Abdul war wie immer die ganze Woche über fleißig, Ben hat sich ein paar Tage Auszeit gegönnt. Unser Acker ist in einem so guten Zustand, dass die beiden nicht mehr täglich nur gegen Beikraut kämpfen müssen. Die meiste Arbeit macht jetzt die Ernte – die ganze Woche über.
Die Wespenspinne, die ja auch schon in den letzten Jahren auf unserem Acker gewohnt hat, wird diese Woche aber gestört. Sie hat ihr Netz leider im Spitzkohl gebaut, der diese Woche abgeerntet wird. Aber sie wird sicher ein anderes Plätzchen finden.
Die Kürbisse wachsen auch so gut, dass sie bald reif sein werden. Ist etwas befremdlich, im August schon Hokkaido zu bekommen, aber der ist auf jeden Fall noch im August erntereif. Wie gut, dass Kürbis so lange lagerfähig ist und nicht sofort verarbeitet werden muss.
Der Rotkohl sieht auch schon sehr stattlich aus und ist bald erntereif, einige Wochen zu früh – wie so Vieles dieses Jahr überall im Land rund vier Wochen “zu früh” erntereif wird. Die Jahreszeiten verschieben sich, es wird heißer und trockener in Deutschland.
Meldung aus der “grünen Hölle” Gewächshaus: Ende des Jahres werden es wohl insgesamt 1,5 t (!) Tomaten gewesen sein. Ein Paradies für alle Tomatenfreund*innen und Soße-selber-Einkochende 🙂
Die Artischocken sind auch schon wieder ein ganzes Stück gewachsen, und die Früchte bilden sich aus (sagt man bei Artischocken eigentlich “Früchte”?). Das wird dieses Jahr noch nicht für alle halben und ganzen Anteile reichen, aber die Pflanzen diesen Jahres werden sich gut vermehren lassen, und nächstes Jahr sollte es dann für alle reichen. Bis dahin könnte ich dann auch mal recherchieren, was frau mit so einer Artischocke überhaupt anfängt, wenn sie nicht aus der Supermarkt-Dose kommt (mir fällt da außer auffe Pizza nix ein)
Ernte diese Woche:
255 Gurken, Auberginen, Paprika, Kartoffeln, 100 Kilo Tomaten, Radieschen, Rucola, Zwiebeln, Zucchini – und Birnen von den NABU-Streuobstwiesen.
Die Ernte im Abholraum bietet diesen Freitag ein total buntes Bild in gelb, rot und grün mit den vielen Tomaten, Paprika und Zucchini. Zusammen mit den Auberginen wird es in den nächsten Tagen bei vielen Solawistas sicherlich ein klassisches Ratatouille geben 😉 Und als Nachtisch eine saftige Birne.

Die erste Okra wurde gesichtet – bis es zur Ernte für alle reicht, dauert aberr noch ein bisschen. Auch die Artischocken entwickeln sich prächtig.
den Acker geliefert und auf seinem Platz hinter dem Bauwagen abgestellt. Ideal, um Werkzeug, Maschinen und vielleicht mal einen kleinen Trecker (mit Anhänger) unterzubringen 😉 Den Container hat übrigens Abdul mit Hilfe eines Nachbarn organisiert. Und Strom wurde dann am Samstag auch gleich gelegt!


und von vielen vielen Gurken 😉
ausgedünnt und die Paprika hochgebunden. Die gar nicht so hohen Paprikapflanzen tragen nämlich wirklich schwer an ihren Früchten und ein paar sind schon fast umgeknickt.
Am Freitag Vormittag wird geerntet: heute gibts Gurken, Zucchini, Salat, Frühlingszwiebeln, Kohlrabi und Fenchel. Der ganze Anteil bekommt diese Woche tatsächlich 6 (!) Gurken – die beiden haben diese Woche 280 Gurken geerntet.
großen und langwierigen Aufgaben sind alle abgearbeitet und Abdul und Ben haben nun immer häufiger Zeit, sich um die vielen Kleinigkeiten zu kümmern, die unseren Solawi-Acker auf Dauer aber immer schöner machen …
Noch nicht ganz fertig ist der Schattenspender, der an den letzten beiden Samstagen Gestalt angenommen hat. Dafür wurden Reste des alten Folientunnel-Gestänges verwendet, statt im Metallschrott zu enden. Ein bisschen ist noch dran zu tun, bevor die Gewebeplane drübergezogen werden kann. Aber diese Woche knallt die Sonne ja auch nicht so, und wenn es wieder heißer wird, haben wir einen schönen großen stabilen Schattenspender 🙂 Der wird auch im Winter nützlich sein, um diverse Gerätschaften, Stühle usw. ein bisschen wettergeschützer unterzubringen.
Auberginen auspflanzen, Salat-Quartier vorbereiten und neuen nachpflanzen und ein wenig durch die Reihen gehen und jäten.
scheint ihnen besonders gut zu schmecken. Dagegen wurde diese Woche eine Vogelscheuche gebaut. Mit rumliegenden Holzresten und einer Säge, die uns auch Nachbar Klaus geschenkt hat. Schön ist sie geworden – wir nennen sie Wilson. Also Wilson, mach Deine Arbeit! 🙂
GWH 2: Abdul hat wieder gezaubert – die Paprika und die Auberginen sind wieder schön freigelegt, auch die Gurken wachsen prächtig
ebenfalls prächtigst.
arg glitten), daraus wurden durch Stecklinge 7 gemacht, die diese Woche ausgepflanzt wurden.
für einen leckeren Salat braucht.
Die Kartoffeln haben die ersten Blüten. Blüten = es geht ihnen gut :-). Nach der Blüte fällt dann das Laub zusammen und wenn das so richtig schön vertrocknet ist, kann der Blaue Schwede geerntet werden – geschätzt in 6 – 7 Wochen.
ist ebenfalls schon einiges an Früchten dran, plus viele Blüten.
ommen auch wieder Kräutersträuße, diemal Minze und Majoran.
Die ganzen Anteile bekommen noch einen “Premiumsalat” dazu, die bunte Salatmischung. Und von diesen drei mega-großen Köpfen Salat könnt ihr sicherlich mindestens die ganze nächste Woche essen.
Freiland: Die “Ehe” zwischen Bohne und Sonnenblume wurde wie geplant geschlossen … Wildkraut ist im Griff, Salat, Fenchel Rotkohl sind am Dienstag mal wildkrautfrei. Da noch ein bisschen Platz auf dem Acker ist, werden im Freiland weitere Honigmelonen ausgesät. Die zuerst ausgepflanzten haben leider doch ein wenig Frost abbekommen, aber jetzt, Ende Mai, hoffen die Gärtner, dass die zusätzlichen Melonen prächtig gedeihen.