13. Juli – “man könnte ja mal über einen kleinen Trecker nachdenken”

KW 28 – Wildkraut, Wildkraut, Wildkraut.
Es hat viel geregnet – gut fürs Gemüse, aber eben auch fürs Wildkraut. Alles bläst sich so richtig auf. Das hat die Gärtner die vergangene Woche beschäftigt und so haben sie sich die Woche über durch den Acker gearbeitet.
Das abgeräumte Salatquartier wurde diese Woche ebenfalls bearbeitet, hier kommen Möhren, Feldsalat und ein afghanischer Salat hin. Der Brokkoli ist ebenfalls abgeerntet und wird in den nächsten Tagen auch abgeräumt. Bin schon ganz gespannt, was Ben&Abdul da wohl hinpflanzen werden.
Im Tomatenhaus werden die Tomaten probiert … die Gärtner müssen ja testen, ob die lecker sind 😉 Und schon ab Dienstag wdann geerntet und kühl gestellt fürs WE.

Was sonst noch diese Woche so auf dem Acker passiert ist, seht ihr im neuesten Video:

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Freitag: richtig richtig satte Ernte und 2 Solawistas, Birgit und Manana, halfen dabei, diese Mengen zu bewältigen – dankeschön!!! Es gab Blumenkohl, Spitzkohl, Kohlrabi, Rucola, Salat, Auberginen, Fenchel, Frühlingszwiebeln, Zucchini, Gurken, Brokkoli, Zuckerschoten, Rote Bete und die ersten Bohnen. Wieviele Karren voll waren das diese Woche wohl, die vom Acker zum Abholraum transportiert werden mussten? Und wieviel wiegt das alles? So viel Ernte, dass keine Kisten mehr übrig sind 🙂
So ein Trecker, vielleicht mit nem kleinen Anhänger, wär` echt nicht schlecht …

5. Juli – weniger Beikraut, weniger Arbeit, mehr genießen :-)

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KW 27 – wir werden auf dem Acker von ganz vielen Sonnenblumen begüßt …
und von vielen vielen Gurken 😉
Im GWH sind die ersten Tomaten reif. Der afrikanische Baumbasilikum ist inzwischen auch gut angewachsen und fängt jetzt an, richtig zuzulegen – bald gibts Basilikum zur Ernte. Tomaten und Basilikum – passt!

Und es regnet! So richtig schön ausgiebig, da wird unseren Acker mal so richtig nachhaltig nass und die Bewässerung hat Pause. Und da es regnet, arbeiten Ben und Abdul mehr in den GWH – die Auberginen werden ausgeputzt, die Gurken ausgedünnt und die Paprika hochgebunden. Die gar nicht so hohen Paprikapflanzen tragen nämlich wirklich schwer an ihren Früchten und ein paar sind schon fast umgeknickt.

Unser Schattenspender ist auch fertig, nur noch die Plane muss drübergezogen werden. Und unser großer Tisch passt genau darunter 😉 Also ein prima Platz zum bei-Regen-trocken-sitzen oder auch werkeln. Und da ja jetzt mehr Zeit bleibt für Verschönerung, bekommt der Tisch auch noch eine neue Lasur.
Am Donnerstag bekommt der Chinakohl eine Frischekur, die Reihen sind wieder schön sauber und der Kohl hat wieder mehr Platz zum wachsen.
Am Freitag Vormittag wird geerntet: heute gibts Gurken, Zucchini, Salat, Frühlingszwiebeln, Kohlrabi und Fenchel. Der ganze Anteil bekommt diese Woche tatsächlich 6 (!) Gurken – die beiden haben diese Woche 280 Gurken geerntet.
Und im Abholraum liegen auch die ersten kleinen Tomaten zum probieren und naschen.

28. Juni – Reiche Ernte, TV und das Geheimnis der Anzuchterde

Wochenrückblick KW 26

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Das “Bergfest” ist vorbei und die Arbeit auf dem Acker wird immer angenehmer. Die großen und langwierigen Aufgaben sind alle abgearbeitet und Abdul und Ben haben nun immer häufiger Zeit, sich um die vielen Kleinigkeiten zu kümmern, die unseren Solawi-Acker auf Dauer aber immer schöner machen …

Apropos schöner … am Mittwoch war ein Team der Aktuellen Stunde bei uns auf dem Acker, dafür sollte natürlich alles nochmal noch ein bisschen ordentlicher aussehen – Sahnetorte mit Kirsche oben drauf sozusagen 😉 Gesendet wird der Beitrag voraussichtlich nächste Woche (KW 27), sobald der Beitrag in der Mediathek ist, gibt’s hier auch den Link dazu.

Auf dem Acker und in den Gewächshäusern wächst weiter alles prächtig, die ersten Tomaten sind zart errötet. Schon am Dienstag konnten wieder die ersten dicken Gurken für die nächste Ernte gepflückt werden, dazu kamen im Verlauf der Woche dann Rote Bete, Zucchini, Brokkoli, Kohlrabi und am Salat.

Und wieder was gelernt: diesmal, warum Anzuchterde so wichtig ist.

Der gemeinsame Ackereinsatz am Samstag war auch wieder klasse – danke an die vielen fleißigen Solawistas! Und zur Stärkung gab es wieder einen der genialen Kuchen von Anne, auch dafür ganz lieben Dank!

Noch nicht ganz fertig ist der Schattenspender, der an den letzten beiden Samstagen Gestalt angenommen hat. Dafür wurden Reste des alten Folientunnel-Gestänges verwendet, statt im Metallschrott zu enden. Ein bisschen ist noch dran zu tun, bevor die Gewebeplane drübergezogen werden kann. Aber diese Woche knallt die Sonne ja auch nicht so, und wenn es wieder heißer wird, haben wir einen schönen großen stabilen Schattenspender 🙂 Der wird auch im Winter nützlich sein, um diverse Gerätschaften, Stühle usw. ein bisschen wettergeschützer unterzubringen.

20. Juni – “Wir nennen ihn Wilson”

Rückblick KW 25 – zu den beiden GWHs muüssen wir kein Wort verlieren, die sind beide fertig und machen derzeit so gut wie keine Arbeit.

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Aber draußen: es hat viel geregnet – heißt: auch das Beikraut wächst heftigst. Der erste Blumenkohl ist da, nicht bei allen Pflanzen, aber vereinzelt kann man schon kleine weiße Köpfchen sehen. Diese Woche stand viel Kleinkram an, Kleinigkeiten wie Paprika und Auberginen auspflanzen, Salat-Quartier vorbereiten und neuen nachpflanzen und ein wenig durch die Reihen gehen und jäten.

Rückblick Ackereinsatz (O-Ton Ben: da bin ich einmal nicht da, und schon wird “gezaubert” ;-): tausend Dank – war toll. Und da die Fläche wie geleckt ist, macht es auch nix, dass durch den Regen wieder ein bisschen Beikraut nachwächst.
Und tausend Dank für den Pflanztisch und die Druckregelung, die am Samstag verbessert wurde!

In einem Salatquartier wurde der Salat von unserem Pärchen Nilgänse angeknabbert – der scheint ihnen besonders gut zu schmecken. Dagegen wurde diese Woche eine Vogelscheuche gebaut. Mit rumliegenden Holzresten und einer Säge, die uns auch Nachbar Klaus geschenkt hat. Schön ist sie geworden – wir nennen sie Wilson. Also Wilson, mach Deine Arbeit! 🙂

Unter der Woche war auch Besuch von Solawistas auf dem Acker, die nicht nur auf Kaffee, Kekse und Erdbeeren vorbeigekommen sind, sondern mal eben so nebenbei auch den ganzen Kohlrabi ausgeputzt, er ist komplett Wildkrautfrei. Danke!

Es bleibt sogar Zeit für Kosmetik, wie, die Wege und Ackerränder ein wenig zu rasieren.

Acker II: die ersten zwei Jahre muss man echt kämpfen, da nicht nur die Kulturen, sondern auch das Beikraut mächtig kommt. Also heißt es diese Woche, die Kohlsorten und Zucchini freilegen.

Und die Ernte wird immer mehr und reichhaltiger: neben dem wöchentlichen Salat gibt es Gurken, Mangold, Brokkoli und Feldsalat – im August bekommen wir Platzprobleme im Abholraum. Was für ein Luxus!!! 😉

14. Juni – “Der Herr der Folientunnel”

Wochenrückblick KW 24 –  Der Juni beginnt, wir können nun anfangen, aus dem Vollen zu schöpfen.

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GWH 2: Abdul hat wieder gezaubert – die Paprika und die Auberginen sind wieder schön freigelegt, auch die Gurken wachsen prächtig
GWH 1: Superpremium! Alles wächst hervorragend, die Okras kommen gut, die Tomaten, Auberginen und Gurken wachsen ebenfalls prächtigst.

Freiland: der Regen der letzten Tage hat das Seine getan, dass alle Kulturen quasi “explodieren”. Der  Salat wird noch einmal komplett durchgeputzt, aber gleichzeitig wird auch schon wieder neuer Salat für die nächsten Monate ausgepflanzt. Der Rucola ist auch erntereif.
Unter der Woche wird in allen Kulturen einmal durchgegangen, aber es sieht ganz so aus, als ob wir dieses Jahr dem Kampf gegen das Wildkraut endgültig gewonnen hätten. Ben war tatsächlich am Dienstag in 2 Stunden alle Kulturen einmal durch. Für den Ackereinsatz am Samstag bleibt aber noch genug zu tun, zwischen den Reihen kann auch wieder mal ein bisschen ausgeputzt werden. 🙂

 Die letzten Schilder wurden aufgestellt, alle Kulturen sind jetzt “ordentlich” beschildert und auch für uns Nicht-Gärtner*innen damit leicht erkennbar.

Ein Stückchen Acker wird freigemacht für die Pfefferminze, die bislang in einem der Gewächshäuser am Rand stand – was aber eigentlich nicht notwendig ist, da die Minze nicht so kälteempfindlich ist. Und so ist im GWH wieder zusätzlicher Platz für anderes, z. B. Paprika oder Wassermelonen.

Der Buschbasilikum: eine Planze konnte gerettet werden (die hatten ja auf dem Postweg arg glitten), daraus wurden durch Stecklinge 7 gemacht, die diese Woche ausgepflanzt wurden.
Die Okra im Freiland haben jetzt auch die ersten kleinen Blüten, aber die wurden dieses Jahr etwas zu früh gepflanzt – im Folientunnel sind sie schon weiter. Also wieder was für nächste Jahr gelernt…
Freitag stand dann wieder ganz im Zeichen der Ernte – eine Riesenkarre Salat, dazu Rucola, Feldsalat, Frühlingszwiebeln und Gurken – alles was man für einen leckeren Salat braucht.

Und wir haben nun einen schönen großen Sonnenschirm und damit Schatten – danke an Nachbarn Klaus für die Spende!

6, Juni – alles wächst und gedeiht, aber optimieren geht immer

Das Pfingstwochenende ist vorbei – Abdul und Ben starten mit Kaffee und Frühstück in die Woche.
Alles wächst und gedeiht. Aber wie jede Woche: wieder von vorne in der “Unkrautkirmes”. Und bei den Temperaturen kann man sich bei der Arbeit dann auch gleich das Fitnessstudio sparen 😉

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Im Freiland:
Das Bewässerungssystem für die Honigmelonen steht.
Der Mangold, eigene Aussaat, ist jetzt auch im Freiland ausgepflanzt.
Bohne und Sonnenblume wachsen gemeinsam in die Höhe.
Der Brokkoli zeigt schon die ersten Röschen.
Die Kartoffeln haben die ersten Blüten. Blüten = es geht ihnen gut :-). Nach der Blüte fällt dann das Laub zusammen und wenn das so richtig schön vertrocknet ist, kann der Blaue Schwede geerntet werden – geschätzt in 6 – 7 Wochen.
Der Schnittlauch wurde rausgenommen, vom Beikraut gesäubert und an neuer Stelle wieder – noch beikrautfrei – eingepflanzt.
Auf dem Kompost wachsen ganz viele Kürbisse ganz prächtig, es sind schon viele kleine Kürben dran (Gärtnerlatein: Kürben = Mehrzahl von Kürbis 😉

GWH1: Es sind schon kleine Früchte an den Paprika, die ohne die Möhren jetzt viel mehr Platz zum wachsen haben.

GWH 2: Die Tomaten haben auch schon die ersten, noch grünen Früchte. An den Gurken ist ebenfalls schon einiges an Früchten dran, plus viele Blüten.
Ein Bewässerungssystem für die Gurken wurde in dieser Woche ebenfalls angelegt. Einmal ganz rundrum an beiden Seiten einen Schlauch gelegt, kleine Löcher reingemacht und jede Gurke bekommt auf “Knopfdruck” Wasser – in 4 Minuten einmal komplett alle Gurken gewässert, das dauert von Hand viiiel länger.

Und eine kleine Einladung von den Gärtnern: Dienstags bis Freitags einfach mal vorbeikommen, sozusagen den Tag im Garten verbringen, Kaffe oder Teechen trinken, quatschen, bisschen abhängen – alle Solawistas sind herzlich willkommen!

Ein paar Worte zur Ernte diese Wochenendes: im Moment gibt es ja saisonbedingt nur Salate plus ein zwei Sachen obendrauf. Der ganze Ernteraum steht also voller Salat, dazu kommen auch wieder Kräutersträuße, diemal Minze und Majoran.
Eigentlich sollte ja der ganze Anteil doppelt so viel wie der halbe Anteil erhalten, aber die Kräutersträuße sind so groß, dass es keinen Sinn macht, davon 2 mit nach Hause zu nehmen. Kann man zwar trocknen, aber eigentlich reicht dann schon ein Strauß für den Rest des Jahres. Daher gibt es diesmal für alle nur einen, egal ob ganzer oder halber Anteil.
Bei den Salaten sieht es ähnlich aus: es ist sehr viel da, das jetzt geerntet werden muss, deshalb bekommen halbe und ganze Anteile jeweils 2 Köpfe, die übrigens megagross sind. Die ganzen Anteile bekommen noch einen “Premiumsalat” dazu, die bunte Salatmischung. Und von diesen drei mega-großen Köpfen Salat könnt ihr sicherlich mindestens die ganze nächste Woche essen.
Ben und Abdul hoffen, die heutige Aufteilung ist für euch ok.

31. Mai – heute mit angebundenen Tomaten, einem Schwalbenschwanz und einer Wasserorgel

KW 22 – munteres Drucklegen. Unsere Brunnenpumpe bekommt eine “Wasserorgel”, um den Druck zu regulieren und bis zu 6 Wassersprenger gleichzeitig auf dem Acker laufen zu lassen. Heißt: der ganze Acker kann an einem Tag bewässert werden. 🙂

Kleine Preisfrage: 20 l in 72 sek – wieviel m3 sind das?

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GWH 2: Die Tomaten werden schon ausgegeizt. Die Seitentriebe kommen raus, damit die Tomaten schön schlank hochwachsen können. Sie sind schon so groß, dass sie nun angebunden werden können.
Auch die Gurken werden schon hochgebunden;  die Artischocken wachsen auch gut

GWH 1: Der Möhrenwald wird am Freitag abgeerntet – dann ist genügend Platz für die Paprika und Auberginen.

Schwalbenschwanz (Schmetterling, geschützte Art)Freiland: Die “Ehe” zwischen Bohne und Sonnenblume wurde wie geplant geschlossen … Wildkraut ist im Griff, Salat, Fenchel Rotkohl sind am Dienstag mal wildkrautfrei. Da noch ein bisschen Platz auf dem Acker ist, werden im Freiland weitere Honigmelonen ausgesät. Die zuerst ausgepflanzten haben leider doch ein wenig Frost abbekommen, aber jetzt, Ende Mai, hoffen die Gärtner, dass die zusätzlichen Melonen prächtig gedeihen.

Besuch auf dem Acker: Marienkäferlarven, Bienen, ein Heupferd und ein Schwalbenschwanz

Auf unserem Acker II hat leider ein Hase Geschmack an unserem Kohl gefunden – Ben und Abdul hoffen aber, ihn mit dem Lavendeltrick zu vergrämen.

24. Mai – Wildkräuter mit Superkräften und ein kleiner Gast

KW 21: diese Woche (und die nächsten Monate) … die Wildkraut-Challenge

Die Woche über haben Ben und Abdul quartiersweise die Wildkräuter rausgemacht. Zuckerschoten, Rotkohl, Kartoffeln, Porree, Petersilie, gelbe und rote Bete und der Rucola haben wieder Platz zum Wachsen.
Salat-Update: bunte Mischung, Lollo Rosso, roter Kopfsalat und Lollo Bionda sehen sehr gut aus.

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heute im Video: das Wildkrautquartett und eine dicke Erdkröte

Die Distel: davon haben wir sehr sehr viele. Superkraft: die tief reichende Wurzel. Deshalb muss die unbedingt mit der kompletten Wurzel rausgeholt werden.
Das Franzosenkraut: Superkraft: breitflächige Aussaat. 1 blühendes Franzosenkraut = ca. 1 qm Aussaat.
Die Vogelmiere: lässt sich eigentlich sehr leicht rausholen. Aber: Superkraft: wenn ein kleines Stückchen liegenbleibt und Wasser draufkommt, wurzelt es gleich wieder an. Wenn man also nur kleine Stückchen abreißt und nicht die Pflanze komplett mit Wurzel rausholt, hat man aus einer Vogelmiere gleich mehrere gemacht.
Die Quecke: sieht aus wie ein normaler Grashalm. Superkraft: wie bei der Vogelmiere, wenn der Halm liegenbleibt und Wasser bekommt, wurzelt er gleich wieder. Quecke aus dem Acker zu bekommen, ist eine sehr schwierige Aufgabe.
خشخاش, Papaver oder auch Mohn: auch ein Wildkraut, aber ein gern gesehener Gast, der ruhig stehen bleiben kann (sieht ja auch schön aus). Superkraft: breitflächige Aussaat.
Die Kamille: auch die darf gerne bleiben, sieht schön aus, die Bienen freuen sich darüber und man kann Tee daraus machen. Superkraft: exorbitante Verbreitung.
Die Melde: kann man wie Spinat verarbeiten – muss man aber nicht. Superkraft: ebenfalls die exorbitante Verbreitung.

Und nun ratet mal, was am Samstag beim Ackereinsatz gemacht wurde … wir fangen wieder von vorne an und arbeiten uns einmal durch alle Quartiere, damit die Challenge erfolgreich und unsere Ernte gut wird. Hier ein paar fotografische Eindrücke von Solawista Manuela:

15. Mai – nach dem Super-Pflanzeinsatz …

Folientunnel I: erst nochmal mit der Fräse durch, dann ziehen die Paprika und Auberginen ein, alle versorgt mit Tröpfchenbewässerung.
Folientunnel II: die ersten Blüten sind da.
Der ausgesäte Salat ist jetzt auch schon groß genug, um pikiert (vereinzelt) und gepflanzt zu werden. Außerdem kommt der Feldsalat in den Acker. Damit ist die Salaternte für die nächsten Monate gesichert 🙂
Im Freiland werden auch noch Melonen gepflanzt. Damit der Boden schön warm wird – so mögen sie das – wird auf dem Boden eine schwarze Folie ausgelegt, da kommen Löcher rein und in die Löcher die Melonen. So haben sie es immer schön warm.
Die Bohnen um die Tipis gucken auch schon durch die Erde.

Und jetzt beginnt die Kultivierungsphase, sprich Wildkraut rausmachen. Also: wieder von vorne anfangen und durch alle Kulturen gehen. Vor allem bei den Zwiebeln ist das eine ganz schöne Sisyphusarbeit. Im Video ist das Vorher – Nachher gut zu sehen. Und ein besonders ungebetener Gast sind Disteln, mühsam und schmerzhaft rauszumachen.

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11. Mai – “Spellener Wellnessparadies”, 9000 Jungpflanzen und ein toller Ackereinsatz

KW 19 – pflanzen, pflanzen, pflanzen

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Im Aufenthalts- und Pausenbereich an den Folientunneln steht jetzt ein 1000l-Container,  Bauherr ist Abdul mit den tausend Ideen. Dank des “Spellener Wellnessparadieses” muss nun nicht immer die Pumpe angeschmissen werden, wenn ein bisschen Wasser zum Kaffeekochen oder Händewaschen gebraucht wird.

Was Abdul und Ben die KW 19 sonst noch so gemacht haben, zeigen sie euch im Video:
– Koreander und glatte Petersilie sind ausgesät
– die Bewässerung auf Acker II ist vorbereitet, der Schlauch liegt, zwei neue Rasensprenger sind fertig vorereitet. Der Wasserdruck unserer Pumpe reicht, um auch den Acker II komplett zu bewässern :-).
– 3 Reihen Mais auf Acker II sind ausgesät
– Zwischenstand Möhren im Folientunnel I: die sind schon handlang und können bald schon geerntet werden
– Am Mittwoch sind dann gaaaaanz viele Pflanzen gekommen – wenn die beiden die alleine pflanzen müssten, würden sie 6 – 8 Tage brauchen
– Folientunnel II: Gurken an den beiden Seiten, dazu 8 Reihen Tomaten und eine Reihe Artischocken
– Im Blumenbeet sind inzwischen auch Kirschtomaten eingezogen, eine Spende von Solawista Alexandra.
– Auf dem Kompost sind Kürbisse gepflanzt
– Freitag: dicke Salatzköpfe, Kräuter und Rucola geernet. Außerdem hat Abdul den Teil von Acker I nochmal durchgearbeitet, auf dem morgen gepflanzt werden soll.

Samstag: Pflanztag – über 30 Solawistas pflanzen ab 10 Uhr mit genügend Abstand (untereinander und zwischen den Pflanzen 😉 – um 14 Uhr ist schon alles erledigt, 9.000 Pflanzen sind in der Erde – der Acker ist voll belegt. Ein dickes Danke von den begeisterten Gärtnern. Ab jetzt wird hauptsächlich gewässert, gejätet und geerntet. Dafür gibt es ab jetzt wieder regelmäßige Ackereinsätze alle 2 Wochen Samstags.