6. September – und heute dafür ganz viele Neuigkeiten

Heute gibt es dafür ganz viele Neuigkeiten zu den unterschiedlichsten Themen. Zur besseren Übersicht gibt es deswegen mal Überschriften. Zum Glück lädt das Wetter geradezu zu einem gemütlichen Leseabend auf der Couch ein. Also Schuhe aus, Füße hoch und mit einen warmen Kakao in die Leseecke zurückgezogen:

Erntedankfest
Am Dienstag, den 03. Oktober 2017, von 11:00 bis ca. 16: 00 Uhr findet ein Erntedankfest auf dem Tinthof statt. Wir feiernam Tag der Deutschen Einheit ein gemeinsames Fest mit der Hofgemeinschaft Tinthof, den Hühneraktionär*innen und uns auf dem Tinthof. Wir möchten in gemütlicher Runde zusammen die Haupterntezeit 2017 ausklingen lassen, auf großer Pfanne mit gemeinsamer Schnippelküche Leckeres frisch zubereiten, vielleicht am offenen Kartoffelfeuer neue Kartoffeln vom Acker grillen, Stockbrot backen und bei weiteren Aktionen den Tag zusammen genießen. Wer hat und möchte, kann auch gern Musikinstrumente mitbringen, ein paar haben wir schon und so können wir eine kleine Jam-Session auf die Beine stellen.

Für Getränke (Wasser, Kaffee, Brause, Bier) aus lokalen Quellen wird gesorgt sein. Wir bitten aber alle, Geschirr, Besteck, Tassen – und Brettchen und Messer fürs Schnippeln – selbst mitzubringen (und wieder mitzunehmen), damit auf Einweggeschirr verzichtet werden kann.

Zum Essen wäre es sehr schön, wenn wir neben Schnippelküche und Stockbrot noch ein paar weitere Leckereien hätten. Würdet Ihr dazu Kuchen oder auch herzhafte Kleinigkeiten mitbringen? Perfekt! Es kann auch weiteres Gemüse aus dem eigenen Garten, Balkon, Herstellung … für die Schnippelküche mitgebracht werden.

Und klar: Bitte denkt an wetterfeste, hof- und ackergeeignete Kleidung. Schönes Wetter ist zwar bestellt, aber …

Trotz viel Eigenleistung auf allen Ebenen werden ein paar Kosten anfallen (Getränke, Gas, Toilettenwagen etc. pp.), die wir hoffentlich über Unkostenbeiträge zusammentragen können. Es werden also ein paar “Spenden-Schweine” herumstehen, die gerne mit einem beliebigen Betrag gefüttert werden dürfen.

Kartoffelernte
Am Samstag, 16.9.2017 ab 11 Uhr sollen Kartoffeln geerntet werden. Ein paar Meter bleiben stehen, die dann am Erntedankfest in Form einer kleinen Schatzsuche ausgegraben werden können. Zur Ernte am 16. September werden noch Helfer*innen benötigt. Wir treffen uns wie immer auf dem Acker.
Bitte entsprechende Kleidung und, falls vorhanden, Grabegabeln mitbringen.

Milchprodukte im Verteilraum
Aufmerksame Beobachter*innen werden den Kühlschrank im Verteilraum schon bemerkt haben. Dieser ist nun angeschlossen, so dass an den Abholtagen ab Freitag, 8. September darin Milchprodukte vom Tinthof zur Verfügung stehen. Wir beginnen testweise mit einem kleinen Angebot. Eine Preisliste hängt vor Ort aus, Bezahlung erfolgt in bar in die Kasse vor Ort. Joghurt, Quark und Buttermilch werden in Pfandbehältern angeboten. Milch kann wie gewohnt an der Tankstelle gezapft werden.
Über den Tinthof werden auch Vorbestellungen angenommen. Diese werden individuell vorbereitet und im Kühlschrank hinterlegt.

Dies ist ein Start und Versuch mit großem Vertrauensvorschuss des Tinthofs gegenüber uns allen – Lasst uns bitte verantwortungsvoll damit umgehen!
Mit der Zeit wird das Angebot ggf. weiter ausgebaut.

Rezepte
Christine hat nochmal zwei Zucchini-Rezepte zur Verfügung gestellt. Die findet ihr hier und hier, also die Rezepte ;o) Vielen Dank dafür, Christine.

 

Ist euch übrigens aufgefallen, dass Halbzeit für das aktuelle Wirtschaftsjahr ist? Seit sechs Monaten läuft unsere Solawi. Uns ist bewusst, dass noch nicht alles reibungslos funktioniert, aber wir haben schon einiges erreicht und für das kommende Jahr dazugelernt. Konstruktive Kritik, Verbesserungsvorschläge und Wünsche könnt ihr immer gerne anbringen. Zum Beispiel am nächsten Dienstag, den 12.09.2017 ab 18:30 Uhr auf dem Acker, per Mail oder auch telefonisch.

16. August – überfüllte Kühlschränke und liegender Brokkoli

Auf einmal sind wir mitten drin in der Ernte-Hochsaison. Selbst mit einem halben Ernteanteil ist der Kühlschrank nun gut gefüllt. Falls ihr Probleme haben solltet, das ganze Gemüse rechtzeitig zu vertilgen und in eurer Tiefkühltruhe kein Platz mehr ist, findet ihr hier zwei Rezepte, um Zucchini und Radieschen einzulegen.

Wer bisher noch nie Lebensmittel eingemacht hat, sollte folgende Tipps kennen:

  • Die Gläser müssen sauber und gut verschließbar sein. Gläser und Deckel mit kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten stehen lassen. Das Wasser abgießen und die Gläser abkühlen lassen.
  • Den Inhalt heiß, evtl. mit Hilfe eines Trichter in die Gläser füllen (auch der Trichter sollte mit ins kochendem Wasser). Der Glasrand sollte sauber bleiben. Am Besten bis zur Unterkante des Schraubverschlusses befüllen, damit möglichst wenig Luft im Glas bleibt. Gemüse, Kräuter bzw. Früchte in den Gläsern komplett mit Sud, Öl bzw. Essig übergießen. Nur so bleiben sie haltbar. Sind die Gläser randvoll befüllt, muss man sie nicht auf den Kopf stellen. Die restliche Luft wird durch die Hitze herausgedrückt und ein Vakuum entsteht.

Wie lange das Eingemachte gelagert werden kann, ist in den Rezepten vermerkt.

Und noch ein Nachtrag zum Mangold-Strudel-Rezept von letzter Woche: Den Strudel kann man super portionsweise einfrieren. Der Kümmel zieht aber ordentlich nach. Wenn ihr ihn also mit der Absicht macht, ihn einzufrieren, reduziert die Menge des Kümmels :o)

nein, das ist natürlich kein liegender Brokkoli – aber eine unserer bald erntereifen Auberginen.

Trotz des herbstlichen Schmuddelwetters haben sich wackere HelferInnen am Samstag auf dem Acker getroffen. Mit Unterstützung von Helge und Maik wurde Brokkoli liegend gepflanzt. Liegend bezieht sich auf die Pflanzen, nicht auf die Gärtner :o) Die Pflanzen werden dabei nicht nicht vertikal in die Erde gesetzt, sondern horizontal. Dadurch wird der Stamm, also in diesem Fall der Brokkoli größer.

Es wurden aber nicht nur neue Pflanzen gesetzt, auch die vorhandenen wurden gepflegt. Eine Reihe Möhren, Mais sowie Bohnen wurden vom Unkraut befreit. Bis kommenden Sonntag ist dann auch eine größere Menge Kaninchen-Schutz-Vlies in Spellen, so dass weitere Jungpflanzen gesetzt werden können.

Und natürlich gilt auch weiterhin – wer irgendwie Zeit erübrigen kann oder Langeweile hat, kann sich beim Jäten und Pflanzen “austoben” – mehr Mithilfe auf dem Acker = mehr Ernte …

8. August – Mehr Sonne bitte … und Untermieter im Folientunnel

Heute mal wieder ausführlichere Informationen vom Acker, vom Tinthof und ein neues Rezept auch für Mangold-Muffel.

Fangen wir mit dem Acker an:
Tomaten konnten wir ja schon einige genießen. Mit mehr Sonne hätten wir jedoch mehr Ertrag. Die Früchte werden durch den fehlenden Sonnenschein nicht rot, aber dank des Folientunnels sind die empfindlichen Pflänzchen zumindest vor der Temperatur-Achterbahn und dem Regen geschützt. Paprika und Aubergine stehen auch sicher unter der Plane, brauchen aber ebenfalls noch ein bisschen Zeit, bis sie geerntet werden können.
Der Brokkoli und alle Kohlsorten sind anscheinend die Lieblingsspeise der Hasen und Kaninchen. Für uns bleibt zwar noch etwas übrig, aber die Langohren haben ordentlich Kohldampf, sodass in den nächsten Tagen ein Vlies die Viecher hoffentlich von den Pflanzen fern halten wird.

Neben den Kaninchen haben wir zwei Untermieter im Folientunnel, die aussehen, als wären sie direkt aus dem tropischen Regenwald eingewandert. Eine weibliche Zebraspinne mit einer Größe von ca. 2 cm und prächtigen Streifen in schwarz, weiß und gelb hat ihr Netz zwischen zwei Paprikapflanzen gewebt und ein Pappelschwärmer tarnt sich als vertrocknetes Blatt zwischen den Tomaten. Diese Nachtschwärmer haben eine Flügelspannweite von 7 – 9 cm. Beide Tierchen sind im Vergleich zu den üblichen heimischen Insekten richtig beeindruckend. Bisher wurde nur ein einzelner Pappelschwärmer gesehen. Drücken wir die Daumen, dass er bzw. sie noch einen Partner/eine Partnerin findet. Für die Spinne natürlich auch ;o)

Die nächste Ladung Kohl sowie diverse Salate sind in Form von Jungpflanzen eingetroffen. Bisher hat sich eine Gruppe von 5 Menschen für Samstag, den 12.08. ab 10 Uhr zum Einpflanzen verabredet. Ein weiterer Termin ist am Sonntag, den 20.08. ebenfalls ab 10 Uhr vorgesehen. Verstärkung ist herzlich willkommen :o)

Dieses Wochenende können wir u. a. mit Mangold, Zucchini und Rote Bete rechnen.

Oh und dann hat uns beim heutigen Stammtisch eine Reporterin des “Magazin für Rhein und Lippe” besucht. In der nächsten Ausgabe wird darin ein Artikel über unsere Solawi erscheinen mit Fotos von heute. Hoffentlich finden wir dadurch noch den einen oder anderen Mitstreiter.

Weiter geht es mit dem Tinthof:
Wer Interesse an Rindfleisch hat, kann für den 24.8. welches frisch bestellen oder evtl.gefroren für das Wochenende (Vordruck und Preisliste können hier eingesehen werden).

Und der 4. Celtic Summer mit “Connemara Stone Company” findet am Samstag, den 02.09.2017 ab 20:30 auf dem Tinthof statt. Heike und Christian Hülsermann öffnen erneut ihre Pforten auf dem Tinthof für ein spätsommerliches Konzert in schon bekannter und bewährter Weise. Mit neuer Besetzung wird wieder die Celtic Rockband “Connemara Stone Company” begeistern. Ebenfalls zu Gast ist an diesem Abend die Dudelsackgruppe “House of Fox”! Für das leibliche Wohl wird natürlich gesorgt sein. Eintritt: 18 €
(im Vorverkauf nur 15 €).

Und zum krönenden Abschluss noch ein Rezept für Mangold-Strudel:

150 g Mangold
3 – 5 zerdrückter Knoblauchzehen
1 Rolle Blätterteig
jeweils 1 Teelöffel extra scharfer Senf, Tomatenmark, Kümmel und Kurkuma (beides gemahlen)
1 Esslöffel Olivenöl
Etwas Salz und Pfeffer

Die Mangoldblätter von den Stängeln befreien und grob schneiden. In einer Schüssel mit dem zerdrückten Knoblauch, Senf, Tomatenmark, die Gewürze und das Öl vermischen.
Den Blätterteig auf einem Backblech ausrollen und in der Mitte mit dem Mangold-Gemisch belegen. Nach belieben Tomatenscheiben, Feta- oder mariniertem Tofuwürfel dazugeben. Den Blätterteig zu einem Strudel zusammenrollen und mit einer Gabel einstechen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C 25 bis 30 Minuten backen.

1. Juni 2017 – Vorstandssitzungen auf dem Acker und der Erdfloh

Bei der gestrigen Vorstandssitzung auf dem Acker konnten wir uns von der fachmännischen Montage unseres Gänse-Schreck-Drachens überzeugen. Der kleine gelbe Kollege hält die hungrigen Vögel erfolgreich fern. Und, wo wir schonmal vor Ort waren, hieß es auch direkt für allemann UnBeikraut jäten. Warum wächst das Zeug so verdammt schnell?!? Unsere armen kleinen Gemüsepflänzchen bekommen kaum Licht und Nährstoffe. Deswegen werden wir die Vorstandssitzungen regelmäßig auf den Acker verlegen. Alle, die mithelfen wollen, sind herzlich willkommen! An mehreren festen Terminen werden Maik und/oder Helge vor Ort sein können, um eine Einweisung zu geben: Die beiden freuen sich darauf, viele von euch kennenzulernen. Immerhin ist ja ein Grundstein des Konzepts “Solidarische Landwirtschaft”, dass die Gärtner die Mitglieder kennen und umgekehrt.

Rezepttipp: Man kann die Blätter von Kohlrabi übrigens wie Spinat zubereiten: Zwiebeln und Knobi in etwas Öl anschwitzen, kleingeschnittene Kohlrabiblätter und Stiele für ca. 20 Minuten mit in die Pfanne, Salz, Pfeffer, fertig :o) Oder wie Endivien unter das Kartoffelpü mischen.

Und hier ein Bild vom Erdfloh. Der Kollege ist dafür verantwortlich, dass unser Rucola durchlöchert ist wie Schweizer Käse. Manomann, was einem so alles über das Gemüse kriecht, wenn man nicht die große Chemiekeule schwingt … Gegen Erdflöhe hilft übrigens Bodenbearbeitung. Noch ein Grund mehr zu jäten ;o)
Außerdem sperren wir die Kaninchen aus. Die weigern sich beständig, nur auf das UnBeikraut zu gehen, deswegen rüsten wir jetzt mit einem Zaun auf.

Und zum Schluss: schaut, bevor ihr Freitags oder Samstags zum Abholen kommt, noch kurz hier rein. Helge hat einen Parkplan erstellt, aus dem ihr sehen könnt, wo Autos abgestellt werden können und wo besser nicht. Besonders freitags kommt es zu Schwierigkeiten.

6. Mai 2017 – unser neuer Abholraum und Radieschenrezepte

Wer gestern und heute seinen Ernteanteil abgeholt hat, konnte übrigens unseren Abholraum kennenlernen. Christian und Heike stellen uns einen Raum zur Verfügung (danke!!!), den die HandwerkerInnen aus der Hof AG nach und nach herrichten werden. Der neue Abholraum befindet sich nicht direkt auf dem Tinthof: Von Spellen-“Innenstadt” kommend ca. 10m nach der bekannten Einfahrt zum Tinthof links rein. Haltet die Augen nach unserem Solawi-Logo offen :o) Für die Zukunft ist geplant, diesen Schuppen mit einem Zahlenschloss zu sichern, sodass wir den Abholzeitraum ausweiten können. Übrigens: wir brauchen noch eine größere Waage (so ab 2kg aufwärts mit 1-2 Nachkommastellen) und eine Tafel, auf der die Einheiten pro Anteil aufgeschrieben werden kann. Wer so etwas beisteuern kann, bitte beim Verein melden.

Sollte euch das Rezept für die Radieschensuppe nicht angesprochen haben: Andrea hat noch etwas für die Nudel-Fans gefunden. Das Rezept für Radieschenblätter-Pesto findet ihr hier. Vielen Dank dafür. Es hört sich sehr lecker an. Es ist die Idee entstanden, auf unserer Homepage Rezepte zu sammeln. Gibt es Hobbyköchinnen und -köche unter uns, die bereits mit eher unbekannten Zutaten wie z. B. Blutampfer und Schwarzwurzel vertraut sind und ihre Rezepte teilen würden?

Falls ihr lieber an der frischen Luft seid: für die nächsten Wochenenden benötigen wir Hilfe beim Transport der Ernte vom Acker zum Verteilraum und beim Verteilen. Zumindest in den ersten 5 bis 6 Wochen, bis sich alles eingespielt hat, wäre es schön, wenn ein/e AnsprechpartnerIn vor Ort wäre. Zeitlich können das unsere Gärtner Maik und Helge nicht mehr leisten. Auch hier gilt: bitte beim Verein melden.

1. Mai 2017 – Zum Tag der Arbeit ;-)

Zum Tag der Arbeit die aktuellsten Informationen vom Acker:
Nach einem extrem kalten und trockenen Frühling mit 2 Wochen super-Sonnenschein haben Maik und Helge gestern und vorgestern den Rest unseres Saatguts im Boden versenkt. Die Lieferung der Tomaten- und Paprikapflanzen wird erwartet. UND: es gibt was zu essen! Am nächsten Wochenende (5. und 6. Mai) können Salat und Radieschen geerntet werden!

Wichtig: Bitte sagt uns, ob ihr euren Anteil am Freitag, 5. Mai zwischen 14 – 16 Uhr
oder Samstag, 6. Mai zwischen 10 – 12 Uhr am Tinthof abholen möchtet. Maik erntet
den Salat am jeweiligen Tag. Deswegen benötigt er eure Rückmeldung.

Wer eine Inspiration braucht: Hier findet ihr ein Rezept, bei dem auch die Blätter der Radieschen verarbeitet werden (PDF). Und diese Radieschensuppe schmeckt richtig lecker!