Hühnerprojekt auf dem Tinthof geht in die 2. Runde

Hühnerherde des TinthofsIm März 2018 werden wieder neue Hühner in den mobilen Hühnerstall einziehen. Dann dauert es ca. 4 Wochen bis die ersten Eier gelegt werden. Im April 2018 beginnt die “Ausschüttung” der Eier: Pro Woche werden die Eier bereitgestellt und können von den Hühneranteilsinhaber*Innen abgeholt werden.
Nun gibt es also wieder die Möglichkeit, Anteile an der Hühnerherde des Tinthofs zu zeichnen. Die Zeichnung der Anteile ist ab sofort möglich.

* einmal bezahlen und 17 Monate lang Eier abholen ( ca. 5 Eier/Woche)

* wissen, von wo die Eier kommen und wie die Tiere gehalten werden

* flexible Abholung von Freitag morgens bis Montags abends, die Eier können
nach Absprache auch im Solawi-Raum bereitgestellt werden

* Infos rund ums Huhn und Hühnerhaltung

Bei Interesse einfach per Telefon (02855 – 308489), E-Mail oder persönlich im Hofladen melden. Nähere Informationen auch auf der Homepage
Der nächste Infotermin ist am Samstag, dem 09.12.2017 um 11 Uhr. Treffpunkt: hinten bei den Hühnern 🙂

3. Oktober – Erntedankfest

Vielen Dank für das wunderbare Erntedankfest! Es war ein wirklich schöner Tag auf dem Tinthof. Es wurde zusammen geschnibbelt, gefuttert, geschnackt, am Feuer gesessen, Stockbrot zubereitet, Seifenblasen gepustet und vieles mehr. Zusätzlich hat das Wetter mitgespielt! Danke an alle, die dabei waren und den Tag mitgestaltet haben. Das Buffet der mitgebrachten Speisen war superlecker und für jeden Geschmack war was dabei. Auf den Pinnwänden, die für Lob und Kritik bereitstanden, wurde der Wunsch geäußert, dass die Rezepte im Hofbrief bereitgestellt werden. Wer seine Rezepte teilen möchte, kann diese gerne an verein@solawi-niederrhein.de schreiben. Dann stellen wir sie gerne zur Verfügung. Alle Rezepte, die bisher in den Hofbriefen verschickt wurden, hat Regina übrigens auf unserer Website zusammengetragen.

Ihr könnt euch vorstellen, dass die Pinnwände natürlich nicht nur für diesen einen Wunsch genutzt wurden. Wir werden die Kommentare aufbereiten und euch in der nächsten Woche mit Stellungnahmen zu den verschiedenen Punkten zur Verfügung stellen. Soviel vorab: es gibt wesentlich mehr Lob als Kritik 😀

Heute das Erntedankfest und gestern ein Live-Auftritt im WDR mit einem kurzfristig angefragten Radio-Interview für WDR 4 und dazu eine gesperrten Bahnlinie zwischen Wesel und Duisburg wegen Kabeldiebstahl. Was ein aufregendes Wochenende für Ulli und Peter! Trotz aller Widrigkeiten hat Peter souverän vor der Kamera gestanden. Das Interview ist in der Mediathek des WDR zu finden.

Und zum Schluss: Am kommenden Dienstag, dem 10.10, trifft sich der erweiterte Vorstand wieder im Rheinberger Rathaus. Alle sind ab 18:30 Uhr herzlich willkommen.

28. September – Neues vom Folientunnel und Erntedankfest

Der Folientunnel ist tot! Lang lebe der Folientunnel! Vergangenes Wochenende wurde der Folientunnel abgebaut, die verbogenen Teile aussortiert und ein Überblick über die unversehrten Teile geschaffen. Glücklicherweise sind mehr Gerüstteile heile geblieben, als es auf den ersten Blick aussah. Der Aufbau kann allerdings nicht gleich sofort wieder erfolgen. Wer sich an die diversen Arbeitseinsätze im Frühjahr erinnert: es ist nicht so einfach, wie man denkt und hängt von vielen Faktoren wie Wind und Temperatur ab. Wir werden einen sturmfesten Plan entwickeln, damit uns solch ein Fall beim nächsten Sturm nicht wieder erwischt.

Das heißt aber leider auch, dass wir die Erntesaison nicht durch einen kuschelig warmen Folientunnel verlängern können :o( Der geplante Arbeitseinsatz für Samstag findet dennoch ab 11 Uhr statt. Es gibt noch einiges im Bereich des Tunnels aufzuräumen und Unkraut ist auch reichlich vorhanden :o)

Sonntag waren Nicole, Ulli und Peter auf dem Alpener Streuobstwiesenfest. Die drei und eine Seifenblasenmaschine haben uns dort super vertreten und die Idee der solidarischen Landwirtschaft weiter bekannt gemacht. Am Montag, den 2. Oktober wird Peter uns wieder im WDR, diesmal live bei “Hier und Heute” präsentieren.

Nicht mehr lange, dann findet unser Erntedankfest statt. Am kommenden Dienstag, den 3. Oktober feiern wir ab 11 Uhr auf dem Tinthof. Bei trockenem Wetter vor, bei Regen in der Scheune von Christian und Heike direkt auf dem Hof, auf jeden Fall mit Seifenblasenmaschine.
Für diejenigen, die vorbeikommen: es werden Pfannen organisiert –  bringt also Messer, eine Schneidunterlage und wenn ihr noch etwas von eurem Ernteanteil übrig und/oder anderes habt, mit für die Schnibbelküche. In jedem Fall aber an eigenes Geschirr (Becher, Teller, Besteck) denken und mitbringen.

Der Stammtisch findet saisonbedingt nicht mehr auf dem Acker statt. Wir suchen derzeit noch einen geeigneten Raum in Spellen oder Voerde und werden euch auf dem laufenden halten, wo die nächsten Treffen stattfinden.

Wir hoffen, euch am Erntedankfest zu treffen.

6. September – und heute dafür ganz viele Neuigkeiten

Heute gibt es dafür ganz viele Neuigkeiten zu den unterschiedlichsten Themen. Zur besseren Übersicht gibt es deswegen mal Überschriften. Zum Glück lädt das Wetter geradezu zu einem gemütlichen Leseabend auf der Couch ein. Also Schuhe aus, Füße hoch und mit einen warmen Kakao in die Leseecke zurückgezogen:

Erntedankfest
Am Dienstag, den 03. Oktober 2017, von 11:00 bis ca. 16: 00 Uhr findet ein Erntedankfest auf dem Tinthof statt. Wir feiernam Tag der Deutschen Einheit ein gemeinsames Fest mit der Hofgemeinschaft Tinthof, den Hühneraktionär*innen und uns auf dem Tinthof. Wir möchten in gemütlicher Runde zusammen die Haupterntezeit 2017 ausklingen lassen, auf großer Pfanne mit gemeinsamer Schnippelküche Leckeres frisch zubereiten, vielleicht am offenen Kartoffelfeuer neue Kartoffeln vom Acker grillen, Stockbrot backen und bei weiteren Aktionen den Tag zusammen genießen. Wer hat und möchte, kann auch gern Musikinstrumente mitbringen, ein paar haben wir schon und so können wir eine kleine Jam-Session auf die Beine stellen.

Für Getränke (Wasser, Kaffee, Brause, Bier) aus lokalen Quellen wird gesorgt sein. Wir bitten aber alle, Geschirr, Besteck, Tassen – und Brettchen und Messer fürs Schnippeln – selbst mitzubringen (und wieder mitzunehmen), damit auf Einweggeschirr verzichtet werden kann.

Zum Essen wäre es sehr schön, wenn wir neben Schnippelküche und Stockbrot noch ein paar weitere Leckereien hätten. Würdet Ihr dazu Kuchen oder auch herzhafte Kleinigkeiten mitbringen? Perfekt! Es kann auch weiteres Gemüse aus dem eigenen Garten, Balkon, Herstellung … für die Schnippelküche mitgebracht werden.

Und klar: Bitte denkt an wetterfeste, hof- und ackergeeignete Kleidung. Schönes Wetter ist zwar bestellt, aber …

Trotz viel Eigenleistung auf allen Ebenen werden ein paar Kosten anfallen (Getränke, Gas, Toilettenwagen etc. pp.), die wir hoffentlich über Unkostenbeiträge zusammentragen können. Es werden also ein paar “Spenden-Schweine” herumstehen, die gerne mit einem beliebigen Betrag gefüttert werden dürfen.

Kartoffelernte
Am Samstag, 16.9.2017 ab 11 Uhr sollen Kartoffeln geerntet werden. Ein paar Meter bleiben stehen, die dann am Erntedankfest in Form einer kleinen Schatzsuche ausgegraben werden können. Zur Ernte am 16. September werden noch Helfer*innen benötigt. Wir treffen uns wie immer auf dem Acker.
Bitte entsprechende Kleidung und, falls vorhanden, Grabegabeln mitbringen.

Milchprodukte im Verteilraum
Aufmerksame Beobachter*innen werden den Kühlschrank im Verteilraum schon bemerkt haben. Dieser ist nun angeschlossen, so dass an den Abholtagen ab Freitag, 8. September darin Milchprodukte vom Tinthof zur Verfügung stehen. Wir beginnen testweise mit einem kleinen Angebot. Eine Preisliste hängt vor Ort aus, Bezahlung erfolgt in bar in die Kasse vor Ort. Joghurt, Quark und Buttermilch werden in Pfandbehältern angeboten. Milch kann wie gewohnt an der Tankstelle gezapft werden.
Über den Tinthof werden auch Vorbestellungen angenommen. Diese werden individuell vorbereitet und im Kühlschrank hinterlegt.

Dies ist ein Start und Versuch mit großem Vertrauensvorschuss des Tinthofs gegenüber uns allen – Lasst uns bitte verantwortungsvoll damit umgehen!
Mit der Zeit wird das Angebot ggf. weiter ausgebaut.

Rezepte
Christine hat nochmal zwei Zucchini-Rezepte zur Verfügung gestellt. Die findet ihr hier und hier, also die Rezepte ;o) Vielen Dank dafür, Christine.

 

Ist euch übrigens aufgefallen, dass Halbzeit für das aktuelle Wirtschaftsjahr ist? Seit sechs Monaten läuft unsere Solawi. Uns ist bewusst, dass noch nicht alles reibungslos funktioniert, aber wir haben schon einiges erreicht und für das kommende Jahr dazugelernt. Konstruktive Kritik, Verbesserungsvorschläge und Wünsche könnt ihr immer gerne anbringen. Zum Beispiel am nächsten Dienstag, den 12.09.2017 ab 18:30 Uhr auf dem Acker, per Mail oder auch telefonisch.

8. August – Mehr Sonne bitte … und Untermieter im Folientunnel

Heute mal wieder ausführlichere Informationen vom Acker, vom Tinthof und ein neues Rezept auch für Mangold-Muffel.

Fangen wir mit dem Acker an:
Tomaten konnten wir ja schon einige genießen. Mit mehr Sonne hätten wir jedoch mehr Ertrag. Die Früchte werden durch den fehlenden Sonnenschein nicht rot, aber dank des Folientunnels sind die empfindlichen Pflänzchen zumindest vor der Temperatur-Achterbahn und dem Regen geschützt. Paprika und Aubergine stehen auch sicher unter der Plane, brauchen aber ebenfalls noch ein bisschen Zeit, bis sie geerntet werden können.
Der Brokkoli und alle Kohlsorten sind anscheinend die Lieblingsspeise der Hasen und Kaninchen. Für uns bleibt zwar noch etwas übrig, aber die Langohren haben ordentlich Kohldampf, sodass in den nächsten Tagen ein Vlies die Viecher hoffentlich von den Pflanzen fern halten wird.

Neben den Kaninchen haben wir zwei Untermieter im Folientunnel, die aussehen, als wären sie direkt aus dem tropischen Regenwald eingewandert. Eine weibliche Zebraspinne mit einer Größe von ca. 2 cm und prächtigen Streifen in schwarz, weiß und gelb hat ihr Netz zwischen zwei Paprikapflanzen gewebt und ein Pappelschwärmer tarnt sich als vertrocknetes Blatt zwischen den Tomaten. Diese Nachtschwärmer haben eine Flügelspannweite von 7 – 9 cm. Beide Tierchen sind im Vergleich zu den üblichen heimischen Insekten richtig beeindruckend. Bisher wurde nur ein einzelner Pappelschwärmer gesehen. Drücken wir die Daumen, dass er bzw. sie noch einen Partner/eine Partnerin findet. Für die Spinne natürlich auch ;o)

Die nächste Ladung Kohl sowie diverse Salate sind in Form von Jungpflanzen eingetroffen. Bisher hat sich eine Gruppe von 5 Menschen für Samstag, den 12.08. ab 10 Uhr zum Einpflanzen verabredet. Ein weiterer Termin ist am Sonntag, den 20.08. ebenfalls ab 10 Uhr vorgesehen. Verstärkung ist herzlich willkommen :o)

Dieses Wochenende können wir u. a. mit Mangold, Zucchini und Rote Bete rechnen.

Oh und dann hat uns beim heutigen Stammtisch eine Reporterin des “Magazin für Rhein und Lippe” besucht. In der nächsten Ausgabe wird darin ein Artikel über unsere Solawi erscheinen mit Fotos von heute. Hoffentlich finden wir dadurch noch den einen oder anderen Mitstreiter.

Weiter geht es mit dem Tinthof:
Wer Interesse an Rindfleisch hat, kann für den 24.8. welches frisch bestellen oder evtl.gefroren für das Wochenende (Vordruck und Preisliste können hier eingesehen werden).

Und der 4. Celtic Summer mit “Connemara Stone Company” findet am Samstag, den 02.09.2017 ab 20:30 auf dem Tinthof statt. Heike und Christian Hülsermann öffnen erneut ihre Pforten auf dem Tinthof für ein spätsommerliches Konzert in schon bekannter und bewährter Weise. Mit neuer Besetzung wird wieder die Celtic Rockband “Connemara Stone Company” begeistern. Ebenfalls zu Gast ist an diesem Abend die Dudelsackgruppe “House of Fox”! Für das leibliche Wohl wird natürlich gesorgt sein. Eintritt: 18 €
(im Vorverkauf nur 15 €).

Und zum krönenden Abschluss noch ein Rezept für Mangold-Strudel:

150 g Mangold
3 – 5 zerdrückter Knoblauchzehen
1 Rolle Blätterteig
jeweils 1 Teelöffel extra scharfer Senf, Tomatenmark, Kümmel und Kurkuma (beides gemahlen)
1 Esslöffel Olivenöl
Etwas Salz und Pfeffer

Die Mangoldblätter von den Stängeln befreien und grob schneiden. In einer Schüssel mit dem zerdrückten Knoblauch, Senf, Tomatenmark, die Gewürze und das Öl vermischen.
Den Blätterteig auf einem Backblech ausrollen und in der Mitte mit dem Mangold-Gemisch belegen. Nach belieben Tomatenscheiben, Feta- oder mariniertem Tofuwürfel dazugeben. Den Blätterteig zu einem Strudel zusammenrollen und mit einer Gabel einstechen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C 25 bis 30 Minuten backen.

11. Juli 2017 – ein Abend in der Stockumer Schule

Was ein Abend in der Stockumer Schule. Mannomann, sind wir als Vorstand erleichtert, dass ihr im Großen und Ganzen zufrieden mit der Solawi, dem Verein, der Ernte und der Organisation seid.

Eine Zusammenfassung des Abends und der Diskussionen:
Zum Auftakt haben die Vereinsmitglieder über eine Satzungsänderung abgestimmt. § 11 unserer Vereinssatzung stand der Gemeinnützigkeit im Wege. Dieser Paragraph lautete bisher “Über die Auflösung des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung. Wird der Verein aufgelöst, wird das Vereinsvermögen einem gemeinnützigen Zweck übertragen.” Damit wir die Gemeinnützigkeit erhalten, müssen wir laut Finanzamt aber eine konkrete Organisation bzw. Verein benennen. Der geänderte Text lautet nun “Über die Auflösung des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung. Wird der Verein aufgelöst, geht das Vereinsvermögen an den: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V. Kreisgruppe Wesel Naturschutzzentrum Freybergweg 9 in 46483 Wesel.”. Diese Änderung wurde einstimmig angenommen!

Kaum war die Abstimmung beendet, trudelten auch schon die ersten Anteilseigner*innen zur Vollversammlung ein. Mit ca. 50 Personen kamen sogar mehr als erwartet, so dass noch Stühle zugestellt werden mussten.

Nach einer kurzten Begrüßung durch Peter erläuterte erläuterte Nicole in lockerer Atmosphäre den ersten Tagesordnungspunkt “die ersten Monate unserer Solawi”: Die ersten Monate waren sehr arbeitsreich für den erweiterten Vereinsvorstand, da neben der Finanzplanung und der ganzen theoretischen Organisation auch so schnell wie möglich tatsächlich Gemüse angebaut werden sollte. Wichtige Punkte waren dann auch die Anstellung der Gärtner, der Arbeitseinsatz Folientunnel, die erste Ernte im Mai, diverse Info-Veranstaltungen und die Bildung von Depot-Gruppen.

eine Ackerreihe ohne genügend Jäten

Danach schilderte Helge die ersten Monate aus Sicht der Gärtner:
März – Beginn des Arbeitsverhältnisses bei unserer Solawi, die Pflanzplanung wurde erstellt, das erste Saatgut eingebracht und natürlich der erste Arbeitseinsatz zum Aufbau des Folientunnels durchgeführt.
April – Die Jungpflanzenbestellung bei unserem ersten Lieferanten war etwas problematisch. Üblicherweise werden Jungpflanzen im Winter bestellt und bedarfsgerecht gezogen. Nun haben wir erst im März mit den Arbeiten angefangen und die Bestellung wurde dann nicht/konnte nicht mehr so umgesetzt werden wie von uns gewünscht. Die geforderten Kohlrabi-Pflänzchen entpuppten sich dann mal als Blumenkohl, mal als Brokkoli, glücklicherweise häufig aber dann doch als Kohlrabi. Außerdem wurde im April der Verteilraum eingerichtet.
Mai – Im Mai wurden weitere Jungpflanzen bei einem anderen Lieferanten namens Wunderlich aus Kalkar bestellt. Nicht nur die Qualität sondern auch die Beratung bzw. der Verkauf waren hier besser. Bei Wunderlich erhält man keine Wundertüte. Schon im Mai  wurde der Niederschlag vermisst und zu den ersten Jäte-Aktionen aufgerufen.
Juni – Etwa 80 verschiedene Tomatensorten haben wir von einem nebenberuflichen Pflanzenzüchter erhalten. Die Probleme mit der Wasserversorgung eskalierten und wurden doch gelöst. Nachdem unser Nachbar bei über 30°C kurzerhand das Wasser rationiert und uns nach zwei Stunden den Hahn zugedreht hatte, haben wir doch eine Einigung mit ihm gefunden. Die zwangsweise Trockenperiode konnten wir dank des unermüdlichen  und uns grandios unterstützenden Christian Hülsermann vom Tinthof mit seinem Tankwagen überbrücken. Außerdem wurde die zweite Hälfte des Ackers bepflanzt. Hier hat uns die großartige Judith Eis (auch eine Nachbarin) mit ihrem Trecker ausgeholfen.
Zum Schluß seines Rückblicks wies Helge nochmal darauf hin, wie notwendig in der nächsten Zeit eine Unterstützung der Anteilszeichner*innen ist (Stichwort Jäten).

Peter hat den Vortrag mit einer Rede über die Vielfalt der Lebewesen auf unserem Acker beendet. Mit Ausnahme des Erdflohs freut sich Peter über ziemlich alles, was zwischen den Pflanzen lebt.

Eike hatte dann die ehrenvolle Aufgabe, die finanzielle Situation vorzutragen:
Von 80 möglichen Ernteanteilen waren zum Zeitpunkt des Vortrags 62,5 (im weiteren Verlauf des Abends 63,5) Ernteanteile vergeben. Aufgeteilt sind diese auf 41 volle und 43 halbe Anteile. Zusammen mit den Jahresbeiträgen der 32 Vereinsmitglieder nehmen wir monatlich 4.891 € ein. Davon werden jeden Monat 3.310 € für die Gehälter (inkl. Sozialabgaben) und 60 € Miete für die Wasserpumpe und den Geräteraum gezahlt. Dazu kommt die einmalige, bereits geleistete Zahlung für den Folientunnel von 5.004 € sowie Aufwendungen für Demeter-Saatgut, Werkzeug, Steuerberater, Notar, etc. Gemäß unseren bisher getätigten Ausgaben und unserer weiteren Planung für das laufende Wirtschaftsjahr ist abzusehen, dass der jetzige Stand der vergebenen Anteile die Kosten gerade so eben deckt, wir aber keinen Puffer für unvorhergesehene Ereignisse haben (Worst-Case wäre die Beschädigung der Plane des Tunnels durch Hagel oder einen Sturm – eine neue Folie kostet 1.200 €). Es darf also weiterhin gerne Werbung gemacht werden ;o)

Beim Tagesordnungpunkt “Selbstverständis der Solawi” wurde lebhaft über mögliche Unterstützung für unsere Gärtner Maik und Helge diskutiert. Wie in den letzten Wochen oft geschrieben, muß das Unkraut bekämpft werden. Die Termine zum gemeinsamen Unkraut jäten wurden aber eher mäßig besucht. Überlegungen für das Wirtschaftsjahr 2018/2019 sind verpflichtende Arbeitsstunden oder eine zusätzliche 450 €-
Kraft durch entsprechend erhöhte Beiträge. Das zu entscheiden, hätte aber den Rahmen der Versammlung gesprengt und uns diese Saison nicht weitergebracht. Deshalb werden wir dieses Jahr weiterhin auf freiwillige Mitarbeit setzen.

Da es in einer großen Gruppe viel mehr Spaß macht, diese unliebsame Arbeit zu erledigen, findet am 22.07.2017 ab 10 Uhr der Arbeitseinsatz “Mehr Mitarbeit, mehr Ernte” statt. Kommt vorbei, bringt Gartenwerkzeug mit (falls vorhanden) und bei hoffentlich trockenem Wetter wird gemeinsam gehackt. Wer sich zutraut, diese Arbeit alleine durchzuführen, darf sich natürlich auch außerhalb der bekannten Jäte-Termine austoben.

Zur Organisation der Abholtage gab es ebenfalls Gesprächsbedarf. Viele Abholer*innen können sich aus unterschiedlichen Gründen nicht auf einen Tag festlegen. Derzeit gibt es daher jede Woche eine Doodle-Abfrage. Dabei gibt es zwei Probleme: 1. gibt es immer wieder Personen, die sich vergessen einzutragen, und 2. bedarf es eines gewissen Zeitaufwands, die Doodle-Liste so aufzubereiten, dass die Gärtner wissen, wie viele Anteile Freitag bzw. Samstag abgeholt werden. Bisher wurde der erste Zwischenstand Donnerstagnachmittag erfasst und Freitagfrüh bis 8 Uhr teilweise noch mehrmals angepasst.
Den Rückmeldungen war zu entnehmen, dass die Doodle-Liste recht einfach und schnell in der Handhabung ist. Um die Datenübertragung von Doodle zum Gärtner zu vereinfachen, gibt es die Doodle-Liste jetzt immer für mindestens einen Monat mit der Bitte, den gewünschten Tag bis spätestens Donnerstag der jeweiligen Woche 12 Uhr vorzunehmen. Solltet ihr verhindert sein und keine (Urlaubs-)Vertretung haben, die eure Ernte übernehmen möchte, lasst die Woche frei und trag in den Kommentaren ein, dass ihr in der Woche XY nicht abholt.

Sollte jemand eine einfache und praktische EDV-Lösung kennen sein, wie die Abhol-Orga zeitsparend und geschickter gelöst werden kann – immer her damit! Dafür wären wir sehr dankbar.

Wir freuen uns, dass so viele bei der Versammlung waren und konstruktive Vorschläge gemacht haben.

Euer Vorstand
Nicole, Peter, Thomas, Rainer und Noreen

14. April 2017 – Trampelpfade und Termine

hier ein PDF mit einer rot ausgekreuzten Straße. Dieser Teil des Ackerwegs ist Privatgelände, das wir weder betreten noch befahren dürfen (nicht einmal zum Wenden!). Es kam in den letzten Wochen zu Bekanntschaften der negativen Art mit dem Eigentümer, als der eine oder die andere von uns auf diesem Weg zum Folientunnel laufen wollten. Bitte nutzt dafür die Trampelpfade von Maik auf dem Acker oder lauft von der Weseler Straße kommend über den Rosenweg, dann den ersten Feldweg rechts direkt zum Tunnel.

In den kommenden Wochen werden wir öfter zu Arbeitseinsätzen aufrufen. Das Beikraut muss regelmäßig beseitigt werden, damit unser Gemüse nicht überwuchert wird, der Raum für die Verteilung am Tinthof und der Geräteabstellraum müssen hergerichtet werden.

Viel Neues vom Acker können wir im Moment nicht berichten: der Salat wächst, ebenso das gesetzte Gemüse. Das Wetter spielt nicht optimal mit. Es ist etwas zu frisch und zu trocken. Maik gießt fleissig.

Unsere Solawi ist übrigens auf 73 Personen bzw. Haushalte angewachsen! Woha, was für  eine tolle, große Gruppe. Wir haben aber noch knapp 30 Ernteanteile zu vergeben. Also ruhig weiter Werbung für uns und das Konzept Solidarische Landwirtschaft machen!

Folgende Info-Stände sind in der nächsten Zeit vorgesehen:
> 13.05.2017 – von 11 bis 18 Uhr veranstaltet der Eine-Welt-Laden Xanten einen Nachhaltigkeitsmarkt. Wir sind mit einem Info-Stand vertreten. An diesem Tag findet übrigens auch das Xantener Weinfest statt ;o)
> 24.06.2017 – im Rahmen der Umwelttage findet der Duisburger Umweltmarkt in der Innenstadt statt. Wir sind auch hier mit einem Info-Stand dabei.

Wer Lust hat, kann uns gerne bei den Infoständen unterstützen oder auch besuchen. Falls ihr Ideen habt, wo wir uns noch präsentieren können, immer her damit.