6, Juni – alles wächst und gedeiht, aber optimieren geht immer

Das Pfingstwochenende ist vorbei – Abdul und Ben starten mit Kaffee und Frühstück in die Woche.
Alles wächst und gedeiht. Aber wie jede Woche: wieder von vorne in der “Unkrautkirmes”. Und bei den Temperaturen kann man sich bei der Arbeit dann auch gleich das Fitnessstudio sparen 😉

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Im Freiland:
Das Bewässerungssystem für die Honigmelonen steht.
Der Mangold, eigene Aussaat, ist jetzt auch im Freiland ausgepflanzt.
Bohne und Sonnenblume wachsen gemeinsam in die Höhe.
Der Brokkoli zeigt schon die ersten Röschen.
Die Kartoffeln haben die ersten Blüten. Blüten = es geht ihnen gut :-). Nach der Blüte fällt dann das Laub zusammen und wenn das so richtig schön vertrocknet ist, kann der Blaue Schwede geerntet werden – geschätzt in 6 – 7 Wochen.
Der Schnittlauch wurde rausgenommen, vom Beikraut gesäubert und an neuer Stelle wieder – noch beikrautfrei – eingepflanzt.
Auf dem Kompost wachsen ganz viele Kürbisse ganz prächtig, es sind schon viele kleine Kürben dran (Gärtnerlatein: Kürben = Mehrzahl von Kürbis 😉

GWH1: Es sind schon kleine Früchte an den Paprika, die ohne die Möhren jetzt viel mehr Platz zum wachsen haben.

GWH 2: Die Tomaten haben auch schon die ersten, noch grünen Früchte. An den Gurken ist ebenfalls schon einiges an Früchten dran, plus viele Blüten.
Ein Bewässerungssystem für die Gurken wurde in dieser Woche ebenfalls angelegt. Einmal ganz rundrum an beiden Seiten einen Schlauch gelegt, kleine Löcher reingemacht und jede Gurke bekommt auf “Knopfdruck” Wasser – in 4 Minuten einmal komplett alle Gurken gewässert, das dauert von Hand viiiel länger.

Und eine kleine Einladung von den Gärtnern: Dienstags bis Freitags einfach mal vorbeikommen, sozusagen den Tag im Garten verbringen, Kaffe oder Teechen trinken, quatschen, bisschen abhängen – alle Solawistas sind herzlich willkommen!

Ein paar Worte zur Ernte diese Wochenendes: im Moment gibt es ja saisonbedingt nur Salate plus ein zwei Sachen obendrauf. Der ganze Ernteraum steht also voller Salat, dazu kommen auch wieder Kräutersträuße, diemal Minze und Majoran.
Eigentlich sollte ja der ganze Anteil doppelt so viel wie der halbe Anteil erhalten, aber die Kräutersträuße sind so groß, dass es keinen Sinn macht, davon 2 mit nach Hause zu nehmen. Kann man zwar trocknen, aber eigentlich reicht dann schon ein Strauß für den Rest des Jahres. Daher gibt es diesmal für alle nur einen, egal ob ganzer oder halber Anteil.
Bei den Salaten sieht es ähnlich aus: es ist sehr viel da, das jetzt geerntet werden muss, deshalb bekommen halbe und ganze Anteile jeweils 2 Köpfe, die übrigens megagross sind. Die ganzen Anteile bekommen noch einen “Premiumsalat” dazu, die bunte Salatmischung. Und von diesen drei mega-großen Köpfen Salat könnt ihr sicherlich mindestens die ganze nächste Woche essen.
Ben und Abdul hoffen, die heutige Aufteilung ist für euch ok.

31. Mai – heute mit angebundenen Tomaten, einem Schwalbenschwanz und einer Wasserorgel

KW 22 – munteres Drucklegen. Unsere Brunnenpumpe bekommt eine “Wasserorgel”, um den Druck zu regulieren und bis zu 6 Wassersprenger gleichzeitig auf dem Acker laufen zu lassen. Heißt: der ganze Acker kann an einem Tag bewässert werden. 🙂

Kleine Preisfrage: 20 l in 72 sek – wieviel m3 sind das?

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GWH 2: Die Tomaten werden schon ausgegeizt. Die Seitentriebe kommen raus, damit die Tomaten schön schlank hochwachsen können. Sie sind schon so groß, dass sie nun angebunden werden können.
Auch die Gurken werden schon hochgebunden;  die Artischocken wachsen auch gut

GWH 1: Der Möhrenwald wird am Freitag abgeerntet – dann ist genügend Platz für die Paprika und Auberginen.

Schwalbenschwanz (Schmetterling, geschützte Art)Freiland: Die “Ehe” zwischen Bohne und Sonnenblume wurde wie geplant geschlossen … Wildkraut ist im Griff, Salat, Fenchel Rotkohl sind am Dienstag mal wildkrautfrei. Da noch ein bisschen Platz auf dem Acker ist, werden im Freiland weitere Honigmelonen ausgesät. Die zuerst ausgepflanzten haben leider doch ein wenig Frost abbekommen, aber jetzt, Ende Mai, hoffen die Gärtner, dass die zusätzlichen Melonen prächtig gedeihen.

Besuch auf dem Acker: Marienkäferlarven, Bienen, ein Heupferd und ein Schwalbenschwanz

Auf unserem Acker II hat leider ein Hase Geschmack an unserem Kohl gefunden – Ben und Abdul hoffen aber, ihn mit dem Lavendeltrick zu vergrämen.

24. Mai – Wildkräuter mit Superkräften und ein kleiner Gast

KW 21: diese Woche (und die nächsten Monate) … die Wildkraut-Challenge

Die Woche über haben Ben und Abdul quartiersweise die Wildkräuter rausgemacht. Zuckerschoten, Rotkohl, Kartoffeln, Porree, Petersilie, gelbe und rote Bete und der Rucola haben wieder Platz zum Wachsen.
Salat-Update: bunte Mischung, Lollo Rosso, roter Kopfsalat und Lollo Bionda sehen sehr gut aus.

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heute im Video: das Wildkrautquartett und eine dicke Erdkröte

Die Distel: davon haben wir sehr sehr viele. Superkraft: die tief reichende Wurzel. Deshalb muss die unbedingt mit der kompletten Wurzel rausgeholt werden.
Das Franzosenkraut: Superkraft: breitflächige Aussaat. 1 blühendes Franzosenkraut = ca. 1 qm Aussaat.
Die Vogelmiere: lässt sich eigentlich sehr leicht rausholen. Aber: Superkraft: wenn ein kleines Stückchen liegenbleibt und Wasser draufkommt, wurzelt es gleich wieder an. Wenn man also nur kleine Stückchen abreißt und nicht die Pflanze komplett mit Wurzel rausholt, hat man aus einer Vogelmiere gleich mehrere gemacht.
Die Quecke: sieht aus wie ein normaler Grashalm. Superkraft: wie bei der Vogelmiere, wenn der Halm liegenbleibt und Wasser bekommt, wurzelt er gleich wieder. Quecke aus dem Acker zu bekommen, ist eine sehr schwierige Aufgabe.
خشخاش, Papaver oder auch Mohn: auch ein Wildkraut, aber ein gern gesehener Gast, der ruhig stehen bleiben kann (sieht ja auch schön aus). Superkraft: breitflächige Aussaat.
Die Kamille: auch die darf gerne bleiben, sieht schön aus, die Bienen freuen sich darüber und man kann Tee daraus machen. Superkraft: exorbitante Verbreitung.
Die Melde: kann man wie Spinat verarbeiten – muss man aber nicht. Superkraft: ebenfalls die exorbitante Verbreitung.

Und nun ratet mal, was am Samstag beim Ackereinsatz gemacht wurde … wir fangen wieder von vorne an und arbeiten uns einmal durch alle Quartiere, damit die Challenge erfolgreich und unsere Ernte gut wird. Hier ein paar fotografische Eindrücke von Solawista Manuela:

15. Mai – nach dem Super-Pflanzeinsatz …

Folientunnel I: erst nochmal mit der Fräse durch, dann ziehen die Paprika und Auberginen ein, alle versorgt mit Tröpfchenbewässerung.
Folientunnel II: die ersten Blüten sind da.
Der ausgesäte Salat ist jetzt auch schon groß genug, um pikiert (vereinzelt) und gepflanzt zu werden. Außerdem kommt der Feldsalat in den Acker. Damit ist die Salaternte für die nächsten Monate gesichert 🙂
Im Freiland werden auch noch Melonen gepflanzt. Damit der Boden schön warm wird – so mögen sie das – wird auf dem Boden eine schwarze Folie ausgelegt, da kommen Löcher rein und in die Löcher die Melonen. So haben sie es immer schön warm.
Die Bohnen um die Tipis gucken auch schon durch die Erde.

Und jetzt beginnt die Kultivierungsphase, sprich Wildkraut rausmachen. Also: wieder von vorne anfangen und durch alle Kulturen gehen. Vor allem bei den Zwiebeln ist das eine ganz schöne Sisyphusarbeit. Im Video ist das Vorher – Nachher gut zu sehen. Und ein besonders ungebetener Gast sind Disteln, mühsam und schmerzhaft rauszumachen.

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11. Mai – “Spellener Wellnessparadies”, 9000 Jungpflanzen und ein toller Ackereinsatz

KW 19 – pflanzen, pflanzen, pflanzen

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Im Aufenthalts- und Pausenbereich an den Folientunneln steht jetzt ein 1000l-Container,  Bauherr ist Abdul mit den tausend Ideen. Dank des “Spellener Wellnessparadieses” muss nun nicht immer die Pumpe angeschmissen werden, wenn ein bisschen Wasser zum Kaffeekochen oder Händewaschen gebraucht wird.

Was Abdul und Ben die KW 19 sonst noch so gemacht haben, zeigen sie euch im Video:
– Koreander und glatte Petersilie sind ausgesät
– die Bewässerung auf Acker II ist vorbereitet, der Schlauch liegt, zwei neue Rasensprenger sind fertig vorereitet. Der Wasserdruck unserer Pumpe reicht, um auch den Acker II komplett zu bewässern :-).
– 3 Reihen Mais auf Acker II sind ausgesät
– Zwischenstand Möhren im Folientunnel I: die sind schon handlang und können bald schon geerntet werden
– Am Mittwoch sind dann gaaaaanz viele Pflanzen gekommen – wenn die beiden die alleine pflanzen müssten, würden sie 6 – 8 Tage brauchen
– Folientunnel II: Gurken an den beiden Seiten, dazu 8 Reihen Tomaten und eine Reihe Artischocken
– Im Blumenbeet sind inzwischen auch Kirschtomaten eingezogen, eine Spende von Solawista Alexandra.
– Auf dem Kompost sind Kürbisse gepflanzt
– Freitag: dicke Salatzköpfe, Kräuter und Rucola geernet. Außerdem hat Abdul den Teil von Acker I nochmal durchgearbeitet, auf dem morgen gepflanzt werden soll.

Samstag: Pflanztag – über 30 Solawistas pflanzen ab 10 Uhr mit genügend Abstand (untereinander und zwischen den Pflanzen 😉 – um 14 Uhr ist schon alles erledigt, 9.000 Pflanzen sind in der Erde – der Acker ist voll belegt. Ein dickes Danke von den begeisterten Gärtnern. Ab jetzt wird hauptsächlich gewässert, gejätet und geerntet. Dafür gibt es ab jetzt wieder regelmäßige Ackereinsätze alle 2 Wochen Samstags.

30. April – Bohnentipis, afghanisches Bewässerungssystem und das “Niederrheinische Melonenmonopol”

Und wieder ein Wochenvideo vom Acker 🙂

Auf dem Arbeitsplan für die Woche stehen die Vorbereitungen für die Lieferung nächste Woche. Danach ist dannfür dieses Jahr alles gepflanzt und ab dann heißt es hauptsächlich wässern, jäten und ernten.
Die Bohnentipis werden gebaut. Der Salat im Folientunnel wächst prächtig, der wird nächste Woche komplett geernet. Auch die Möhren wachsen prächtigst!
Der Salat im Freiland braucht noch ein bisschen, sieht aber sehr gut aus, es gibt kaum Ausfälle. Der Versuch mit dem Lavendelöl gegen Hasenfraß scheint also zu funktionieren 🙂
Und wir haben jetzt auch Strom im Bauwagen, z. B. um eine Kaffeemaschine anzuschließen.
Da wir uns ja anscheinend an höhere Temperaturen gewöhnen müssen, hat Abdul die gute Idee gehabt, einfach ein afghanisches Bewässerungssystem auch mal hier auszuprobieren: zwei Gräben ziehen, in die Wasser geleitet wird, und rechts und links davon werden dann die Pflanzen gesetzt, die so immer genügend versorgt werden. Wenn das Ganze gut funktioniert, könnten wir das in den kommenden Jahren ausbauen.

Dann war da noch ein Kabelkanal vom Strom-Verlegen übrig. Und ein Nagel, mit dem Löcher gebohrt werden können … Und was das mit dem “niederrheinischen Melonenmonopol” zu tun hat, könnt ihr ebenfalls im Video sehen 😉

Dank unseres Brunnens und genügend Schlauchlänge können wir auch unseren Acker II schräg gegenüber bewässern. Der ist nämlich auch schon fertig vorbereitet ist für die Jungpflanzen nächste Woche, die größtenteils dort hin kommen sollen.
Der 2. Folientunnel muss auch nochmal saubergemacht werden. Da finden sich doch tatsächlich Tomaten, die sich vom letzten Jahr ausgesät haben. Die werden vorsichtig rausgeholt und kommen an die Tröpfchenbewässerung. Ergebnis: eine ganze Reihe “bunte Mischung” (lassen wir uns überraschen, was das für Sorten werden). Zwischen die Tomaten kommt jeweils eine Okra (externer Link zur Wikipedia). Die wachsen zwar hoch, bleiben dabei aber schlank, das passt also gut als Mischkultur zu den Tomaten.
Und das Video endet mit dem langersehnten Regen, der erste nach 7 Wochen! Der ganze Acker kann sich in den nächsten Tagen hoffentlich richtig vollsaugen – das gibt beste Pflanzbedingungen.

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23. April – Kosmetik, Werkzeugpflege und Afrikanischer Baumbasilikum

Diese Woche beginnt für Abdul und Ben der Kampf gegen die Wildkräuter, sowohl in den beiden Folientunneln als auch im Freiland!

Die Gewächshäuser werden also weiter gesäubert, in GWH 2 werden die Tomaten einziehen. Tomaten und Auberginen haben die beiden übrigens selbst vorgezogen, beides ist gut gekeimt und bald groß genug für den Umzug. Außerdem vorgezogen: Physalis und drei Artischocken. Die Artischocken sind ein Test – wenn alles gut läuft, haben wir in ca. zwei Jahren eine gesicherte Artischockenversorgung.
Wasser- und Honigmelonen und noch mehr Sonnenblumen sind dank Abduls guter Pflege ebenfalls gut gekeimt – der Niederrhein ist ja bekannt für seine guten Melonenernten 😉
 
Im GWH 2 steht noch jede Menge Salat (140 Köpfe, um genau zu sein) – in der nächsten Woche gibt es also Salat, Rucola und nochmal Kräuterstäuße als Gruß vom Acker. Wenn das GWH 2 abgeerntet ist, werden hier Auberginen und Paprika einziehen. Außerdem sind hier Möhren in kompletter Länge ausgesät – die sehen schon prima aus, Ben meint, in ca. 2 Monaten gibt’s Möhren aus eigener Ernte.
Wer sich wundert: Möhren, Auberginen und Paprikas stören sich nicht gegenseitig, die Möhren helfen sogar, den Boden nicht so schnell austrocknen zu lassen. Was bei dem trockenen heißen Wetter, das wir jetzt schon haben, natürlich den Jungpflanzen sehr hilft.

Freiland: es regnet einfach nicht, wir müssen schon ständig gießen – aber ansonsten sieht alles sehr gut aus. Aus Holz- und Metallstangen werden in der nächsten Woche kleine Tipis gebaut – an denen können dann die Bohnen ranken.

Und dann noch etwas Besonderes: Ben hat 5 Pflanzen afrikanischen Baumbasilikum bestellt, der ebenfalls diese Woche geliefert wurde. Der kommt ebenfalls ins Gewächshaus und wird groooß, ein richtiger Busch, den kann man das ganze Jahr über immer wieder ernten. In ein paar Monaten können wir uns auf regelmäßig Basilikum in der Ernte freuen!

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17. April – wieder eine arbeitsreiche Woche und der erste “Gruß vom Acker”

Unser Gärtnerteam lässt die Arbeitswoche Revue passieren und zeigt, was sich in Folientunneln und im Freiland gerade so tut. Alle Kulturen wachsen und gedeihen – nur regnen könnte es so langsam mal. Die Zuckerschoten sind gesät und können nun an ihrer Rankhilfe wachsen, am Mittwoch wurden Jungpflanzen geholt: Porree, Rot- und Blumenkohl, Rote und Gelbe Bete, die dann auch am Donnerstag Abend schon alle eingepflanzt waren. Am Freitag wurde die erste Ernte in den Abholraum gebracht – neben Mengen an riesigen Radieschen und leckeren Kräutern gab es auch zugekauften Porree, Rucola und Tomaten.

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