20. Juni – ein außerplanmäßiger Arbeitseinsatz und gute Neuigkeiten

Langsam nimmt der Sommer Fahrt auf, dabei ist es aber auch nicht zu trocken – eigentlich ideal für den Acker. Blöd ist nur, dass wilde Pflanzen davon genau wie unser Gemüse profitieren. Einige, die am letzten Samstag zum Arbeitseinsatz kamen, waren sehr erschrocken, dass Kamille, Distel und Co sich so sehr auf unseren Beeten breitmachen. Außerdem warteten noch viele Tomaten- und Gurkenpflanzen darauf, im Gewächshaus 2 ihren endgültigen Platz einzunehmen. Daher haben wir kurzerhand den Feiertag zum außerplanmäßigen Arbeitseinsatztag erklärt … und wieder eine ganze Menge geschafft!

Da Maik am Freitag und Samstag Urlaub nimmt, verschieben sich außerdem die normalen Verteilzeiten und wir haben am Donnerstag auch gleich geerntet. Alle, die Samstags abholen, sind diesen Samstag auch Selbsterntende! Genauer erklärt wird es auf der Tafel im Verteilraum.

Wie bereits im letzten Hofbrief erwähnt, gibt es Interessenten für den Gärtner*innen- und den Helfer*innenposten. Martin kämpft heldenhaft mit zwei Ämtern gleichzeitig, damit Abdul nach seiner erfolgreichen Probearbeit bald regulär bei uns anfangen kann! Noch ein weiterer Gärtner hat sich gemeldet und sich am Donnerstag mal unsere Solawi angesehen – Ihr seht, es bewegt sich was, wenn auch nicht besonders schnell …

Andererseits sind wir Solawist@s die Avantgarde des sich verändernden Lebensstils: statt irgendwas zu konsumieren, übernehmen wir Verantwortung für unsere vor Ort angebauten Lebensmittel – und daher auch öfter mal die Hacke in die Hand!

1. Juni – ein rundum erfolgreicher Arbeitseinsatz

Samstag ist Arbeitseinsatztag. Porree, Paprika, Kohlrabi, Romanescu, Fenchel, Wirsing, Rosen-, China-, Grün-, Weiß- und Rotkohl, Broccoli, Gurken, Salatrauke, Zucchini und Steckrüben müssen in die Erde. Und davon eine Menge! Im Folientunnel wurde alles für den Einzug der Melonen und Auberginen vorbereitet. Auf dass alles in einigen Wochen bzw. Monaten hungrige Solawistas satt und glücklich machen kann ;-).

Zwischendurch kam eine Pause im Schatten und eine kleine Stärkung mit superleckerem Kuchen gerade recht.

Übrigens: Neben Gemüse und Kräutern wachsen auch jede Menge Blumen auf dem Acker. Und der Mangold hat mittlerweile stattliche 1,60 m.

22. Mai – heute mit Infos vom Acker, zur Wasserversorgung und erfolgreicher Werbung

Am vergangenen Samstag waren wir bei schönstem Wetter wieder mit ca 15 Aktiven auf unserem Acker fleißig: die letzten – leider meist holzigen – Radieschen wurden aus GWH1 geholt, GWH 2 gesäubert, im Freiland konnten Spinat, Mangold, Kartoffeln, die Erdbeeren und zumindest 2 Reihen Möhren vom wuchernden Beikraut befreit werden. Leider wächst letzteres viel stärker als unsere Jungpflänzchen. Vor allem die Möhren und Pastinaken müssen mit Eurer Unterstützung die Chance bekommen, sich gegen Melde, Disteln und Kamille durchzusetzen, sonst gehen sie uns verloren! Daher der dringende Aufruf an alle, die ein wenig Zeit erübrigen können, auch während der Woche Maik zu unterstützen!

Beim Ackereinsatz gab es eine Unklarheit bezüglich der Wasserversorgung. Daher an dieser Stelle ein paar Infos: Wir bekommen Wasser derzeit von einem Privathaushalt in Ackernähe – das ist verständlicherweise nicht für jeden zugänglich.
Maik wässert außerdem bewußt etwas weniger, damit die Pflanzen sich nicht zu sehr daran gewöhnen und das Beikraut nicht überhand nimmt. Er hat aber generell die Wasserversorgung immer im Blick und kommt z. B. abends, auch an den Wochenenden, zusätzlich zum Wässern auf den Acker. Für den Notfall können aber Tümpel oder Wassertonne genutzt werden, Gießkanne ist auch vorhanden.

Damit wir nicht dauerhaft so abhängig sind, ist für die Wasserversorgung ein eigener Brunnen in Ackernähe in Planung. Wie ihr euch denken könnt, sind da viele Formalitäten mit diversen Ämtern zu erledigen, Genehmigungen einzuholen usw, und andererseits brauchen wir dafür nicht nur Kleingeld – so ein Projekt kostet mehrere tausend Euro. Das Orgateam ist derzeit dabei, eine Finanzierungsmöglichkeit aufzutun, aber Konkretes/Zusagen gibt es nicht. Wir halten euch auf dem Laufenden – drückt ruhig schon mal die Daumen.

Werbung wirkt
Und dann gab es am letzten Samstag auch noch den Infostand unserer Solawi beim Oberhausener Naturgartentag. Bei bestem Frühlingswetter kamen viele interessierte Menschen an unseren Stand, zwei Menschen aus OB wollen für das laufende Wirtschaftsjahr noch einsteigen :-). Am Nachbarstand haben wir eine Frau von SLOWFOOD Ruhrgebiet getroffen und überlegt, im Herbst ein gemeinsames Essen mit Solawi-Schnibbelküche, Käse etc. vom Tinthof, Slowfood Ruhrgebiet und der Solawi Niederrhein zu veranstalten. Wir wollen ja nicht nur gemeinsam arbeiten, sondern auch feiern!

Am 15. Juni gibt es den nächsten Infostand, beim Duisburger Umweltmarkt. Ihr könnt euch den Termin ja schon einmal vormerken – wie immer ist Mithilfe sehr gewünscht.

15. Mai – ein ganzer Monat in einem Beitrag

Der Salat ist wunderbar im Folientunnel gewachsen, und die erste Ernte konnte bereits am letzten April-Wochenende abgeholt werden! Und am Wochenende darauf, nachdem wir alle den ersten Salat geniessen durften, stand schon die nächste Ernte bevor. … und wie gewünscht gab es ein bischen Regen, so daß Maik wenigstens am Sonntag einmal nicht bewässern musste!

Neben dem leckeren Salat gab es auch,  da sie schön gewachsen waren, auch die ersten Radieschen und Kohlrabi aus dem Folientunnel.

Die kleinen Erntemengen der ersten Wochen sind natürlich steigerungsfähig – aber dieser Wintereinbruch im Mai macht den Pflänzchen natürlich mindestens genauso zu schaffen wie uns. Wollen hoffen, dass es jetzt mit den Eisheiligen damit für diese Erntesaison endgültig mit der Kälte vorbei ist! Und dass wir weiterhin regelmäßig so schönen Landregen wie in der vergangenen Woche bekommen. Auch wenn natürlich die Beikräuter davon genauso profitieren wie unsere zarten Möhren- und Pastinakenpflänzchen.

Was war sonst noch?

Beim Ackereinsatz am Ostersamstag haben wir mit rund 12 Aktiven viel geschafft: Spinat und Salat im Freiland gepflanzt, einen Blühstreifen gesät, Kohl gehackt, Kartoffeln gesetzt und vieles mehr.

Der Abholraum wurde bei den letzten Arbeitseinsätzen auf Vordermann gebracht! Es sieht jetzt viel schöner aus –  und es gibt jetzt 2 schöne Packplätze, an denen parallel abgeholt werden kann.

 

Passend zur Ernte gibt es einen Rezepttipp – diesmal für Radieschenblätter-Pesto.

Besuch hatten wir auch
Derzeit läuft ja am Niederrhein (und anderswo) wieder das Stadtradeln. In dem Rahmen hat der ADFC auf Initiative von Nicole und Jens eine Radtour von Rheinberg nach Voerde zur Solawi-Besichtigung angeboten. Dabei waren auch zwei “frei ausleihbare” Lastenräder vom KlimaTisch Rheinberg im Einsatz, um die Ernteanteile für die Depotgruppen aus Rheinberg (durch Nicole) und Moers/Rheinhausen (durch Jens) klimaneutral abzuholen. Damit wäre die “Kette” perfekt nachhaltig – regionales saisonales faires Biogemüse klimaneutral verteilt.

Und zum Schluß ein kleines Rätsel: Maik ist nicht nur auf dem Acker fleißig, sondern nutzt auch noch seine Wohnung, um wärmebedürftige Pflänzchen vorzuziehen. Wer erkennt, was in den nächsten Wochen irgendwann auf unserem Acker “einziehen” wird?

27. März – heute mit Infos von Maik, dem ersten Arbeitseinsatz in diesem Jahr und ein paar sonstigen Infos

Liebe SoLaWistas,

mal endlich wieder was vom Gärtner persönlich:

Geplant – und zwar dringend – sind folgende Dinge in dieser und kommender Woche:

  1. Ich werde den letzten Kohl vom Acker entfernen, damit Christian Hülsermann den Großteil der Fläche mit etwas größerem Gerät bearbeiten kann. Außerdem muss der Kohl dringend entfernt werden, um Kohlhernie vorzubeugen.
  2. Dort, wo der Kohl jetzt abgeräumt wird, werden bald (Mitte/Ende April) Kartoffeln gesetzt. Jetzt wird da aber erstmal Gründüngung und Blühmischung eingesät.
  3. Der Braune/Rote Grünkohl beginnt zu schießen und ist nur noch bedingt genießbar. Er ist nicht giftig, aber voraussichtlich recht bitter. Jeder so wie er mag. Den und den Rosenkohl lasse ich vorerst stehen, damit ich mal sehe, wie der blühend ausschaut.
  4. Diese Woche säe ich noch diverse Bohnen und Rote Beete, nachdem ich ein erneutes Mal mit unserer kleinen einachsigen Motorhacke ein Beet vorbereitet habe.
  5. Im Laufe der nächsten Woche kommen 6180 Jungpflanzen. Da noch nicht gewiss ist, wann dies der Fall ist, streben wir einen Arbeitseinsatz am 6.04.’19 an, damit die ganze Chose schnell in den Boden kommt. Daher auch Punkt 1 diese Woche.
  6. Der Salat macht einen guten Eindruck und könnte in nicht allzu ferner Zukunft zu ernten sein. Auch die Radieschen lugen schon aus der Erde. Selbstverständlich haben wir dann noch nicht viel anderes nebenbei, aber ich werde sehen, was ich machen kann.
  7. Daheim habe ich Physalis, Lavendel, Basilikum, Gurken und bald Melonen in der Vorzucht. Kürbisse werde ich nächste oder übernächste Woche hier oder im Gewächshaus vorziehen. (Wahrscheinlich hier, da Kaninchen und andere Lebewesen auch schon dem nun “gas-gebenden” Spinat ein wenig zusetzen.)

Für alle, die zwischendurch mal vorbeikommen wollen, um etwas zu tun, werde ich demnächst die Nummer meines Diensthandys bereitstellen. Am meisten Sinn macht es wahrscheinlich ab nächster Woche. Die nächsten Tage und Nächste sind ja noch recht ‘frisch’.

Soviel von Maik. Und hier kommen die sonstigen Infos:

Arbeitseinsatz am 6. April: ab 10 Uhr Jungpflanzen pflanzen, den Bauwagen und den Verteilraum aufräumen. Bringt gute Laune, Arbeitshandschuhe und kleine Gartenhacken (wenn vorhanden) mit.

Gartenkleinwerkzeug, also Hacken usw. sind übrigens eins der Dinge, die wir kaufen wollen, wenn wir bei der Klima Challenge Ruhr genügend Punkte für unser Projekt einfahren. Der Countdown läuft, also bitte noch mal fleißig posten; wir sind momentan in der oberen Hälfte !

Die Vollversammlung des Vereins verschiebt sich leider wegen Steuerberater und Finanzamt weiter. Sobald wir da eine Rückmeldung bekommen, können wir dann endlich einen Termin festlegen, bei dem wir den Vorstand entlasten, den Bericht der Kassenprüfer bekommen und den Vorstand neu wählen (das sind so die Vereins-Regularien, um die wir nicht  drumrumkommen).

Für alle, die  sich gerade fragen, warum für das neue Wirtschaftsjahr im März noch keine Abbuchungen erfolgt sind: Martin sitzt noch am Abschluß des Wirtschaftsjahres 2018, das will er erst fertig machen.

Und nun zum “Werbeblock”:

Es gibt noch Anteile, daher macht bitte alle weiter Werbung. Von heute an bis zum 14. April 2019 steht ein Infostand unserer Solawi ín Xanten bei dm (Sonsbecker Str. 21a). Danke, Christine! Und eine nächste Infoveranstaltung findet am 10. April in Duisburg (Praxis Sabine Finkelmeier, Fuldastrasse 17, 1. Etage,  47051 DU, 19 Uhr) statt. Danke, Sabine!

14. März – Gewächshäuser im Sturm, erste Salatfotos und ein paar Veranstaltungshinweise

Was waren das wieder für Stürme in den letzten Tagen! Und alle von uns, die schon länger dabei sind, haben feste – und erfolgreich! – alle verfügbaren Däumchen gedrückt, dass unsere beiden Folientunnel das alles überstehen. Und TADAAA – bis auf ein paar kleine Macken haben sie es beide gut überstanden!!! Und die kleineren Schäden an Toren und Folie haben Christine und Horst aus Xanten am Dienstag gleich in 5-stündiger Kleinarbeit mit viel “Brutal Deltaband” vorerst repariert. Danke nach Xanten!!! Peter und Horst werden am Samstag mal eine Bestandsaufnahme auf dem Acker machen, und dann schauen wir, was beim nächsten Arbeitseinsatz so zu tun sein wird.

Und wie gut, dass unsere Gewächshäuser die Stürme gut überstanden haben, denn Maik ist weiter fleißig und das erste GWH ist schon halb mit Salat bepflanzt; die erste Ernte kann also voraussichtlich Mitte April verteilt werden. Die Anbau- und Erntephase verlängert sich durch diese Investition um mindestens zwei Monate.

Noch ein paar Worte zum kommenden Arbeitseinsatz: Der Abholraum auf dem Tinthof sollte vor Beginn der Erntesaison einmal gründlich aufgeräumt und gesäubert, vielleicht auch gestrichen werden; auf dem Acker ist auch noch einiges aufzuräumen, der Bauwagen braucht eine neue Treppe und Aufbewahrungsmöglichkeiten für Gärtner*innen-Werkzeug, Netze müssen ordentlich zusammengelegt werden … Es ist genug zu tun, auch wenn auf dem Acker noch nicht so viel wächst. (Keine Sorge, das Unkrautjäten wird uns noch früh genug ereilen ). Wann der erste Arbeitseinsatz stattfindet, teilen wir euch rechtzeitig über den Hofbrief mit.

Der Spinat im Freiland wächst auch schon prima!

Was gibt’s sonst noch? In den nächsten Tagen finden zwei Infoveranstaltungen statt. Falls ihr also jemanden kennt, der Interesse an unserer Solawi hat und mehr wissen will: am 27. März in der VHS Moers (Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 1.OG, „Wohnzimmer”) um 18:30 Uhr und am 10. April in Duisburg (Praxis Sabine Finkelmeier, Fuldastrasse 17, 1. Etage, 47051 DU (hinterm Stadttheater) um 19 Uhr. Es sind immer noch Anteile zu vergeben, Werbung machen lohnt sich also weiterhin.

Im Hofbrief KW 8 hatte ich ja schon etwas zu Zeelink geschrieben: Nun ist es offiziell – wir müssen uns in diesem Jahr tatsächlich keine Gedanken machen! Sehr wahrscheinlich wird das Pipeline-Rohr erst im Frühjahr 2020 auf einem Teil unseres Ackers verlegt, und selbst wenn es doch noch in 2019 passieren sollte, wird es mindestens November. Und der Bereich unserer Gewächshäuser ist so oder so nicht betroffen. Und für 2020 überlegen wir mit den Hülsermanns, wohin wir ausweichen können.

Inzwischen sind bei der Klima Challenge Ruhr die ersten Spieltage vergangen. Wir gehören nicht zu den absoluten “Top-Scorern” – unser Punktekonto wächst aber auch stetig. Außer der Registrierung benötigt ihr ein Handy/Smartphone mit Kamera, weil so ein Post mit einem Foto versehen sein muss. Und das kann man am einfachsten direkt bei einer klimafreundlichen Aktion machen. In drei der Kategorien sind die möglichen Aktionen schon vorgegeben (z. B. “Ich habe die Raumtemperatur runtergeregelt”, Ich habe stoßgelüftet”, “Ich habe regionale/saisonale Lebensmittel gekauft” oder “Ich bin mit dem ÖPNV gefahren”), in der Kategorie Inspiration kann dann alles mögliche mit Freitext und entsprechendem Foto gepostet werden (sehr wichtige klimafreundliche Maßnahme z. B. Verzicht auf Fleisch- und Milchprodukte). Bis zum 6. April lohnt sich wirklich jeder Post. Und postet ruhig das, was ihr täglich macht, auch täglich neu. 🙂

Und zum Schluss noch ein weiterer Veranstaltungshinweis:

“Hambacher Wald und Dörfer erhalten – Kohlekompromiss einhalten”
am 02. April 2019, um 19 Uhr, im Grammatikoff, Dellplatz/Ecke Goldstraße, Eintritt frei

Talkshow mit anschließender Diskussion mit Antje Grothus, dem Gesicht des Widerstands im Hambacher Forst und Mitglied der sog. „Kohlekommission“ (Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“/ Interessenvertreterin der Region und betroffener Menschen im Rheinischen Braunkohlenrevier). Duisburger Schüler*innen der Bewegung Fridays for Future haben ihre Teilnahme ebenfalls zugesagt, sie werden ein Statement abgeben.

24. Februar – Frühlings Erwachen auf dem Acker

Bei dem schönen Frühlingswetter in den letzten Tagen treibt es uns wohl alle hinaus in die Natur – und die Gartenbesitzer*innen von uns finden sicherlich genügend zu tun … 🙂

Maik ist jedenfalls schon sehr fleißig: Er hat gehackt, gegraben und Löcher gestopft (die Gräben bei den Gewächshäusern), die Netze alleine über’n Acker gezerrt, die Motorhacke gereinigt und leergefahren und einen Komposthaufen angelegt. Oh, und die Stangen aus dem Boden geholt und Plastik und Metall vom Acker geräumt, damit er bald umgebrochen werden kann für die kommende Saison. Das Gewächshaus, in dem die Tomaten letztes Jahr waren, ist auch schon vorbereitet und die mehrjährigen Kräuter an die Ränder versetzt. Die ersten Pflänzchen und Saatgut sind bestellt (Salat, Radieschen und Kohlrabi für die Folientunnel und Spinatsaat fürs Freiland) und sollen diese Woche kommen. 

Außerdem hat Maik sich um die Wasserversorgung gekümmert – der Nachbar vom letzten Jahr hat sich weiter bereit erklärt, uns mit zu versorgen. Und last but not least hat er auch noch einen kleinen Teich neben dem Bauwagen angelegt – auf dass die Libellen und Frösche kommen mögen.

Eine weitere gute Neuigkeit: Wir haben jetzt ein Kompostklo! Für kleines Geld angeboten worden als Reaktion auf die Presseartikel (NRZ, Rheinische Post) nach unserer Veranstaltung am 19. Januar. Jetzt müssen wir “nur noch” überlegen, wo das am besten aufgestellt und wie die Entsorgung geregelt werden kann.

Und gestern haben sich ein paar Menschen vom Orgateam auf dem Acker getroffen, um den Toren unserer Gewächshäuser den letzten Schliff zu geben. Hier ein paar Fotos:

Themenwoche zu Klimagerechtigkeit

Egal ob Kohlekommission, Tempolimit oder Schulstreik – der Klimawandel bekommt immer mehr Aufmerksamkeit und wird heiß diskutiert. Ein Begriff, der immer öfter fällt, ist Klimagerechtigkeit. Doch was ist das eigentlich?

In dieser Themenwoche Klimagerechtigkeit geht es vom 11. bis 17. Februar in Vorträgen, Filmvorführungen und Workshops um die Frage, was für eine Welt wir den kommenden Generationen übergeben wollen. Alle Veranstaltungen finden im Ladenprojekt “47 , Münzstraße 47, 47051 Duisburg statt und sind selbstverständlich kostenlos.

Der Workshop: “Postwachstum – eine konstruktive Alternative zum Kapitalismus?!” am 17.2. wird übrigens von unserem Solawista Philipp gegeben 😉

Kommt gerne vorbei, erzählt anderen Menschen davon und lasst uns gemeinsam die Klimakrise verhindern.

Infoveranstaltung 19. Januar 2019

Peter begrüßte rund 40 Solawistas und Interessierte zur Versammlung und begann mit einem Rückblick auf unser zweites Wirtschaftsjahr. Wir konnten unseren Folientunnel reparieren, zwei kleinere aus dem einen vom Sturm zerstörten machen und mit neuer Folie versehen. Auch die Wasserversorgung konnten wir wieder sicherstellen. So wurde trotz Dürre und Sandflöhen eine gute Ernte eingebracht mit über 34 verschiedenen Sorten Kräutern und Gemüse.
Unser Gärtner Maik war sehr erfreut über die im Laufe dMaik berichtet vom 2. Jahres vergangenen Jahres gestiegene regelmäßige Mithilfe auf dem Acker. Auch hat er wieder sehr viel dazugelernt und in den Abläufen verbessert, so dass er im kommenden Jahr weiter optimieren kann.

Christine stellt den Ausblick 2019 vorAls zweiter Punkt stand die Planung für das kommende Wirtschaftsjahr auf der Tagesordnung. Christine, die im vergangenen Jahr neu zum Orga-Team stieß, stellte die Finanzplanung vor: Die monatlichen Kosten bleiben stabil bei 75 € für einen ganzen bzw. 40 € für einen halben Anteil.
Die Ausgaben verteilen sich auf 1,8 % für Öffentlichkeitsarbeit und Verwaltung, 2,7 % für Saatgut und Pflanzen, 2,8 % für Arbeitsmaterial, Strom und Wasser, 4,2 % für Investitionen und den größten Brocken mit ca 75 % für Personalkosten. Wenn wir im kommenden Wirtschaftsjahr nicht mehr als die derzeit 35 ganzen Anteile vergeben Flipchart Finanzplan 2019könnten, ist damit zumindest die Weiterbeschäftigung von Maik im bisherigen Rahmen möglich. Allerdings haben wir im letzten Jahr schon feststellen müssen, dass ein Gärtner mit einer 60-Prozent-Stelle nicht alleine mit allen anfallenden Arbeiten fertig werden kann. Maik hat eine Menge Überstunden gemacht!!! Also werden zusätzlich Aushilfskräfte benötigt, für die aber bei 35 Anteilen kein Geld da ist, ebenso wie für eine Aufstockung der Gärtnerstunden.
Flipchart 'Was planen wir'Damit kam Christine zum Punkt „Was planen wir für 2019“:
1. Mitglieder gewinnen – ideal wären weitere 15 volle Anteile, damit wir wieder Elizabettta regelmäßig beschäftigen können und auch Geld für weitere Aushilfen haben. Wenn alle Mund-zu-Mund-Propaganda machen, Freunde, Bekannte und Kolleg*innen ansprechen, lassen sich doch bestimmt weitere Menschen für unsere Solawi gewinnen.
2. Niemand muss mithelfen, aber wenn es ihm/ihr stattdessen möglich ist, durch einmalige oder regelmäßige Spenden zu unterstützen, wäre das großartig!
3. Gemeinsam Spaß haben, ackern und Verantwortung tragen – bei den Ackereinsätzen alle 2 Wochen Samstags (voraussichtlich wieder ab April). Der Wunsch ist, dass alle Solawistas 5 Ackereinsätze á 4 Stunden pro Jahr leisten. Oder alternativ bei der ehrenamtlichen Organisation unserer Solawi mitarbeiten. Ganz wichtig: keineR soll ein schlechtes Gewissen haben, wenn es mal nicht so klappt mit dem Helfen! Wir schauen zuversichtlich in umser 3. Jahr!!!

lebhafte Diskussion in den ArbeitsgruppenNach einer kleinen Pause mit Getränken und mitgebrachten Knabbereien gab es Zeit und Raum, in drei Themengruppen Ideen und Vorschläge einzubringen. Moderiert von Peter, Rainer, Jens und Regina konnten alle Solawistas sich mit den Themen ‘Praktisches auf dem Acker’, ‘Kritik/Selbstkritik’ und ‘Verteilung’ befassen. Es entwickelten sich lebhafte Diskussionen und viele Vorschläge wurden zu Papier gebracht. Alle Ideen und konkreten Vorschläge werden nun vom Orga-Team ausgewertet und in den nächsten Wochen über den Hofbrief allen Solawistas bekannt gemacht.

Und noch während der Infoveranstaltung konnten wir drei neue Solawistas in unseren Reihen begrüßen – wenn das nicht Mut macht für das kommende Jahr!