – natürlich mit entsprechenden Abständen – die erste Ackerführung. Danach verteilten sich alle Anwesenden auf dem Acker und in den Folientunneln, um zu hacken, zu jäten und die letzten Jungpflanzen zu setzen. Das Wetter spielte auch mit, bis auf ein paar Tropfen blieb es trocken. Rundrum ein gelungener Vormittag 🙂

Hier ein paar Impressionen: